Promotion in Deutschland

Die Verleihung eines Doktorgrades durch eine Universität oder eine ihr gleichgestellten Hochschule wird als Promotion bezeichnet. Sie erfolgt im Rahmen eines bestimmten Promotionsverfahrens, während dessen Promovierende die Befähigung zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten nachweisen. Sind die Prüfungsleistungen erfolgreich erbracht und auch alle formalen Voraussetzungen erfüllt, vergibt die promotionsberechtigte Universität bzw. die von der Universität mit der Ausübung des Promotionsrechts beauftragte Fakultät den akademischen Grad „Doktor“ ergänzt um die jeweilige Fachrichtung z.B. Dr. rer. nat. oder Dr. theol. Einige Universitäten bieten alternativ den Ph.D. als akademischen Grad an.

Student an der Universität zu Köln (Foto: Fabian Stürtz/Universität zu Köln)

"Die Universität zu Köln ist eine international vernetzte, forschungsstarke Volluniversität. Unsere Studierenden profitieren von einem äußerst vielfältigen Studienangebot und einem exzellenten Forschungsumfeld."

Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor Universität zu Köln

Studierende an der Universität Hohenheim (Foto: Universität Hohenheim)

"Die Universität Hohenheim ist weltoffen, gemeinschaftlich ausgerichtet und erfolgreich in Forschung und Lehre. Unser Studienangebot bietet einen hohen Praxis- und Forschungsbezug."

Prof. Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim

Hochschule für Gestaltung Offenbach (Foto: Hochschule für Gestaltung Offenbach)

"Die Hochschule für Gestaltung Offenbach zeichnet sich durch große Offenheit aus: Kunst, Medien und Design werden gleichberechtigt gelehrt und miteinander entwickelt."

Prof. Bernd Kracke, Präsident der Hochschule für Gestaltung Offenbach

Promotion ist eine eigenständige Forschungsleistung

Durch die ausschließlich wissenschaftliche Ausrichtung unterscheidet sich die Promotion grundlegend von studienbegleitenden oder das Studium abschließenden Hochschul- und Staatsprüfungen, die berufsbefähigenden Charakter haben und auf eine wissenschaftlich orientierte berufliche Tätigkeit abzielen. Dies wird auch dadurch deutlich, dass die Anfertigung einer Dissertation – und damit einer eigenständigen Forschungsleistung – wesentlich zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt der jeweiligen Fachdisziplin beiträgt.

Wenn Sie an einer deutschen Hochschule promovieren und Ihre Dissertation schreiben möchten, benötigen Sie einen akademischen Studienabschluss, in der Regel ein Master, Staatsexamen, Diplom oder Magister. Teilweise ist auch die Zulassung mit einem Bachelor möglich, wenn Sie zuvor ein entsprechendes Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen haben.

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Promotion verleiht die Universität Promovierenden die Doktorwürde. Man sagt "er bzw. sie ist von der Universität promoviert worden". Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Verb "promovieren" oft im Sinne von "die Doktorwürde erlangen, den Doktorgrad erwerben" verwendet, weshalb das Verb "promovieren" im Hochschulkompass meist intransitiv verwendet wird.

Promotionsphase

Die Promotionsphase beginnt mit der Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand. Sie beinhaltet eine Bearbeitung der Dissertation sowie eine mündliche Prüfung, die nach Begutachtung der Dissertation durchgeführt wird.

Promotionsphase

Forschungslandkarte

Mit der Forschungslandkarte können die Suche nach Forschungsthemen an deutschen Hochschulen suchen, die deren institutionelles Profil besonders prägen.

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