Dissertation - Forschungsphase

Nachdem Sie die formalen Voraussetzungen erfüllt haben und die Annahme zum Promotionsverfahren erreicht haben, können Sie mit der wissenschaftlichen Abhandlung - der Dissertation - beginnen. Die Dissertation bildet den eigentlichen Kern der Promotion und ist deren wichtigste Leistung. Meistens wird die Dissertation als Monographie verfasst, die eine umfassende, in sich abgeschlossene Abhandlung eines Forschungsthemas darstellt. Die inhaltliche Ausrichtung der Dissertation wird mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer vereinbart. Dabei bleiben die Promovierenden natürlich selbst für die Planung und Durchführung des Promotionsvorhabens verantwortlich.

Studierender der Universität Bayreuth (Foto: Lili Nahapetian/Universität Bayreuth)

"Eine hohe Qualität von Studium und Forschung verbindet sich auf dem Bayreuther Campus mit Weltoffenheit, Toleranz und einem sozialen Klima, in dem Studierende und Lehrende im engen Austausch lernen und forschen."

Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth

Ausstellung an der HBK Braunschweig (Foto: Inga Barnick/HBK Braunschweig)

"Angesichts der Herausforderungen unserer Gesellschaft ist es wichtig, Orte des Experimentierens zu schaffen. Mit ihrem Fächerspektrum in Kunst, Design und Wissenschaft ist die HBK eine impulsgebende Hochschule."

Vanessa Ohlraum, Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Studentin in der Bibliothek der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Foto: Universität Jena)

"Das Leben ist eine Entdeckungsreise, und das gilt für keine Zeit mehr als für die Zeit des Studiums."

Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Dissertation ist eine selbständige Forschungsleistung

und sie sollte dem neusten Stand ihres Fachgebietes entsprechen. Darüber hinaus sollte die Doktorarbeit zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn beitragen. Sie ist eine Einzelleistung und muss hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Je nach Fachdisziplin kann die Doktorarbeit mehr experimentelle oder mehr theoretische Anteile beinhalten. Zudem haben Sie häufig die Möglichkeit, Ihre Doktorarbeit in einer anderen Sprache als der deutschen oder gemeinschaftlich mit anderen Promovierenden zu verfassen.

In der Dissertation müssen entsprechend den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis alle Stellen kenntlich gemacht werden, die anderen Werken im Wortlaut oder sinngemäß entnommen wurden. Bei einer gemeinsamen Doktorarbeit muss der individuelle Beitrag der einzelnen Autorinnen und Autoren eindeutig nachgewiesen und dokumentiert werden.

Kumulative Dissertation

Neben der monographischen Dissertation ermöglichen Fakultäten zunehmend auch eine publikationsbasierte Doktorarbeit, die sogenannte kumulative Dissertation. Sie besteht aus mehreren weniger umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten, die in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen.

Die Summe der schriftlichen Promotionsleistungen muss dabei den Anforderungen an eine monographische Dissertation genügen. Die Fakultäten, die eine kumulative Dissertation zulassen, stellen zum Teil sehr unterschiedliche Anforderungen z.B. bezüglich:

  • der Art der Publikation (Buch, Zeitschriften, Manuskript),
  • des aktuellen Status der Publikationen (bereits veröffentlicht, eingereicht, in Vorbereitung),
  • des Umfanges der Publikationen und darin enthaltenen Ergebnisse usw.

Wenn Sie Ihre Doktorarbeit in kumulativer Form verfassen möchten, sollten Sie sich frühzeitig darüber informieren, ob an Ihrer Fakultät diese Möglichkeit besteht und wenn ja, welche Anforderungen daran gestellt werden.

Prüfungszulassung

Mit der Einreichung Ihrer Dissertation ist zugleich der schriftliche Antrag auf Zulassung zur Prüfung verbunden. Der Dissertation ist u.a. eine Erklärung beizufügen, in der Sie versichern, dass Sie die Dissertation selbstständig verfasst haben.

Zulassung zur Prüfung

Begutachtung

Nach der Zulassung zur Promotionsprüfung bestellt die Promotionskommission zur Beurteilung der Dissertation die Gutachterinnen und Gutachter. Zu dieser Gruppe gehört oft die Betreuerin bzw. der Betreuer Ihrer Doktorarbeit.

Begutachtung

Forschungslandkarte

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