Promotion - Mündliche Prüfung

An die positive Begutachtung Ihrer Dissertation schließt sich die mündliche Prüfung an, in der Sie nachweisen müssen, dass Sie über vertiefte Fachkenntnisse und die notwendige wissenschaftliche Befähigung verfügen. Grundsätzlich kann die mündliche Prüfung in Form einer Disputation, eines Rigorosums oder als Kolloquium erfolgen. Diese ist in der Regel eine Einzelprüfung und wird von der Promotionskommission durchgeführt. Die mündliche Prüfungsform, die Zulassung von Zuhörerinnen bzw. Zuhörern sowie die Prüfungsdauer können Sie der Promotionsordnung entnehmen.

Gebäude der Universität Regensburg (Foto: Universität Regensburg)

"Als wissenschaftliches Zentrum ist die UR Ausgangspunt für Transferprojekte in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ist größte Hochschule in Ostbayern und zukunftsgerichteter Impulsgeber."

Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg

Studentinnen im Labor (Foto: Karlsruher Institut für Technologie)

"Forschungsorientierte Lehre ist am KIT zentral: Die Studierenden setzen sich früh mit Forschungsfragen auseinander und sind so auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vorbereitet."

Prof. Dr. Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Seminar an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (Foto: Marco Limberg/HfJS Heidelberg)

"Die HfJS steht allen Interessierten offen und bietet Studiengänge unterschiedlichster Ausrichtungen an. Daraus ergibt sich eine Pluralität von Entwicklungsmöglichkeiten, die in Deutschland ihresgleichen sucht."

Prof. Dr. Johannes Heil, Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Formen der müdlichen Prüfung

Zum Teil können Sie als Doktorandin bzw. Doktorand selbst wählen, ob Sie die mündliche Prüfung in Form einer Disputation, eines Kolloquiums oder Rigorosums ablegen möchten. Manche Fakultäten ermöglichen auch eine Kombination dieser Prüfungsformen. In den meisten Promotionsverfahren sind inzwischen die Disputation oder das Kolloquium als mündliche Prüfungsformen vorgesehen.

  • Disputation

    Die Disputation im eigentlichen Sinne beschreibt ein wissenschaftliches Streitgespräch mit den Mitgliedern der Prüfungskommission, bei dem Sie auf die in den Gutachten zu Ihrer Dissertation geäußerte Kritik eingehen. Diese Form der Disputation ist heute aber nicht immer üblich. Häufig müssen Sie stattdessen in der Disputation ein Kurzreferat über Ihre Dissertation halten und im Anschluss mit den Prüferinnen und Prüfern diskutieren. Gegenstand der Diskussion können dabei auch weitere Wissenschaftsgebiete sein, die sich zum Beispiel aus Ihren Nebenfächern ergeben. Die Disputation ist traditionell hochschulöffentlich. Sie ist die meistverbreitete Form der mündlichen Prüfung.

  • Kolloquium

    Das Kolloquium kann als eine abgewandelte Form der Disputation bezeichnet werden. Auch hier werden Sie in der Regel ein Kurzreferat über Ihre Dissertation halten, das Sie im Anschluss mit den Mitgliedern der Prüfungskommission erörtern. Allerdings erfolgt diese Aussprache weniger in einem wissenschaftlichen Streitgespräch sondern eher als wissenschaftlicher Gedankenaustausch. In Zusammenhang mit einem Kolloquium ist daher auch meist von einem "Prüfungsgespräch" und nicht von einen "Streitgespräch" die Rede, bei dem natürlich auch andere Wissenschaftsgebiete als die in Ihrer Dissertation behandelten geprüft werden können.

  • Rigorosum

    Das Rigorosum ist eine Form der mündlichen Prüfung, die sich zum einen auf die Inhalte Ihrer Dissertation bezieht, zum anderen aber auch deutlich darüber hinausgeht. Neben den Wissenschaftsgebieten, die Sie in Ihrer Dissertation behandeln, werden während des Rigorosums auch Ihre Kenntnisse in dem gesamten Fach- bzw. Wissenschaftsgebiet geprüft. Die konkreten Prüfungsthemen stimmen Sie im Vorfeld der Prüfung mit den Prüferinnen und Prüfern ab. Meist ist das Rigorosum eine nicht öffentliche Prüfung.

Abschluss der mündlichen Prüfung

Direkt im Anschluss an die mündliche Prüfung gibt die bzw. der Vorsitzende der Promotionskommission das Ergebnis der Prüfung bekannt, das auch in die Gesamtnote einfließt. Fällt das Ergebnis der mündlichen Prüfung negativ aus, können Sie die nicht bestandene Prüfung in der Regel einmal wiederholen.

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