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Universität Bayreuth

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Steckbrief

  • Hochschule Universität Bayreuth
  • Fakultät / Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
  • Promotionsfach / fächer
    ... Betriebswirtschaftslehre; Rechtswissenschaften; Volkswirtschaftslehre
    Betriebswirtschaftslehre; Rechtswissenschaften ...
  • Sachgebiet(e) Rechtswissenschaften; Wirtschaftswissenschaften
  • Doktorgrad(e) Dr. jur.; Dr. rer. pol.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 5 Besondere Voraussetzungen für die Annahme zur rechtswissenschaftlichen Promotion

      (1) 1Für die Annahme zur Promotion im Fach Rechtswissenschaft ist erforderlich, dass die Bewerberin oder der Bewerber das Referendarexamen (erste Prüfung im Sinne des § 5 Abs. 1 DRiG) oder das Assessorexamen (zweite Staatsprüfung im Sinne des § 5 Abs. 1 DRiG) oder einen gleichwertigen rechtswissenschaftlichen Hochschulabschluss in der Bundesrepublik Deutschland mindestens mit „voll befriedige...
      § 5 Besondere Voraussetzungen für die Annahme zur rechtswissenschaftlichen Promotion

      (1) 1Für die Annahme zur Promotion im Fach Rechtswissenschaft ist erforderlich, dass die Bewerberin oder der Bewerber das Referendarexamen (erste Prüfung im Sinne des § 5 Abs. 1 DRiG) oder das Assessorexamen (zweite Staatsprüfung im Sinne des § 5 Abs. 1 DRiG) oder einen gleichwertigen rechtswissenschaftlichen Hochschulabschluss in der Bundesrepublik Deutschland mindestens mit „voll befriedigend“ beziehungsweise mit einer Note bestanden hat, die der Bewertung „voll befriedigend“ im Sinne der Bayerischen Justizausbildungs- und Prüfungsordnung entspricht. 2Ein juristischer Hochschulabschluss im Ausland kann als Promotionsvoraussetzung nach Satz 1 anerkannt werden, wenn
      1. dieser nach seiner Art und im Hinblick auf die erzielte Bewertung einer mit „voll befriedigend“ im Sinne der Bayerischen Justizausbildungs- und Prüfungsordnung bestandenen Prüfung im Sinne des Satzes 1 entspricht oder wenn
      2. zusätzlich an der Universität Bayreuth oder einer anderen deutschen Hochschule der Grad eines Magister Legum (LL.M.) mit mindestens der Gesamtnote „magna cum laude“ oder einer vergleichbaren Gesamtnote erworben wurde.

      (2) Abweichend von Abs. 1 kann die Dekanin oder der Dekan ausnahmsweise eine Bewerberin oder einen Bewerber zur rechtswissenschaftlichen Promotion annehmen, wenn
      1. die Bewerberin oder der Bewerber ein Examen im Sinne von Abs. 1
      a) mit mindestens 8 Punkten bestanden hat und
      b) in zwei Seminaren Leistungen erbracht hat, die mindestens mit „gut“ benotet worden sind; von diesen Seminarleistungen muss mindestens eine an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth bei einer anderen prüfungsberechtigten Lehrperson als der Betreuerin oder dem Betreuer der Dissertation erbracht worden sein.
      oder
      2. die Bewerberin oder der Bewerber, die oder der kein juristisches Examen im Sinne von Abs. 1 oder Nr. 1 abgelegt hat
      a) ein Examen, das der Bewertung „voll befriedigend“ im Sinne der Bayerischen Justizausbildungs- und Prüfungsordnung entspricht und das ihn zur Promotion in seinem Fachgebiet berechtigt, abgelegt hat und
      b) die Dissertation einen Grenzbereich zwischen seinem Fachgebiet und der Rechtswissenschaft behandelt, und
      c) zwei prüfungsberechtigte Lehrpersonen der Fakultät die Promotion befürworten und einer von ihnen die Betreuung der Dissertation übernimmt.

      (3) 1Über die Frage der Gleichwertigkeit von Examen und Prüfungsnoten nach den Abs. 1 und 2 entscheidet die Dekanin oder der Dekan unter Beachtung von Art. 63 Abs. 1 BayHSchG. 2Bei ausländischen Examen und Prüfungsnoten soll sie oder er bei seiner Entscheidung die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen berücksichtigen. 3Darüber hinaus kann die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.

      § 6 Besondere Voraussetzungen für die Annahme zur wirtschaftswissenschaftlichen Promotion

      (1) 1Für die Promotion in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ist erforderlich, dass die Bewerberin oder der Bewerber eine wirtschaftswissenschaftliche Diplom- oder Masterprüfung an einer Universität, eine vergleichbare Masterprüfung an einer Fachhochschule, das Staatsexamen für das Höhere Lehramt an Gymnasien mit Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft oder einen vergleichbaren Hochschulabschluss mindestens mit der Note „gut“ oder einer gleichwertigen Beurteilung bestanden hat. 2§ 5 Abs. 3 gilt entsprechend.

      (2) Abweichend von Abs. 1 kann die Dekanin oder der Dekan eine Bewerberin oder einen Bewerber zur wirtschaftswissenschaftlichen Promotion annehmen, wenn
      1. die Bewerberin oder der Bewerber ein Examen im Sinne von Abs. 1
      a) mit einer Note bestanden hat, die nicht schlechter als „befriedigend“ ist oder dieser Notenstufe entspricht, und
      b) die Bewerberin oder der Bewerber in zwei Seminaren an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth Leistungen erbracht hat, die mindestens mit „gut“ benotet worden sind; von diesen Seminarleistungen muss mindestens eine bei einer anderen prüfungsberechtigten Lehrperson als dem Betreuer der Dissertation erbracht worden sein.
      oder
      2. die Bewerberin oder der Bewerber, die oder der kein wirtschaftswissenschaftliches Examen im Sinne der Abs. 1 oder Nr. 1 vorweist,
      a) ein Examen mit einer Note bestanden hat, die
      - nicht schlechter als „gut“ ist oder dieser Notenstufe entspricht, oder- nicht schlechter als „befriedigend“ ist oder dieser Notenstufe entspricht, und die Bewerberin oder der Bewerber in zwei Seminaren an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth Leistungen erbracht hat, die mindestens mit „gut“ benotet worden sind; von diesen Seminarleistungen muss mindestens eine bei einer anderen prüfungsberechtigten Lehrperson als der Betreuerin oder dem Betreuer der Dissertation erbracht worden sein, und
      b) die Dissertation einen Grenzbereich zwischen seinem Fachgebiet und den Wirtschaftswissenschaften behandelt, und
      c) eine Betreuungsvereinbarung vorlegt,
      - die von zwei prüfungsberechtigten Professorinnen oder Professoren unterschrieben wurde,
      - die zielgerichtete Auflagen (z. B durch die Teilnahme an geeigneten Seminaren) zur Erlangung von wissenschaftlich-methodischen Kompetenzen enthält, die den Qualitätsmaßstäben einer wirtschaftswissenschaftlichen Promotion genügen und
      - die von der Promotionskommission genehmigt wurde.
      oder
      3. die Bewerberin oder der Bewerber einen wirtschaftswissenschaftlichen Diplomabschluss an einer Fachhochschule (oder einen vergleichbaren Abschluss) mit der Examensnote 1,7 oder besser bestanden hat und eine Betreuungsvereinbarung vorlegt,
      a) die von zwei prüfungsberechtigten Professorinnen oder Professoren unterschrieben
      wurde,
      b) die zielgerichtete Auflagen (z. B. durch die Teilnahme an geeigneten Seminaren) zur Erlangung von wissenschaftlich-methodischen Kompetenzen enthält, die den Qualitätsmaßstäben einer wirtschaftswissenschaftlichen Promotion genügen
      und
      c) die von der Promotionskommission genehmigt wurde.
    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 7 Betreuung und Betreuungsvereinbarung, Dissertation
      ...

      (4) 1Die Dissertation ist in Maschinenschrift vorzulegen; sie soll gebunden oder geheftet sowie paginiert sein und außerdem ein Inhaltsverzeichnis und eine Zusammenfassung enthalten, die Problemstellung und Ergebnisse darlegt. 2Die benutzte Literatur und sonstige Hilfsquellen sind vollständig anzugeben; wörtlich oder nahezu wörtlich dem Schrifttum entnommene Stellen sind kenntlich zu machen. 3Die Dissertation ist zus...
      § 7 Betreuung und Betreuungsvereinbarung, Dissertation
      ...

      (4) 1Die Dissertation ist in Maschinenschrift vorzulegen; sie soll gebunden oder geheftet sowie paginiert sein und außerdem ein Inhaltsverzeichnis und eine Zusammenfassung enthalten, die Problemstellung und Ergebnisse darlegt. 2Die benutzte Literatur und sonstige Hilfsquellen sind vollständig anzugeben; wörtlich oder nahezu wörtlich dem Schrifttum entnommene Stellen sind kenntlich zu machen. 3Die Dissertation ist zusätzlich in elektronischer Fassung vorzulegen, um sie prüfungsberechtigten Mitgliedern der Fakultät nach näherer Regelung der Promotionskommission einer gesonderten Überprüfung zugänglich zu machen. 4Diese Überprüfung muss das Urheberrecht und den Datenschutz beachten.

      (5) 1Die Dissertation ist grundsätzlich in deutscher oder mit Zustimmung der Betreuerin oder des Betreuers in englischer Sprache abzufassen. 2Die Dekanin oder der Dekan kann der Bewerberin oder dem Bewerber mit Zustimmung der Betreuerin oder des Betreuers gestatten, die Dissertation in einer anderen Sprache vorzulegen. 3Im Fall des Satz 2 ist eine ausführliche Zusammenfassung in deutscher Sprache beizulegen.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ohne Ang.
    • in anderer Fremdsprache möglich Ja
    • kumulative Dissertation Ohne Ang.
  • Kooperation / Cotutelle mit ausländischer Hochschule / Fakultät
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      Vierter Abschnitt: Promotion in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen
      Universität/Fakultät

      § 23 Voraussetzungen
      Ein gemeinsam mit einer ausländischen Universität/Fakultät durchgeführtes Promotionsverfahren im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 setzt voraus, dass
      1. mit der ausländischen Universität oder Fakultät eine Vereinbarung über die grenzüberschreitende gemeinsame Betreuung von Promotionen abgeschlossen wurde;
      2. eine Annahme zur Promotion und ein...
      Vierter Abschnitt: Promotion in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen
      Universität/Fakultät

      § 23 Voraussetzungen
      Ein gemeinsam mit einer ausländischen Universität/Fakultät durchgeführtes Promotionsverfahren im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 setzt voraus, dass
      1. mit der ausländischen Universität oder Fakultät eine Vereinbarung über die grenzüberschreitende gemeinsame Betreuung von Promotionen abgeschlossen wurde;
      2. eine Annahme zur Promotion und eine Zulassung zum Promotionsprüfungsverfahren sowohl nach Maßgabe der §§ 4, 5 oder 6 und 8 an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth als auch nach den entsprechenden Vorschriften an der Partnereinrichtung erfolgte;
      3. die Doktorandin oder der Doktorand erhält eine Kopie der Vereinbarung nach Satz 1 Nr. 1.

      § 24 Promotion in Bayreuth

      (1) 1Die Dissertation kann nach näherer Regelung in der Vereinbarung nach § 23 Nr. 1 an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth oder an der ausländischen Universität oder Fakultät vorgelegt werden. 2Eine Dissertation, die bereits an der ausländischen Universität oder Fakultät vorgelegt und dort angenommen oder abgelehnt wurde, kann nicht erneut an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth vorgelegt werden. 3Die Vereinbarung nach § 23 Nr. 1 stellt sicher, dass eine an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth vorgelegte und dort angenommene oder abgelehnte Dissertation nicht erneut an der ausländischen Universität/Fakultät vorgelegt werden kann.

      (2) Für die an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth vorgelegten Dissertationen gilt § 7.

      (3) 1Die Promotion wird durch jeweils eine prüfungsberechtigte Hochschullehrerin oder einen prüfungsberechtigten Hochschullehrer der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und der ausländischen Universität oder Fakultät betreut. 2Die Durchführung der Betreuung ergibt sich aus der Vereinbarung nach § 23 Nr. 1.

      (4) Für die Annahme zur Promotion und die Zulassung zur Promotionsprüfung an der Rechtsund Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth gelten die §§ 4 und 5 oder 6, 8 sowie 9.

      § 25 Berichterstattung über die Dissertation

      (1) Nach der Zulassung zum Promotionsprüfungsverfahren bestellt die Dekanin oder der Dekan zur Berichterstattung über die Dissertation zwei Berichterstatterinnen oder Berichterstatter, die in der Regel die Hochschullehrerinnen oder -lehrer der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und der ausländischen Universität/Fakultät sind, die die Arbeit betreut haben.

      (2) Wird die Dissertation an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth eingereicht, so gelten § 10 Abs. 2 und 4 entsprechend.

      (3) 1Weichen die beiden Berichterstatterinnen oder Berichterstatter um mehr als eine Note voneinander ab oder schlägt einer der Berichterstatterinnen oder Berichterstatter die Ablehnung der Dissertation vor, so bestimmen die Dekanin oder der Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und die Dekanin oder der Dekan oder die Leiterin oder der Leiter der Partnereinrichtung gemeinsam eine weitere Berichterstatterin oder einen weiteren Berichterstatter. 2Nach Maßgabe des § 10 Abs. 3 können die Dekanin oder der Dekan der Rechts– und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und die Dekanin oder der Dekan oder die Leiterin oder der Leiter der Partnereinrichtung gemeinsam eine weitere Berichterstatterin oder einen weiteren Berichterstatter bestellen.

      (4) Lehnen beide Berichterstatterinnen oder Berichterstatter oder eine bzw. einer und die bzw. der nach Abs. 3 bestellte zusätzliche Berichterstatterin bzw. Berichterstatter die Annahme ab, so ist das Verfahren damit beendet.

      (5) §§ 11 und 12 gelten entsprechend.

      § 26 Fortgang des Verfahrens

      (1) Wird die Dissertation von der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth angenommen, so wird dies der Partnereinrichtung zur Bestimmung der weiteren Prüferin oder des weiteren Prüfers im Sinne des § 27 Abs. 1 mitgeteilt.

      (2) 1Benennt die Partnereinrichtung die weitere Prüferin oder den weiteren Prüfer im Sinne des § 27 Abs. 1, so finden an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth entweder ein Kolloquium oder, wenn dies mit der Partnereinrichtung vereinbart worden ist, eine Disputation statt. 2Liegt keine Vereinbarung dieses Inhalts vor, kann die Doktorandin oder der Doktorand zwischen einem Kolloquium und einer Disputation wählen.

      § 27 Kolloquium

      (1) 1Wird von der Doktorandin oder dem Doktoranden ein Kolloquium gewählt (§ 26 Abs. 2), so gelten für die Durchführung die Bestimmungen der §§ 13 und 14. 2Abweichend von § 13 Abs. 1 setzt sich die Prüfungskommission aus den beiden Berichterstattern und je einem weiteren prüfungsberechtigten Mitglied der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und der Partnereinrichtung zusammen, die von der Dekanin oder dem Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth bzw. von der Dekanin oder dem Dekan bzw. der Leiterin oder dem Leiter der Partnereinrichtung benannt werden.

      (2) 1Ist eine Berichterstatterin oder ein Berichterstatter verhindert, am Kolloquium teilzunehmen, so wird für sie oder ihn eine andere prüfungsberechtigte Lehrperson aus der Rechtsund Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth bzw. aus der ausländischen Universität/Fakultät durch die jeweilige Dekanin oder den jeweiligen Dekan bzw. Leiterin oder Leiter bestellt. 2Die Ersatzmitglieder müssen der jeweiligen Fakultät bzw. Universität angehören.

      (3) Den Vorsitz führt die oder der von der Dekanin oder dem Dekan gemäß Abs. 1 benannte weitere prüfungsberechtigte Hochschullehrerin oder Hochschullehrer der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth, wenn die Dissertation hier eingereicht wurde.

      (4) Die Zusammensetzung der Kommission wird der Doktorandin oder dem Doktoranden mit der Ladung zum Kolloquium mitgeteilt.

      (5) 1Die Prüfung erfolgt in deutscher Sprache. 2Im Einvernehmen mit der Prüfungskommission kann die Prüfung ganz oder teilweise in einer anderen Sprache durchgeführt werden.

      § 28 Disputation

      (1) 1Wird eine Disputation gewählt, so findet diese vor einer Disputationskommission statt, deren Zusammensetzung der der Prüfungskommission nach § 27 entspricht. 2§ 27 Abs. 4 und 5 gelten entsprechend.

      (2) 1Die Disputation ist öffentlich. 2Vor der Disputation ist ein Exemplar der Dissertation zur Einsicht für die Mitglieder der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth auszulegen. 3Die Disputation wird von dem oder der gemäß § 27 Abs. 3 benannten Vorsitzendem oder Vorsitzenden der Kommission geleitet. 4An der Disputation dürfen alle Hochschullehrerinnen und -lehrer der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und der Partnereinrichtung teilnehmen. 5Über die Durchführung der Disputation wird eine Niederschrift über ihre wesentlichen Gegenstände angefertigt. 6Die Disputation beginnt mit einem Bericht der Doktorandin oder des Doktoranden über die Dissertation, dessen Dauer zuvor mit der oder dem Vorsitzenden der Kommission festgelegt wurde. 7An den Bericht schließt sich ein Prüfungsgespräch an, das sich auf die Grundlagen der Dissertation sowie auf Fragen erstreckt, die sachlich oder methodisch mit ihr zusammenhängen. 8Frageberechtigt sind alle teilnahmeberechtigten Professorinnen und Professoren sowie alle habilitierten Mitglieder der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und der ausländischen Universität/Fakultät. 9Bei unentschuldigter Versäumnis des Termins der Disputation gilt die Promotion als abgelehnt. 10Ob die Säumnis entschuldigt ist, entscheidet die Promotionskommission (§ 3) auf der Grundlage der schriftlich und unverzüglich vorzutragenden Säumnisgründe. 11§ 14 Abs. 8 gilt entsprechend.

      (3) 1Nach der Disputation bewertet jede Prüferin und jeder Prüfer die Leistung mit einer der in § 10 Abs. 2 bezeichneten Noten. 2Aus diesen Noten wird der Durchschnitt errechnet.

      (4) Für die Benotung und Wiederholung der Disputation gelten § 14 Abs. 5 bis 8 entsprechend.

      § 29 Gesamtbeurteilung der Promotionsleistungen
      Für die Gesamtbeurteilung der Promotionsleistungen gilt § 15 im Falle eines Kolloquiums wie im Falle einer Disputation entsprechend.

      § 30 Beendigung des gemeinsamen Promotionsverfahrens

      1Wurde die Dissertation gemäß § 25 Abs. 4 abgelehnt oder sind Kolloquium beziehungsweise Disputation schlechter als rite bewertet worden, so ist das gemeinsame Promotionsverfahren beendet. 2Ein erneutes gemeinsames Promotionsverfahren ist ausgeschlossen. 3In der Vereinbarung gemäß § 23 Abs. 1 Nr. 1 ist festzulegen, dass die abgelehnte Dissertation nicht erneut an der Partnereinrichtung vorgelegt werden darf.

      § 31 Mündliche Prüfungen an der Partnereinrichtung

      (1) Wird die Dissertation an der Partnereinrichtung vorgelegt, so findet dort auch die mündliche Prüfung beziehungsweise die Disputation statt.

      (2) 1Ist an der Partnereinrichtung über die Annahme der Dissertation bzw. den Fortgang des Verfahrens positiv entschieden worden, so teilt jene die Entscheidung der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth mit. 2Die Dekanin oder der Dekan benennt aus dem Kreis der prüfungsberechtigten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth die weitere Prüferin oder den weiteren Prüfer im Sinne des § 27 Abs. 1 entsprechend der dortigen Promotionsordnung.

      (3) 1Hat die Partnereinrichtung die Dissertation abgelehnt, so ist das gemeinsame Verfahren beendet. 2Die abgelehnte Dissertation darf nicht erneut an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth vorgelegt werden.

      § 32 Vollzug der Promotion

      Bei einer der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth vorgelegten Dissertation gilt § 17 entsprechend.

      § 33 Führung akademischer Grade
      (1) 1Nach der Durchführung eines gemeinsamen Promotionsverfahrens wird ein Diplom über
      die Verleihung des Doktorgrades (Dr. jur. oder Dr. rer. pol.) ausgehändigt. 2Die Urkunde bringt zum Ausdruck, dass die Promotion in gemeinsamer Betreuung mit der Partnereinrichtung erfolgte. 3Sie trägt die Unterschriften und Siegel, die nach den für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth und für die Partnereinrichtung maßgeblichen Vorschriften erforderlich sind. 4Wird zugleich eine Urkunde im Ausland erstellt, so wird in beiden Urkunden durch Verbindung oder auf sonstige Weise zum Ausdruck gebracht, dass beide Urkunden ein gemeinsames Diplom darstellen und die Promovierte oder der Promovierte berechtigt ist, in Deutschland den deutschen Doktorgrad und im Ausland den entsprechenden Doktorgrad zu führen. 5Das Nähere über die Ausgestaltung der Urkunden regelt die Vereinbarung nach § 23 Abs. 1 Nr. 1. 6Der Vereinbarung ist auch die Notenäquivalenz zu entnehmen. 7Die der deutschen Note äquivalente ausländische Note kann in Klammern hinzu gesetzt werden.

      (2) 1Nach der Durchführung eines gemeinsamen Promotionsverfahrens an der Partnereinrichtung wird nach der Ausstellung der Urkunde durch die ausländische Universität/Fakultät eine Urkunde über die Verleihung des Doktorgrades (Dr. jur. oder Dr. rer. pol.) von der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth ausgehändigt. 2Es wird zum Ausdruck gebracht, dass beide Urkunden ein gemeinsames Diplom darstellen und der Promovierte berechtigt ist, in Deutschland den deutschen Doktorgrad und im ausländischen Staat den dort verliehenen Doktorgrad zu führen. 3Für die Gestaltung und Verbindung der Urkunden sowie die Notenäquivalenz gilt Abs. 1 entsprechend.

      (3) 1Bei einer an einer ausländischen Partnereinrichtung erfolgten Promotion richten sich die Drucklegung der Dissertation und die Ablieferung der Pflichtexemplare nach den für die Partnereinrichtung maßgeblichen Bestimmungen. 2Die Vereinbarung nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 legt fest, wie viele Exemplare der Dissertation der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth zu übergeben sind. 3Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth kann die Aushändigung der von ihr gemäß Abs. 2 auszustellenden Urkunde von der Ablieferung dieser Exemplare abhängig machen.

      § 34 Ungültigkeit der Promotionsleistungen
      Für die Ungültigkeit der Promotionsleistungen gilt § 16 entsprechend.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Amtliche Bekanntmachung 63/2017
  • Hochschulporträt

    Die Forschungsprogramme und Studienangebote der jungen Universität Bayreuth decken die Natur- und Ingenieur-, die Rechts- und Wirtschafts- sowie die Sprach-, Literatur und Kulturwissenschaften ab und werden beständig weiterentwickelt.
    Der nationale und internationale Ruf der Universität Bayreuth in Forschung und Lehre wird regelmäßig durch entsprechende Rankingplatzierungen, seit der Gründung stetig steigende Studierendenzahlen und kontinuierliche Erfolge in der Drittmitteleinwerbung sowie bei wissenschaftlichen Auszeichnungen dokumentiert.

    Die Universität Bayreuth ist stolz auf ihr familiäres Flair und die Kreativität aller Mitglieder, die den Campus auch jenseits von Studium und Arbeit lebenswert machen. Ein besonderes Anliegen ist daher die Stärkung des Gründergeistes, die Förderung von Spin-Offs und die gute Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft, die so manchen hidden champion bereithält. Die Universität Bayreuth ist der größte Arbeitgeber der Region und sieht sich in der Verantwortung, als Innovationsmotor zu fungieren. Sie verfügt zudem über ein dichtes Netz strategisch ausgewählter, internationaler Hochschul- und Industriepartnerschaften.

    Interdisziplinär von Anfang an

    Gemäß des Gründungsauftrages entwickelt die Universität Bayreuth immer wieder neue, interdisziplinäre Studiengänge, um die Inhalte des Studiums den Anforderungen und Chancen des Arbeitsmarkts flexibel anzupassen.

    Die Universität der Netzwerker

    Die Universität Bayreuth hat sich der interdisziplinären Forschung auf Basis starker Fachdisziplinen verschrieben und bietet mit ihren modernen Forschungseinrichtungen und der darauf abgestimmten Forschungsinfrastruktur beste Möglichkeiten.

    Campus der Perspektiven

    Die Universität Bayreuth legt ein besonderes Augenmerk auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der ideale Voraussetzungen für eine wissenschaftliche und außeruniversitäre Karriere findet.
    Promovierende profitieren von den Leistungen der University of Bayreuth Graduate School.

    Universität Bayreuth überzeugt durch familiäres Flair, kreative Mitglieder und einen lebenswerten Campus

    Inhalte des Studiums und Förderung des Gründergeistes entsprechen den Anforderungen des Arbeitsmarktes

    "Eine hohe Qualität von Studium und Forschung verbindet sich auf dem Bayreuther Campus mit Weltoffenheit, Toleranz und einem sozialen Klima, in dem Studierende und Lehrende im engen Austausch lernen und forschen." Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth
    Die Hochschulvisitenkarte ist ein Service von

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