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Universität Greifswald

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Steckbrief

  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 2 Zulassungsvoraussetzungen bei Regelbewerbern

      (1) Die Zulassung zum Promotionsverfahren setzt materiell voraus:
      a) das Bestehen der Ersten oder Zweiten juristischen (Staats-)Prüfung mit mindestens der Note "vollbefriedigend" oder
      b) das Bestehen der Ersten oder Zweiten juristischen (Staats-)Prüfung mit mindestens der Note „befriedigend", sofern zwei mit mindestens der Note „gut" bewertete rechtswissenschaftliche Seminarleistungen oder eine mit mindestens der Note „gu...
      § 2 Zulassungsvoraussetzungen bei Regelbewerbern

      (1) Die Zulassung zum Promotionsverfahren setzt materiell voraus:
      a) das Bestehen der Ersten oder Zweiten juristischen (Staats-)Prüfung mit mindestens der Note "vollbefriedigend" oder
      b) das Bestehen der Ersten oder Zweiten juristischen (Staats-)Prüfung mit mindestens der Note „befriedigend", sofern zwei mit mindestens der Note „gut" bewertete rechtswissenschaftliche Seminarleistungen oder eine mit mindestens der Note „gut" bewertete Exegese und eine mit mindestens der Note „gut" bewertete rechtswissenschaftliche Seminarleistung bei verschiedenen Universitätsprofessoren einer Rechtswissenschaftlichen Fakultät in der Bundesrepublik Deutschlandnachgewiesen werden oder
      c) das Bestehen der Ersten juristischen Prüfung oder der Zweiten juristischen Staatsprüfung mit mindestens der Note „befriedigend", wenn die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung oder die staatliche Pflichtfachprüfung mit mindestens der Note „gut" abgelegt wurden oder
      d) das Bestehen eines rechtswissenschaftlichen Masterabschlusses einer rechtswissenschaftlichen Fakultät in der Bundesrepublik Deutschland mit mindestens der Note „gut" oder einer gleichwertigen Note. sowie ergänzend zu lit. a)-d)
      e) ein rechtswissenschaftliches Studium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald von mindestens zwei Semestern oder eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ernst- Moritz-Arndt-Universität Greifswald von mindestens sechs Monaten.

      (2) Sofern die zu einem Masterabschluss gem. Absatz 1 lit. d) führenden Studiengänge nicht überwiegend in deutscher Sprache abgehalten wurden, müssen Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachweisen.

      (3) Der Bewerber soll von einem Universitätsprofessor, Honorarprofessor, außerplanmäßigen Professor oder sonstigen habilitierten Mitglied der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Betreuer) angenommen worden sein. Betreuer kann auch ein nach Erreichen der Altersgrenze entpflichteter und in den Ruhestand versetzter Professor sein. Im Falle der Annahme teilt der Betreuer dem Dekan schriftlich den Namen des Bewerbers und das voraussichtliche Thema der Dissertation mit. Bei vorzeitiger Beendigung des Betreuungsverhältnisses aus Gründen, die der Doktorand nicht zu vertreten hat, bemüht sich der Dekan auf Antrag des Doktoranden um einen anderen Betreuer; ein Anspruch auf einen anderen Betreuer besteht nicht.

      § 3 Zulassungsvoraussetzungen bei Sonderbewerbern

      (1) Die Zulassung von Bewerbern, die ein juristisches Hochschulstudium außerhalb des jeweiligen Geltungsbereiches des Grundgesetzes abgeschlossen haben, setzt voraus:
      a) die Gleichwertigkeit des Abschlusses einem der in § 2 genannten Abschlüsse;
      b) bei Bewerbern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, den Nachweis ausreichender deutscher Sprachkenntnisse;
      c) die Annahme des Bewerbers durch einen Betreuer (§ 2 Abs. 3);
      d) ein bis zur Zeit der mündlichen Prüfung mindestens zweisemestriges rechtswissenschaftliches Studium an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald oder eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald von mindestens 6 Monaten .

      (2) Die Zulassung des Absolventen eines dem Fachgebiet Rechtswissenschaft verwandten Fachhochschulstudiums in der Bundesrepublik Deutschland setzt materiell voraus:
      a) das Bestehen der das Fachhochschulstudium abschließenden Prüfung mit mindestens der Note "gut" oder einer gleichwertigen Note;
      b) ein bis zur Zeit der mündlichen Prüfung mindestens dreisemestriges rechtswissenschaftliches Studium an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland, davon in der Regel mindestens zwei Semester an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald;
      c) die Teilnahme an zwei rechtswissenschaftlichen Seminaren oder an einer Exegese und an einem rechtswissenschaftlichen Seminar verschiedener Universitätsprofessoren und die Anfertigung selbständig ausgearbeiteter Referate bzw. einer Exegese; diese Leistungen müssen mit mindestens "gut" bewertet worden sein;
      d) die Annahme des Bewerbers durch einen Betreuer (§ 2 Abs. 3). Der Fakultätsrat kann einen Professor des Fachbereichs der Fachhochschule, dessen Abschluss der Bewerber erworben hat (außerordentlicher Betreuer), auf dessen Antrag bestellen; § 4 Abs. 2 und § 8 Abs. 5 gelten entsprechend.

      (3) Die Zulassung von Bewerbern, die ein nichtjuristisches Hochschulstudium innerhalb oder außerhalb der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossen haben, setzt materiell voraus:
      a) das Bestehen des nichtjuristischen Hochschulstudiums mit mindestens der Note "gut" oder einer gleichwertigen Note, bei Bestehen einer Abschlussprüfung im Ausland mit einer Bewertung, die der Bewertung mit "gut" einer vergleichbaren Abschlussprüfung in der Bundesrepublik Deutschland entspricht;
      b) die durch den bisherigen Studienverlauf des Bewerbers und das von diesem gewählten Dissertationsthema gerechtfertigte Erwartung neuer, über die Rechtswissenschaft hinaus fachübergreifender Erkenntnisse;
      c) bei Bewerbern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, der Nachweis ausreichender deutscher Sprachkenntnisse;
      d) die Annahme des Bewerbers durch einen Betreuer (§ 2 Abs. 3).

      (4) Wurde der Bewerber von einem Betreuer (§ 2 Abs. 3) oder im Falle des Absatzes 2 von einem außerordentlichen Betreuer (§ 3 Abs. 2 lit. D) angenommen, gilt § 2 Abs. 3 S. 2 entsprechend. Wurde der Bewerber von einem Betreuer (§ 2 Abs. 3) angenommen, gilt ferner § 2 Abs. 3 S. 3 entsprechend.

      § 4 Befreiung von Zulassungsvoraussetzungen

      (1) Von den Zulassungsvoraussetzungen der §§ 2 und 3 kann unbeschadet der gesetzlichen Voraussetzungen nur aus wichtigen Gründen, die der Bewerber schriftlich darzulegen hat, aufgrund eines beim Dekan zu stellenden Antrags befreit werden. Die Befreiung kann von der Erfüllung von Auflagen abhängig gemacht werden. Die Befreiung von der Zulassungsvoraussetzung des § 3 Abs. 1 lit. B) und des § 3 Abs. 3 lit. C) kann auch mit dem Vorbehalt des Widerrufs für den Fall verbunden werden, dass sich die Deutschkenntnisse des Bewerbers als unzureichend erweisen; der Widerruf kann nur binnen eines halben Jahres seit Zugang des Befreiungsbescheids erklärt werden.

      (2) Über die Befreiung von den Zulassungsvoraussetzungen der §§ 2 und 3 nach Maßgabe des Absatzes 1 und über den Widerruf der Zulassung wegen Nichterfüllung einer Auflage entscheidet der Fakultätsrat der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder in einer vom Dekan gesetzten angemessenen Frist; die Stimmenthaltung oder Nichtäußerung in dieser Frist gilt als Zustimmung zur Befreiung.

      (3) Über die Befreiung von der Zulassungsvoraussetzung des § 3 Abs. 1 lit. B) und des § 3 Abs. 3 lit. C) entscheidet der Dekan im Einvernehmen mit dem Betreuer; dies gilt auch für die Anordnung eines Widerrufsvorbehalts und für die Ausübung des Widerrufs.
    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 1 Doktorgrad und Prüfungsleistungen

      (1) Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald verleiht den Grad eines Doktors der Rechte (Dr. jur.).

      (2) Die Promotion setzt eine von der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät angenommene, mit mindestens "rite" bewertete schriftliche Arbeit voraus (Dissertation), ferner eine mit mindestens "rite" bewertete mündliche Prüfung.

      (3) Die Dissertation muß die Fähigk...
      § 1 Doktorgrad und Prüfungsleistungen

      (1) Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald verleiht den Grad eines Doktors der Rechte (Dr. jur.).

      (2) Die Promotion setzt eine von der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät angenommene, mit mindestens "rite" bewertete schriftliche Arbeit voraus (Dissertation), ferner eine mit mindestens "rite" bewertete mündliche Prüfung.

      (3) Die Dissertation muß die Fähigkeit des Doktoranden zu selbständiger rechtswissenschaftlicher Forschung bezeugen. Als Dissertation kann ausnahmsweise auch eine bereits veröffentlichte gleichwertige Abhandlung oder ein gleichwertiger Teil einer Gemeinschaftsarbeit, soweit dieser als selbständige Leistung erkennbar ist, anerkannt werden. Die Veröffentlichung der Abhandlung darf bei Zugang des Gesuchs um Zulassung zur Promotion (§ 5 Abs. 1) höchstens ein Jahr zurückliegen.

      (4) In der mündlichen Prüfung hat der Doktorand zu zeigen, dass er ein gründliches rechtswissenschaftliches Wissen erworben hat und die rechtswissenschaftlichen Probleme selbständig in ihren geschichtlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und philosophischen Bezügen beurteilen kann.

      (5) Die Fakultät kann den Doktoranden zu einer öffentlichen Vorstellung der Dissertation einladen.
    • in Englisch möglich Ohne Ang.
    • gemeinschaftliche Dissertation Ja
    • in anderer Fremdsprache möglich Ohne Ang.
    • kumulative Dissertation Ohne Ang.
  • Kooperation / Cotutelle mit ausländischer Hochschule / Fakultät
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 26 Gemeinsame Promotion mit einer ausländischen Hochschule (binationale Promotion)

      (1) Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-
      Universität Greifswald kann gemeinsam mit einer ausländischen Universität oder wissenschaftlichen Hochschule den Grad eines Doktors der
      (doctor juris) verleihen (binationale Promotion).

      (2) Der Bewerber um die binationale Promotion muss die Annahmevoraussetzungen beider Institutionen erfüllen.
      § 26 Gemeinsame Promotion mit einer ausländischen Hochschule (binationale Promotion)

      (1) Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-
      Universität Greifswald kann gemeinsam mit einer ausländischen Universität oder wissenschaftlichen Hochschule den Grad eines Doktors der
      (doctor juris) verleihen (binationale Promotion).

      (2) Der Bewerber um die binationale Promotion muss die Annahmevoraussetzungen beider Institutionen erfüllen.

      (3) Die binationale Promotion erfolgt in einem gemeinsamen Promotionsverfahren. Das Verfahren ist in einem Kooperationsvertrag zu regeln, den die Ernst-Moritz- Arndt-Universität Greifswald mit der ausländischen Institution schließt. Der Vertrag bedarf der Zustimmung des Senats und des Fakultätsrats der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät.

      (4) Der Kooperationsvertrag regelt insbesondere,

      - dass ein gemeinsamer Promotionsausschuss zu bilden ist,
      - die Bewertung und Benotung der Prüfungsleistungen,
      - die Sprache, in der sie zu erbringen sind,
      - wo die Dissertation einzureichen und wie sie zu veröffentlichen ist.
      Die Regelungen sollen sich an den Anforderungen dieser Promotionsordnung orientieren; Abweichungen sind zulässig, um entgegenstehenden Regeln und Traditionen der ausländischen Institution Rechnung tragen zu können.

      (5) Der Bewerber erhält einen Betreuer der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät (§ 2 Absatz 3) und einen Betreuer vergleichbarer Qualifikation der ausländischen Institution. Die Dissertation ist von beiden Betreuern zu begutachten. Ein drittes Gutachten ist von einem Mitglied einer der beiden Institutionen zu erstellen. Der Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät kann verlangen, dass weitere Gutachter bestellt werden.

      (6) Nach bestandener Prüfung und Erfüllung aller weiteren Anforderungen erhält der Bewerber eine gemeinsame Promotionsurkunde mit den Unterschriften und Siegeln beider Institutionen. Aus der Urkunde muss hervorgehen, dass die Promotion in gemeinsamer Betreuung erfolgte. Verbietet das ausländische Recht eine gemeinsame Urkunde, so stellen beide Institutionen jeweils eine Urkunde aus. Aus beiden Urkunden muss hervorgehen, dass sie nur in Verbindung mit der jeweils anderen gültig sind.
  • Institutionelle Informationen
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  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Mittl.bl. BM M-V 6/2005
    • zuletzt geändert am 25.07.2016
  • Hochschulporträt

    Die 1456 gegründete Universität Greifswald gehört zu den ältesten Universitäten Deutschlands und des Ostseeraums. Historisch begründet, ist sie zugleich die älteste schwedische Universität. Heute ist die Universität Greifswald nach wie vor eng dem Ostseeraum verbunden, doch mit Austauschbeziehungen zu über 200 Universitäten weltweit vernetzt. Sie verfügt über ein breites Fächerspektrum, das sich auf fünf traditionelle Fakultäten erstreckt: Theologische, Rechts- und Staatswissenschaftliche, Medizinische, Philosophische und Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät.

    Studium und Lehre

    Die Universität Greifswald bietet hervorragende Studienbedingungen in modernen Bauten und aufwändig sanierten historischen Gebäuden mit exzellenter Infrastruktur für forschungsgeleitete Lehre. Kleine Gruppen und engagierte Lehrende gewährleisten eine intensive Betreuung der Studierenden. Fünf Fakultäten stellen ein breites Fächerspektrum mit 91 Studiengängen bereit. Ein bewährtes System der Qualitätssicherung fördert durch regelmäßige Evaluationen der Studiengänge die hohe Qualität der Lehre. Die Universität ist seit 2015 systemakkreditiert.

    Forschung

    Die Universität Greifswald leistet in ihren fünf Forschungsschwerpunkten (Mikrobielle Proteomics und Proteintechnologien, Community Medicine und Individualisierte Medizin, Plasmaphysik, Kulturen des Ostseeraums und Environmental Change: Responses and Adaptation) innovative Beiträge in den Bereichen Gesundheit & Prävention, Umwelt & Klima, Energie & Rohstoffe und Chancen & Risiken der Globalisierung. Die Universität Greifswald bezieht ihre Forschungsstärke vor allem aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit ihrer fünf Fakultäten. In enger Kooperation mit regionalen, nationalen und internationalen Forschungspartnern und auf der Grundlage einer exzellenten Forschungsinfrastruktur entsteht in Einzelleistungen und großen Verbundprojekten Spitzenforschung.

    weltweit vernetzt mit Austauschbeziehungen zu über 200 Universitäten

    Kleine Gruppen und engagierte Lehrende gewährleisten intensive Betreuung der Studierenden

    Die Hochschulvisitenkarte ist ein Service von

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