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Universität des Saarlandes

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Steckbrief

  • Hochschule Universität des Saarlandes
  • Fakultät / Fachbereich Fakultät für Mathematik und Informatik
  • Promotionsfach / fächer Informatik; Mathematik
  • Sachgebiet(e) Informatik; Mathematik
  • Doktorgrad(e) Dr.-Ing.; Dr. rer. nat.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 3 Zulassung zur Promotion

      (1) Die Zulassung zur Promotion erfordert

      1. die Erfüllung der Zulassungsbedingungen nach § 64 Abs. 2 UG,
      2. den Nachweis der Eignung,
      3. die Aufnahme in die Promotionsliste der Fakultät.

      (2) Der Nachweis der Zulassungsbedingungen nach Abs. 1 Nr. 1 gilt als

      1. vollständig erbracht im Sinne von § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UG durch den Abschluss eines Masterstudiengangs, der

      a) den Abschluss eines insgesamt min...
      § 3 Zulassung zur Promotion

      (1) Die Zulassung zur Promotion erfordert

      1. die Erfüllung der Zulassungsbedingungen nach § 64 Abs. 2 UG,
      2. den Nachweis der Eignung,
      3. die Aufnahme in die Promotionsliste der Fakultät.

      (2) Der Nachweis der Zulassungsbedingungen nach Abs. 1 Nr. 1 gilt als

      1. vollständig erbracht im Sinne von § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UG durch den Abschluss eines Masterstudiengangs, der

      a) den Abschluss eines insgesamt mindestens fünfjährigen Hochschulstudiums bildet und
      b) inhaltlich mathematisch-naturwissenschaftlich oder ingenieurwissenschaftlich orientiert und einem Studiengang einer der Naturwissenschaftlich­ Technischen Fakultäten zuzuordnen ist und
      c) ein forschungsorientiertes Profil aufweist und
      d) eine Master-Arbeit/-Thesis beinhaltet.

      2. vollständig erbracht im Sinne von § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 UG durch den Abschluss eines mit der Diplomprüfung oder einer gleichwertigen Prüfung abgeschlossenen Studiengangs mit einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern an einer Universität oder gleichgestellten deutschen Hochschule in einem mathematisch-naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengang, der einem Studiengang einer der Naturwissenschaft­lich-Technischen Fakultäten zuzuordnen ist.

      3. a) vollständig erbracht im Sinne von § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 UG durch den Abschluss eines mindestens achtsemestrigen Lehramtsstudiums, sofern das in Aussicht genommene Arbeitsgebiet einen fachdidaktischen Schwerpunkt hat und eines der Lehramtsfächer dem Fach der Promotion zuzuordnen ist.

      b) in fachspezifischen begründeten Ausnahmefällen teilweise erbracht im Sinne von § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 UG durch den Abschluss eines mindestens sechssemestrigen Lehramtsstudiums, sofern das in Aussicht genommene Arbeitsgebiet einen fachdidaktischen Schwerpunkt hat und eines der Lehramts­ fächer dem Fach der Promotion zuzuordnen ist.

      c) teilweise erbracht im Sinne von § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 UG durch den Abschluss eines mindestens neunsemestrigen Lehramtsstudiums, sofern eines der Lehramtsfächer dem Fach der Promotion zuzuordnen ist.

      4. a) vollständig erbracht im Sinne von § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 UG durch den Abschluss des zweiten Abschnitts der pharmazeutischen Staatsprüfung nach deutscher Approbationsordnung für Apotheker.

      b) teilweise erbracht im Sinne von § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 UG durch den äquivalenten Abschluss des zweiten Abschnitts der pharmazeutischen Staats­prüfung.

      5. teilweise erbracht im Sinne von § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 UG durch den Abschluss mit hervorragenden Leistungen eines Bachelorstudiengangs, der

      a) den Abschluss eines insgesamt mindestens dreijährigen Hochschulstudiums bildet und

      b) inhaltlich mathematisch-naturwissenschaftlich oder ingenieurwissenschaftlich orientiert und einem Studiengang einer der Naturwissenschaftlich­-Technischen Fakultäten zuzuordnen ist und

      c) eine Bachelor-Arbeit/-Thesis beinhaltet. Der Fakultätsrat kann für ein bestimmtes Promotionsfach beschließen, dass Ausnahmen in begründeten Fällen möglich sind.

      Als hervorragend gilt nur, wer eine Gesamtnote von 1,5 oder besser nachweist oder vom zuständigen Promotionsausschuss als hervorragend eingestuft wird.

      6. teilweise erbracht gemäß § 64 Abs. 2 Nr. 4 UG durch den Abschluss mit hervorragenden Leistungen eines Diplomstudiengangs an einer inländischen Fachhochschule, der inhaltlich mathematisch-naturwissenschaftlich oder ingenieurwissenschaftlich orientiert und einem Studiengang einer der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultäten zuzuordnen ist. Als hervorragend gilt nur, wer eine Gesamtnote von 1,5 oder besser nachweist oder vom zuständigen Promotionsausschuss als hervorragend eingestuft wird.

      Über die Erfüllung der Zulassungsbedingungen nach Absatz 1 Nr. 1 durch Grade und Prüfungen anderer in- und ausländischer universitärer Studienabschlüsse entscheidet der Promotionsausschuss unter Berücksichtigung von Äquivalenz­ vereinbarungen. Bei Zweifeln an der Erfüllung der Zulassungsbedingungen durch einen ausländischen Studienabschluss soll die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz gehört werden.

      (3) Die Feststellung der Eignung nach Absatz 1 Nr. 2 erfolgt durch den Promotionsausschuss mittels eines fachspezifischen Eignungsfeststellungs­ verfahrens. Die Feststellung der Eignung setzt eine Bereitschaftserklärung gemäß
      § 3 Abs. 7 Nr. 3 voraus.

      (4) Sind die Zulassungsbedingungen nach Absatz 1 Nr. 1 nur teilweise erbracht und/oder ist die Eignung nach Absatz 1 Nr. 2 nicht eindeutig nachgewiesen, so kann der Promotionsausschuss die Zulassung zur Promotion an die Erbringung angemessener auf die Promotion vorbereitender Studien- und Prüfungsleistungen im Gesamtumfang von maximal 90 ECTS-Leistungspunkten knüpfen. Der Promotions­ ausschuss setzt Umfang und Art dieser Leistungen sowie Kriterien und angemessene Fristen für ihre Erbringung fest.

      (5) Das Promotionsverfahren kann gemäß § 64 Abs. 4 UG auch unter gemeinsamer Betreuung mit einer entsprechend qualifizierten promovierten Professorin/einem entsprechend qualifizierten promovierten Professor einer inländischen Fachhoch­ schule (kooperative Promotion) durchgeführt werden. Kooperative Promotionen werden bereits mit Aufnahme in die Promotionsliste zwischen den beteiligten Parteien vereinbart.

      (6) Die Fakultäten führen Promotionslisten. Wer an einer der Fakultäten promovieren will, muss die Aufnahme in diese Liste zu Beginn der Arbeit schriftlich bei der jeweiligen Fakultät beantragen. Sofern es mehr als eine Betreuerin/mehr als einen Betreuer der Dissertation gibt, die unterschiedlichen Fakultäten bzw. Institutionen angehören, muss zu Beginn der Promotionsarbeit entschieden werden, in welcher Fakultät der Eintrag in die Promotionsliste erfolgt. Hiermit wird die Zuständigkeit für das spätere Promotionsverfahren festgelegt.

      (7) Mit dem Antrag auf Aufnahme in die Promotionsliste sind einzureichen:

      1. Nachweise gemäß Absatz 1 Nr. 1 und Nr. 2,

      2. das in Aussicht genommene Arbeitsgebiet der Dissertation, das nach Gegenstand oder Methode einem in der jeweiligen Fakultät vertretenen Fachgebiet zuzuordnen ist,

      3. die Bereitschaftserklärung mindestens eines hierzu berechtigten Mitglieds oder eines/einer hierzu berechtigten Angehörigen der beteiligten Fakultät bzw. der beteiligten Fakultäten, die Bewerberin oder den Bewerber als Doktorandin oder Doktoranden anzunehmen (Betreuerinnen/Betreuer der Dissertation); im Fall einer kooperativen Promotion gemäß Absatz 5 auch eine Erklärung einer entsprechend qualifizierten promovierten Professorin oder eines entsprechend qualifizierten promovierten Professors einer Fachhochschule zur Mitwirkung bei der Betreuung des Promotionsvorhabens. Zur Betreuung von Doktorandin­ nen/Doktoranden berechtigte Mitglieder oder Angehörige der beteiligten Fakultät bzw. der beteiligten Fakultäten sind: Professorinnen/Professoren, Juniorprofes­ sorinnen/Juniorprofessoren, entpflichtete oder in den Ruhestand versetzte Profes­ sorinnen/Professoren, Honorarprofessorinnen/Honorarprofessoren, außerplan­ mäßige Professorinnen/Professoren, Hochschuldozentinnen/Hochschuldozenten, Privatdozentinnen/Privatdozenten. Der Promotionsausschuss kann das Recht zur Betreuung von Doktorandinnen/Doktoranden auch promovierten Mitgliedern oder promovierten Angehörigen der Universität aus der Gruppe der akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Fakultät bzw. der beteiligten Fakultäten zuerkennen, wenn dem Mitglied oder Angehörigen die selbstständige Wahrnehmung von Aufgaben in Forschung und Lehre von der Dekanin/vom Dekan übertragen ist und wenn eine zur Juniorprofessorin/zum Juniorprofessor vergleichbare Eignung als Hochschullehrer/in durch ein internes oder externes Begutachtungsverfahren festgestellt ist,

      4. ein Vorschlag für die Bestellung der wissenschaftlichen Begleiterin/des wissenschaftlichen Begleiters aus dem Kreis der zur Betreuung von Doktorandinnen/Doktoranden berechtigten Mitglieder oder Angehörigen der Fakultät (siehe Nummer 3),

      5. eine Erklärung, ob, wann und mit welchem Erfolg die Antragstellerin oder der Antragsteller sich bereits früher einem Promotionsverfahren unterzogen hat,

      6. die Bezeichnung des angestrebten Doktorgrades (§ 1).

      Die genannten Forderungen gelten ebenso, wenn die Doktorandin oder der Doktorand eine externe Dissertation anstrebt und einen wesentlichen Teil der Arbeiten hierzu außerhalb der beteiligten Fakultät bzw. der beteiligten Fakultäten durchführt.

      (8) Über die Aufnahme in die Promotionsliste entscheidet die/der Vorsitzende des Promotionsausschusses oder auf ihren/seinen Antrag hin der Promotionsausschuss. Gleichzeitig wird die wissenschaftliche Begleiterin/der wissenschaftliche Begleiter nach den Grundsätzen der Universität des Saarlandes zur Sicherung guter wissen­ schaftlicher Praxis bestellt. Die Entscheidung wird der Bewerberin oder dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. Sie enthält im Falle der Ablehnung auch die Entscheidungsgründe und eine Rechtsmittelbelehrung.

      (9) Mit der Aufnahme in die Promotionsliste verpflichtet sich die Fakultät, für die weitere Betreuung der Dissertation zu sorgen, wenn die Betreuerin/der Betreuer aus dem Dienst der Universität ausscheidet.



    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
    • Zulassung mit BA-Abschluss möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 5 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss einen selbstständig erarbeiteten und angemessen formulierten Beitrag der Doktorandin oder des Doktoranden zur wissenschaftlichen Forschung darstellen, der nach Gegenstand oder Methode einem in der beteiligten Fakultät bzw. den beteiligten Fakultäten vertretenen Fachgebiet zuzuordnen ist.

      (2) Eine Abhandlung, welche die Doktorandin oder der Doktorand in einem anderen Verfahren zur Erlangung eines akademischen Grades eingereicht h...
      § 5 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss einen selbstständig erarbeiteten und angemessen formulierten Beitrag der Doktorandin oder des Doktoranden zur wissenschaftlichen Forschung darstellen, der nach Gegenstand oder Methode einem in der beteiligten Fakultät bzw. den beteiligten Fakultäten vertretenen Fachgebiet zuzuordnen ist.

      (2) Eine Abhandlung, welche die Doktorandin oder der Doktorand in einem anderen Verfahren zur Erlangung eines akademischen Grades eingereicht hat, kann nicht als Dissertation vorgelegt werden.

      (3) Die Dissertation soll in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Der Promotionsausschuss kann auf Antrag der Doktorandin oder des Doktoranden gestatten, die Dissertation in einer anderen Sprache vorzulegen. Wird die Dissertation in einer anderen als der deutschen oder englischen Sprache vorgelegt, so muss sie eine ausführliche Zusammenfassung (ca. zwei Seiten) in deutscher oder englischer Sprache enthalten. In jedem Fall muss die Dissertation je eine kurze Zusammenfassung (höchstens 1.500 Zeichen einschließlich Leerzeichen) in deutscher und in englischer Sprache enthalten.


      Regelung zur 'Kumulativen Dissertation' in der Fakultät 7 (Physik und Mechatronik)

      Der Fakultätsrat hat in seiner Sitzung vom 27.05.2010 folgende Grundsätze für kumulative Dissertationen in der Fakultät 7 beschlossen:
      Eine kumulative Dissertation liegt vor, wenn die Ergebnisse der Promotionsarbeit nicht in der Form einer durchgängigen Schrift, sondern zusätzlich oder überwiegend in Form einer Sammlung von mehreren Manuskripten wissenschaftlicher Veröffentlichungen dargestellt werden. Diese Form der Dissertation tritt gleichberechtigt neben die Form der traditionellen Monographie. Die folgenden Regelungen werden angewendet, sobald in der Promotionsarbeit ein oder mehrere Manuskripte wissenschaftlicher Veröffentlichungen enthalten sind. Der Promotionsausschuss prüft die Einhaltung dieser Regelungen bei Einreichung einer kumulativen Promotionsschrift.
      Regelungen
      1. Als Dissertation können auch mehrere wissenschaftliche Arbeiten anerkannt werden, wenn sie in einem inneren thematischen Zusammenhang stehen und in ihrer Gesamtheit oder im Zusammenhang mit der weiteren Promotionsschrift den Anforderungen nach § 4 Abs. 1 der Promotionsordnung entsprechen. Insbesondere muss die kumulative Dissertation eine ausführliche Darstellung des wissenschaftlichen Kontextes (state of the art) zu Beginn der eigenen Forschung enthalten sowie eine angemessene Würdigung der für die Ergebnisse der Arbeit relevanten Literatur. Weiterhin muss eine Diskussion der erzielten Ergebnisse der gesamten Arbeit gegeben werden. Der innere Zusammenhang und der eigene Anteil an den verwendeten wissenschaftlichen Arbeiten sind in einer erweiterten Zusammenfassung darzulegen.
      2. Die kumulative Dissertation muss - mit Bezug auf das Gesamtwerk und der Publikationskultur des jeweiligen Faches entsprechend - eine angemessene Anzahl von Manuskripten wissenschaftlicher Veröffentlichungen enthalten.
      Das Vorliegen einer kumulativen Dissertation muss dem Promotionsausschuss bei Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens angezeigt werden. Die Gutachter werden vom Promotionsausschuss darauf hingewiesen, dass die Promotionsschrift Manuskripte wissenschaftlicher Veröffentlichungen enthält, und dass die Qualität und das Gewicht dieser Manuskripte mit in die Bewertung der Promotionsschrift einfließen müssen.
      3. Der Anteil und die Tätigkeit der Mitautoren an den Manuskripten muss genau beschrieben werden und diese Beschreibung muss von allen anderen Mitautoren bestätigt werden.
      4. Bei Einreichen einer kumulativen Promotionsschrift müssen Erklärungen der Verlage/ Zeitschriften, in denen die Manuskripte erschienen sind oder erscheinen sollen, beigefügt werden. In diesen Erklärungen muss die Reproduktion der Manuskripte in der Dissertationsschrift genehmigt werden. Diese Genehmigung muss sich auch auf einen Druck der Dissertation oder eine weitere Veröffentlichung der Dissertation durch die Universität (z.B. in elektronischer Form) gemäß § 12 (1) Promotionsordnung erstrecken.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ohne Ang.
    • in anderer Fremdsprache möglich Ja
    • kumulative Dissertation Ja
  • Kooperation / Cotutelle mit ausländischer Hochschule / Fakultät
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 20 Promotion in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Fakultät

      (1) Für die Promotion in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Naturwissenschaftlich-technischen oder Naturwissenschaftlichen oder ingenieur­ wissenschaftlichen Fakultät gelten die allgemeinen Bestimmungen in dieser Ordnung mit Ausnahme derer, die im vorliegenden § 20 abweichend geregelt sind, und derer, die diesen abweichenden Regelungen entgegenstehen.

      (2) Ordentliche Promotionsverfah...
      § 20 Promotion in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Fakultät

      (1) Für die Promotion in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Naturwissenschaftlich-technischen oder Naturwissenschaftlichen oder ingenieur­ wissenschaftlichen Fakultät gelten die allgemeinen Bestimmungen in dieser Ordnung mit Ausnahme derer, die im vorliegenden § 20 abweichend geregelt sind, und derer, die diesen abweichenden Regelungen entgegenstehen.

      (2) Ordentliche Promotionsverfahren können auch in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Naturwissenschaftlich-technischen oder naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen Fakultät vorbereitet und durchgeführt werden, wenn:

      1. für die Promotion die Vorlage einer Dissertation und eine mündliche Promotions­ leistung erforderlich ist,
      2. weitere Promotionsleistungen nicht zu erbringen sind und
      3. mit der ausländischen Fakultät eine Vereinbarung getroffen worden ist, der der Promotionsausschuss zugestimmt hat. Die Vereinbarung soll Regelungen über Einzelheiten der gemeinsamen Betreuung, die Einschreibung der Bewerberin oder des Bewerbers an einer Universität sowie erforderlichenfalls über eine Registrierung des Themas der Dissertation enthalten.

      (3) Die Zulassung zum Promotionsverfahren in gemeinsamer Betreuung setzt voraus, dass die Bewerberin oder der Bewerber das Studium mit einem Grad oder einer Prüfung abgeschlossen hat, wonach sie oder er an der ausländischen Fakultät, die an der Betreuung beteiligt ist, zur Promotion berechtigt ist.

      (4) Wenn die Landessprache an der ausländischen Fakultät nicht die deutsche Sprache ist, kann die Dissertation in dieser Landessprache vorgelegt werden, sofern sie eine Zusammenfassung in deutscher Sprache aufweist. In der Vereinbarung nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 kann von dem Erfordernis des Satzes 1 befreit werden. In der Vereinbarung kann auch festgelegt werden, dass die Bewerberin/der Bewerber die Dissertation in einer anderen als der deutschen Sprache oder der Landessprache an der ausländischen Fakultät vorlegen darf, sowie geregelt werden, ob und in welchen Sprachen Zusammenfassungen erforderlich sind.

      (5) Die Bewerberin/der Bewerber wird von je einer Hochschullehrerin bzw. einem Hochschullehrer der beiden beteiligten Fakultäten als Doktorand/in angenommen und betreut. In der Vereinbarung nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 ist anzugeben, wer die Betreuung übernimmt.

      (6) Findet die mündliche Promotionsleistung als Kolloquium an der Universität des Saarlandes statt, bestellt die/der Vorsitzende des Promotionsausschusses die beiden Betreuenden zu Berichterstattern. Dem Prüfungsausschuss gehören in diesem Fall mindestens an:

      1. zur Führung des Vorsitzes einte Professor/in der hiesigen Fakultät, die nicht Berichterstattende sein dürfen,
      2. die Berichterstattenden über die Dissertation,
      3. eine akademische Lehrperson der ausländischen Fakultät.

      In der Vereinbarung nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 kann vorgesehen werden, dass dem Prüfungsausschuss weitere Mitglieder in jeweils gleicher Zahl aus den beiden beteiligten Fakultäten angehören können, darunter im Einzelfall auch im Fachgebiet der Dissertation besonders ausgewiesene promovierte Mitglieder oder promovierte Angehörige der Universitäten, denen die beiden Fakultäten angehören. Die Vorsitze­ de/der Vorsitzende und die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden von der/dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses bestellt. In der Vereinbarung nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 können ergänzende Bestimmungen getroffen werden.

      Die Bestellung von Mitgliedern des Prüfungsausschusses, die nicht Hochschullehreri­ nen/Hochschullehrer an einer der beiden beteiligten Fakultäten sind, bedarf der Zustimmung des Promotionsausschusses.

      (7) Findet die mündliche Promotionsleistung als Kolloquium an der Universität des Saarlandes statt, so soll das Kolloquium in deutscher, englischer oder französischer Sprache durchgeführt werden.

      (8) Die Beurteilung des Kolloquiums und die Bewertung der Promotionsleistungen erfolgen auch nach dem für die beteiligte ausländische Fakultät geltenden Recht. Ob und inwieweit diese Regelung bei der Bekanntgabe des Ergebnisses und in der Promotionsurkunde ausgewiesen wird, entscheidet sich nach dem für die beteiligte ausländische Fakultät geltenden Recht. Wird die Promotion in gemeinsamer Betreuung an der ausländischen Universität durchgeführt, müssen die Promotions­ leistungen auch nach Maßgabe von § 11 bewertet werden.

      (9) Die Promotionsurkunde ist mit dem Siegel der beiden beteiligten Fakultäten zu versehen. Findet die mündliche Promotionsleistung nicht an der Universität des Saarlandes statt, muss die Promotionsurkunde unter Berücksichtigung der für die ausländische Fakultät geltenden Vorschriften den Anforderungen des § 14 entsprechen. Werden getrennte Urkunden ausgestellt, so muss aus beiden Urkunden ersichtlich sein, dass die gleichzeitige Führung der Doktorgrade nebeneinander ausgeschlossen ist. Ferner muss in diesem Fall in beiden Urkunden in beiden Sprachen darauf hingewiesen werden, dass es sich um die Verleihung eines Doktorgrades aufgrund eines gemeinsamen Promotionsverfahrens der beiden beteiligten Fakultäten handelt.

      (10) Mit dem Empfang der Promotionsurkunde erhalten die Promovierten das Recht, in der Bundesrepublik Deutschland den Doktorgrad (§ 14 Abs. 3) und in dem Staat, dem die beteiligte ausländische Fakultät angehört, den entsprechenden Doktorgrad zu führen. Die Promotionsurkunde muss einen Zusatz enthalten, dass der verliehene ausländische Doktorgrad kein im Ausland erworbener akademischer Grad i. S. des Gesetzes über die Führung akademischer Grade vom 7. Juli 1939 (RGBI. 1 S. 985) ist.

      (11) Für die Vervielfältigung der Dissertation und die Zahl der Pflichtexemplare gilt das Recht der Fakultät, an der die mündliche Promotionsleistung erbracht worden ist.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Dienstblatt 41/2013, S. 544 ff.
  • Hochschulporträt

    Die Universität des Saarlandes liegt im Südwesten Deutschlands an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg. International bekannt ist sie durch die Informatikforschung und die Nano- und Lebenswissenschaften. Die engen Beziehungen zu Frankreich und der Europa-Schwerpunkt kennzeichnen die Saar-Uni, an der viele internationale Studenten eingeschrieben sind.

    Studium und Lehre

    Die Universität bietet über hundert Studienfächer an. Mit acht renommierten Forschungsinstituten und rund 500 Wissenschaftlern ist die Saarbrücker Informatik einer der europaweit führenden Forschungs- und Studienstandorte. Dort sind rund 1.700 Studenten aus 30 Nationen eingeschrieben. Angeboten werden auch Fächer wie Bioinformatik, Computerlinguistik oder Cybersicherheit. In den Lebenswissenschaften sind die Medizin, Pharmazie und Biologie eng vernetzt. Verbindungen gibt es auch zur Materialwissenschaft und zur Physik. Die Studenten profitieren von weiteren Forschungsinstituten sowie dem Universitätsklinikum in Homburg.

    Daneben werden die traditionell großen Fächer wie Betriebswirtschaftslehre, Jura und Medizin angeboten. In den Geisteswissenschaften locken fächerübergreifende Studiengänge wie die „Historisch orientierten Kulturwissenschaften“ Studenten aus dem ganzen Bundesgebiet nach Saarbrücken.

    Ein Aushängeschild sind die vielen grenzüberschreitenden Studiengänge, die zu einem Doppelabschluss führen, die meisten mit französischen Partnern. Die Studenten lernen dabei nicht nur beispielsweise die Physik oder Werkstofftechnik kennen, sondern erfahren mehr über die Sprache und Kultur des anderen Landes.

    Internationale Forschung

    Unter den mittelgroßen Universitäten Deutschlands zählt die Saar-Uni zu den forschungsstärksten. Dies zeigt sich an hohen Drittmitteleinnahmen, der internationalen Sichtbarkeit und Vernetzung der Wissenschaftler sowie den außeruniversitären Forschungseinrichtungen, darunter zwei Max-Planck-Institute, je zwei Leibniz- und Fraunhofer-Institute sowie ein Helmholtz-Institut.

    länderübergreifend mit engen Kontakten zu Frankreich und bekannt für Informatikforschung

    grenzüberschreitende Studiengänge mit internationalem Doppelabschluss

    "Unsere Informatik hat einen exzellenten Ruf und ist mit vielen Fächern eng verknüpft. Im breiten Fächerspektrum gibt es weitere interdisziplinäre Studiengänge und attraktive deutsch-französische Studienangebote." Prof. Dr. Manfred J. Schmitt, Präsident der Universität des Saarlandes

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