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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Steckbrief

  • Hochschule Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Fakultät / Fachbereich Medizinische Fakultät Heidelberg
  • Promotionsfach / fächer Grenzgebiete der Medizin
  • Sachgebiet(e) Gesundheitswissenschaften, Medizin
  • Doktorgrad(e) Dr. sc. hum.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 4 Zulassungsvoraussetzungen

      (1) Zum Promotionsverfahren kann als Doktorand / Doktorandin in der Regel zugelassen werden, wer
      1. einen fachlich einschlägigen Masterstudiengang,
      2. einen fachlich einschlägigen Studiengang an einer Universität mit einer mindestens vierjährigen Regelstudienzeit oder
      3. einen auf einen grundständigen Studiengang aufbauenden fachlich einschlägigen Studiengang an einer Universität oder einer anderen Hochschule mit Promotionsrecht mit e...
      § 4 Zulassungsvoraussetzungen

      (1) Zum Promotionsverfahren kann als Doktorand / Doktorandin in der Regel zugelassen werden, wer
      1. einen fachlich einschlägigen Masterstudiengang,
      2. einen fachlich einschlägigen Studiengang an einer Universität mit einer mindestens vierjährigen Regelstudienzeit oder
      3. einen auf einen grundständigen Studiengang aufbauenden fachlich einschlägigen Studiengang an einer Universität oder einer anderen Hochschule mit Promotionsrecht mit einer Prüfung erfolgreich abgeschlossen hat.

      (2) Zugelassen werden kann in der Regel nur, wer eine schriftliche Abschlussarbeit und einen fachlich einschlägigen überdurchschnittlichen Studienabschluss in einem Studiengang mit in der Regel 300 ECTS nachweisen kann. In begründeten Einzelfällen, in denen die Zeugnisse allein nicht hinreichenden Aufschluss über die Eignung des Bewerbers / der Bewerberin zur Promotion geben, kann der Promotionsausschuss Auflagen erteilen oder eine Kenntnisprüfung durchführen.

      (3) Von der Zulassung zum Promotionsverfahren Dr. sc. hum sind Absolventen /Absolventinnen mit alleinigem medizinischem bzw. zahnmedizinischen Staatsexamen oder diesen international gleichgestellten Abschlüssen grundsätzlich ausgeschlossen. Auf Antrag können besonders qualifizierte Bewerber und Bewerberinnen mit einem abgeschlossenen Medizinstudium und zusätzlich einem fachlich einschlägigen, nicht-klinisch ausgerichteten Masterstudiengang (mindestens 120 ECTS) oder mit einem vierjährigen Bachelor in Medizin (mindestens 180 ECTS) und zusätzlich einem fachlich einschlägigen, nicht-klinisch ausgerichteten Masterstudiengang (mindestens 120 ECTS) zugelassen werden. Ausnahmsweise können in diesen Fällen auch Bewerber und Bewerberinnen mit einjährigem nicht-klinisch ausgerichteten Masterstudiengang (60 ECTS) unter Auflagen zugelassen werden. In diesen Fällen macht der Promotionsausschuss zur Auflage, dass zur Weiterqualifikation vom Promotionsausschuss genehmigte Kurse mit Prüfung absolviert werden (zusammen mindestens 60 ECTS). In diesen Fällen erfolgt die Zulassung unter der Bedingung, dass die Erfüllung der Auflagen innerhalb der vom Promotionsausschuss festgesetzten Frist nachgewiesen wird. Werden die Auflagen nicht fristgerecht erfüllt, entfällt die bedingte Zulassung rückwirkend.

      (4) In Ausnahmefällen können besonders qualifizierte Absolventen und Absolventinnen eines 3-jährigen Bachelorstudienganges einer Universität oder eines 4-jährigen Bachelorstudienganges einer Hochschule für angewandte Wissenschaften zugelassen werden, wenn die Kenntnisse der Absolventen / der Absolventinnen denen von Diplom- oder Masterstudienabgängern vergleichbar sind und eine schriftliche Abschlussarbeit vorliegt. Zum Nachweis legt der Bewerber /die Bewerberin mindestens 2 Gutachten unabhängiger Hochschullehrer / Hochschullehrerinnen vor, die bestätigen, dass die Abschlussarbeit die wissenschaftliche Befähigung des Bewerbers / der Bewerberin klar erkennen lässt und den Ansprüchen einer Masterarbeit entspricht. Aufgrund dieser Gutachten entscheidet der Ausschuss über die Zulassung zu einem Kolloquium, in dem die besondere Qualifikation abschließend beurteilt wird. Der Promotionsausschuss bestimmt mindestens 3 Hochschullehrer / Hochschullehrerinnen zur Durchführung des Kolloquiums. Eine Zulassung zum Promotionsverfahren setzt voraus, dass diese von allen Prüfenden einstimmig befürwortet wird. Das Kolloquium kann insgesamt einmal wiederholt werden. Bei Nichtbestehen des Wiederholungskolloquiums in einem der Fächer ist das Kolloquium als Ganzes nicht bestanden.

      (5) Zugelassen werden können auch besonders qualifizierte Absolventen und Absolventinnen eines Diplomstudienganges einer Hochschule für angewandte Wissenschaften oder einer Berufsakademie, wenn ein Eignungsfeststellungsverfahren genehmigt und mit Erfolg absolviert wurde. Das Eignungsfeststellungsverfahren wird vom zuständigen Promotionsausschuss eingeleitet und dient dem
      Nachweis der für die Promotion in dem Dissertationsgebiet erforderlichen Befähigung. Der Promotionsausschuss setzt die zum Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen fest. Das Eignungsfeststellungsverfahren soll in der Regel drei Semester nach Antragstellung abgeschlossen sein. Bei Nichtbestehen einer oder mehrerer Prüfungen im Eignungsfeststellungsverfahren ist die erste Wiederholungsprüfung frühestens nach 14 Tagen zulässig. Die Prüfung(en) kann (können) insgesamt zweimal wiederholt werden. Bei Nichtbestehen der zweiten Wiederholungsprüfung in einem der Fächer ist das Eignungsfeststellungsverfahren als Ganzes nicht bestanden.

      (6) Über die Anerkennung von Prüfungen und Studienabschlüssen, die ein Bewerber/ eine Bewerberin an einer ausländischen wissenschaftlichen Hochschule abgelegt hat, entscheidet der zuständige Promotionsausschuss nach Anhörung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz.

      (7) Wer bereits einen Doktorgrad in einem Promotionsverfahren oder einen äquivalenten akademischen Grad (z.B. PhD) erworben hat, wird zur Promotion zum Dr. sc. hum. nicht zugelassen, es sei denn, es wurde ein zweites grundständiges Studium gemäß Absatz 1-6 abgeschlossen.

      (8) Bewerber / Bewerberinnen müssen für die Promotion eine Anbindung an eine Klinik oder ein Institut der jeweiligen Medizinischen Fakultät bzw. eine kooptierte Forschungseinrichtung oder ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität oder an die Hochschule Heilbronn im Studiengang Medizinische Informatik vorweisen können. Diese Anbindung wird über eine Promotionsvereinbarung gemäß § 6 Abs. 3, i.d.R. für mindestens 3 Jahre, nachgewiesen. Abweichungen von den o.g. Institutionen bedürfen der vorherigen Zustimmung durch den Promotionsausschuss.

      (9) Wird das Dissertationsvorhaben an einer Institution durchgeführt, die nicht der Fakultät zugeordnet ist, so ist zusätzlich die Einverständniserklärung des / der jeweils Verantwortlichen, d.h. in der Regel des Abteilungsleiters / der Abteilungsleiterin dieser Institution einzuholen. Dies entfällt, wenn es sich um die Dienststelle des Betreuers / der Betreuerin handelt.
    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
    • Zulassung mit BA-Abschluss möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 7 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, eine selbstständige Leistung des Doktoranden / der Doktorandin sein und zum Fortschritt der Wissenschaft beitragen.

      (2) Bei einem Gemeinschaftsprojekt kann der Beitrag des Doktoranden / der Doktorandin als Dissertation nur dann anerkannt werden, wenn der Beitrag eindeutig abgrenzbar und für sich alleine bewertbar ist und die Anforderungen an eine Dissertation erfüllt.

      (3) In Ausn...
      § 7 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, eine selbstständige Leistung des Doktoranden / der Doktorandin sein und zum Fortschritt der Wissenschaft beitragen.

      (2) Bei einem Gemeinschaftsprojekt kann der Beitrag des Doktoranden / der Doktorandin als Dissertation nur dann anerkannt werden, wenn der Beitrag eindeutig abgrenzbar und für sich alleine bewertbar ist und die Anforderungen an eine Dissertation erfüllt.

      (3) In Ausnahmefällen kann auf Antrag beim Promotionsausschuss die Dissertationsleistung auch kumulativ erbracht werden. Voraussetzung ist, dass die verwendeten Publikationen die Promotionsleistung umfassen und dem Doktoranden / der Doktorandin eindeutig zugewiesen werden können. Der Promotionsausschuss entscheidet, ob die beantragte Form der Dissertationsleistung qualitativ und wissenschaftlich einer regulären Dissertationsschrift entspricht.

      (4) Ergebnisse der Dissertation können im Einvernehmen mit dem Betreuer / der Betreuerin ganz oder teilweise vor Eröffnung des Promotionsprüfungsverfahrens (§ 8) veröffentlicht werden. Bereits veröffentlichte (Teil-)Ergebnisse sind nicht von der Aufnahme in die Dissertation ausgeschlossen. Entsprechende Dissertationskapitel müssen in diesem Fall jedoch explizit als bereits veröffentlicht gem. Abfassungsrichtlinien der Fakultät gekennzeichnet werden. Die Veröffentlichung muss der Dissertation beigefügt werden.

      (5) Die Dissertation ist in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ja
    • in anderer Fremdsprache möglich Ohne Ang.
    • kumulative Dissertation Ja
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Mitteilungsblatt des Rektors 01/2022, S. 13 ff.
  • Hochschulporträt

    Die Ruperto Carola ist eine Forschungsuniversität internationaler Prägung, deren Fächerspektrum die Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaften, die Natur- und Lebenswissenschaften sowie die Medizin umfasst. Ihre Erfolge in allen Förderlinien der Exzellenzinitiative und der Exzellenzstrategie sowie in internationalen Rankings belegen die führende Rolle der Universität Heidelberg in der Wissenschaftslandschaft. Eine weitere Stärke der Universität Heidelberg ist ihre Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen vor Ort und ihre Einbindung in ein weltweites Netzwerk von Lehr- und Forschungskooperationen.

    Studium und Lehre

    In der Ausbildung ihrer Studierenden und der frühen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses setzt die Ruperto Carola auf Schwerpunkte in der forschungsbasierten Lehre und hervorragende Bedingungen für ein interdisziplinäres Studium. Mit mehr als 180 Studiengängen bietet die Universität Heidelberg eine herausragende Vielfalt von Fachkombinationen, die die Ausprägung individueller Studienprofile fördert.

    Forschung

    Ziel der Universität Heidelberg ist es, hervorragende Einzeldisziplinen weiterzuentwickeln, angesichts komplexer Herausforderungen den Dialog und die Zusammenarbeit über traditionelle Fächergrenzen hinweg weiter auszubauen, und ihre Forschungsergebnisse für Gesellschaft und Wirtschaft nutzbar zu machen. Ein besonderes Anliegen ist dabei die frühe Heranführung des wissenschaftlichen Nachwuchses an die eigenverantwortliche Forschung. Mit 8.600 Doktoranden qualifiziert sich die größte Zahl von Promovierenden in Deutschland an der Ruperto Carola. In der Ausbildung und Förderung ihrer Doktoranden steht die Universität Heidelberg in engem Verbund mit ihren starken außeruniversitären Partnern. Mit ihren „Industry on Campus“-Vorhaben geht die Ruperto Carola längerfristige strategische Partnerschaften mit Industrieunternehmen in der Grundlagenforschung ein, um den Wissenstransfer in die anwendungsorientierte Forschung zu stärken.

    Forschungsuniversität internationaler Prägung mit breitem Fächerspektrum

    forschungsbasierte Lehre und individuelles und interdisziplinäres Studium

    "Die Forschungsuniversität Heidelberg steht für das europäische Universitätsmodell: Freie Forschung und Lehre sowie Offenheit gegenüber allen Menschen ungeachtet von Herkunft, Religion oder Geschlecht." Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg
    Die Hochschulvisitenkarte ist ein Service von

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