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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Steckbrief

  • Hochschule Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Fakultät / Fachbereich Medizinische Fakultät Heidelberg
  • Promotionsfach / fächer Grenzgebiete der Medizin
  • Doktorgrad(e) Dr. sc. hum.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 4 Zulassungsvoraussetzungen

      (1) Zur Promotion werden Bewerber und Bewerberinnen zugelassen, die einen erfolgreichen Abschluss eines Studienganges (Diplom, Staatsexamen, Master) an einer Universität oder vergleichbaren wissenschaftlichen Hochschule mit einer Gesamt-Regelstudienzeit von mindestens 4 Jahren in einem der folgenden Fächer nachweisen:
      Medizinische Informatik,
      Bioinformatik,
      Informatik,
      Medizintechnik,
      (Medizinische) Physik,
      Chemie,
      Mathematik,...
      § 4 Zulassungsvoraussetzungen

      (1) Zur Promotion werden Bewerber und Bewerberinnen zugelassen, die einen erfolgreichen Abschluss eines Studienganges (Diplom, Staatsexamen, Master) an einer Universität oder vergleichbaren wissenschaftlichen Hochschule mit einer Gesamt-Regelstudienzeit von mindestens 4 Jahren in einem der folgenden Fächer nachweisen:
      Medizinische Informatik,
      Bioinformatik,
      Informatik,
      Medizintechnik,
      (Medizinische) Physik,
      Chemie,
      Mathematik,
      Biologie,
      Psychologie,
      Biochemie,
      Pharmazie,
      Öffentliches Gesundheitswesen,
      Gesundheitsökonomie,
      Biomedizinisches Ingenieurswesen,
      Translationale/Molekulare Medizin.
      Eine analoge Regelung gilt für Masterabschlüsse an einer Fachhochschule.

      (2) Der zuständige Promotionsausschuss kann auf Antrag auch Bewerber und Bewerberinnen mit einem Diplom- oder Masterabschluss einer anderen Fachrichtung zulassen, sofern die akademischen Qualifikationen des Bewerbers / der Bewerberin für die geplante Promotionsarbeit relevant ist und die Arbeit einen gesundheitswissenschaftlichen Bezug hat. Der Abschluss muss an ei-ner Universität oder an einer vergleichbaren wissenschaftlichen Hochschule erworben sein. Eine analoge Regelung gilt auch für Masterabschlüsse an einer Fachhochschule. In Ausnahmefällen können besonders qualifizierte Absolventen und Absolventinnen eines 3-jährigen Bachelor-Studiengangs einer Universität oder 4-jährigen Bachelorstudienganges einer Fachhochschule zur Promotion zugelassen werden, wenn die Kenntnisse der Absolventen denen von Diplom- oder Masterstudienabgängern vergleichbar sind. Der Nachweis hierüber kann z.B. erfolgen im Rahmen eines Kolloquiums, durch ein Gutachten eines Hochschullehrers, das bestätigt, dass die Abschlussarbeit die wissenschaftliche Befähigung des Bewerbers/der Bewerberin klar erkennen lässt und den Ansprüchen einer Masterarbeit entspricht, oder durch die Vorlage ei-ner peer-reviewten Publikation mit Erstautorenschaft des Bewerbers/der Bewerberin.

      (3) Zur Promotion können auch besonders qualifizierte Absolventen und Absolventinnen eines Diplomstudienganges einer Fachhochschule oder einerBerufsakademie zugelassen werden, wenn ein Eignungsfeststellungsverfahren genehmigt und mit Erfolg absolviert wurde. Das Eignungsfeststellungsver-fahren wird vom zuständigen Promotionsausschuss eingeleitet und dient dem Nachweis der für die Promotion in dem Dissertationsgebiet erforderlichen Befähigung. Der Promotionsausschuss setzt die zum Nachweis der wissen-schaftlichen Befähigung erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen fest. Das Eignungsfeststellungsverfahren soll in der Regel drei Semester nach Antragstellung abgeschlossen sein. Bei Nichtbestehen einer oder mehrerer Prüfungen im Eignungsfeststellungsverfahren ist die erste Wiederholungsprüfung frühestens nach 14 Tagen zulässig. Die Prüfung(en) kann (können) insgesamt zweimal wiederholt werden. Bei Nichtbestehen der zweiten Wiederholungsprüfung in einem der Fächer ist das Eignungsfeststellungsverfahren als Ganzes nicht bestanden.

      (4) Über die Anerkennung von Prüfungen und Studienabschlüssen, die ein Bewerber bzw. eine Bewerberin an einer ausländischen wissenschaftlichen Hochschule abgelegt hat, entscheidet der zuständige Promotionsausschuss nach Anhörung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kul-tusministerkonferenz.

      (5) Wer bereits einen Doktorgrad oder einen äquivalenten akademischen Grad (PhD) erworben hat, wird zur Promotion zum Dr. sc. hum. nicht zugelassen, es sei denn, es wurde ein zweites Studium gemäß Abs. 1 erfolgreich abgeschlossen.

      (6) Bewerber / Bewerberinnen müssen für die Promotion eine Anbindung an eine medizinische Klinik oder ein medizinisch-biologisches Institut der jeweiligen Fakultät bzw. eine kooptierte Forschungseinrichtung oder ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität oder an die Hochschule Heilbronn im Studiengang Medizinische Informatik vorweisen können. Diese Anbindung ist gegeben, wenn eine Promotionsvereinbarung gemäß § 6 Abs. 2, i.d.R. für mindestens 2 Jahre, vorgelegt wird. Abweichungen von den o.g. Institutionen bedürfen der vorherigen Zustimmung durch den Promotionsausschuss.

      (7) Das Thema der Dissertation darf nur aus einem in der jeweiligen Medizinischen Fakultät vertretenen Fachgebiet gewählt werden.
    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 7 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, eine selbstständige Leistung des Doktoranden / der Doktorandin sein und zum Fortschritt der Wissenschaft beitragen. Bei einer Gemeinschaftsarbeit kann der Beitrag des Doktoranden / der Doktorandin als Dissertation anerkannt werden, wenn der Beitrag eindeutig abgrenzbar und für sich alleine bewertbar ist und die Anforderungen an eine Dissertation erfüllt.

      (2) Ergebnisse der Dissertation können i...
      § 7 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, eine selbstständige Leistung des Doktoranden / der Doktorandin sein und zum Fortschritt der Wissenschaft beitragen. Bei einer Gemeinschaftsarbeit kann der Beitrag des Doktoranden / der Doktorandin als Dissertation anerkannt werden, wenn der Beitrag eindeutig abgrenzbar und für sich alleine bewertbar ist und die Anforderungen an eine Dissertation erfüllt.

      (2) Ergebnisse der Dissertation können im Einvernehmen mit dem Betreuer bzw. der Betreuerin ganz oder teilweise vor Einleitung des Promotionsverfahrens veröffentlicht werden. Bereits veröffentlichte (Teil-)Ergebnisse sind nicht von der Aufnahme in die Dissertation ausgeschlossen. Entsprechende Dissertationskapitel müssen in diesem Fall jedoch explizit als bereits veröffentlicht gekennzeichnet werden. Die Veröffentlichung muss der Dissertation beigefügt werden.

      (3) Die Dissertation ist in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ja
    • in anderer Fremdsprache möglich Ohne Ang.
    • kumulative Dissertation Ohne Ang.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Mitteilungsblatt des Rektors 2016, S. 239 ff.
  • Hochschulporträt

    Die Ruperto Carola ist eine Forschungsuniversität internationaler Prägung, deren Fächerspektrum die Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaften sowie die Natur- und Lebenswissenschaften einschließlich der Medizin umfasst. Ihre Erfolge in der Exzellenzstrategie und in internationalen Rankings belegen die führende Rolle und den exzellenten Ruf der Universität Heidelberg in der Wissenschaftslandschaft. Eine weitere Stärke der Universität Heidelberg ist ihre Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen vor Ort und ihre Einbindung in ein weltweites Netzwerk von Lehr- und Forschungskooperationen.

    Studium und Lehre

    In der Ausbildung ihrer Studierenden und der frühen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses setzt die Ruperto Carola auf Schwerpunkte in der forschungsbasierten Lehre und hervorragende Bedingungen für ein individuelles und interdisziplinär ausgerichtetes Studium. Mit mehr als 160 Studiengängen bietet Heidelberg eine herausragende Vielfalt von Fachkombinationen, die die Ausprägung individueller Studienprofile fördert.

    Forschung

    Ziel der Universität Heidelberg ist es, hervorragende Einzeldisziplinen weiterzuentwickeln, angesichts komplexer Herausforderungen den Dialog und die Zusammenarbeit über traditionelle Fächergrenzen hinweg weiter auszubauen, und ihre Forschungsergebnisse für Gesellschaft und Wirtschaft nutzbar zu machen. Ein besonderes Anliegen ist dabei die frühe Heranführung des wissenschaftlichen Nachwuchses an die eigenverantwortliche Forschung. Mit über 8.000 Doktoranden ist die Ruperto Carola eine der großen Doktorandenschmieden in Deutschland. Dabei setzt sie auf Kooperationen mit starken außeruniversitären Partnern. Mit dem Konzept „Industry on Campus“ geht die Ruperto Carola längerfristige Kooperationen mit der Industrie in der Grundlagenforschung ein, um den Wissenstransfer in die anwendungsorientierte Forschung zu verbessern.

    Forschungsuniversität internationaler Prägung mit breitem Fächerspektrum

    forschungsbasierte Lehre und individuelles und interdisziplinäres Studium

    "Die Forschungsuniversität Heidelberg steht für das europäische Universitätsmodell: Freie Forschung und Lehre sowie Offenheit gegenüber allen Menschen ungeachtet von Herkunft, Religion oder Geschlecht." Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg
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