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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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Steckbrief

  • Hochschule Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Fakultät / Fachbereich Medizinische Fakultät
  • Promotionsfach / fächer Medizin; Zahnmedizin
  • Sachgebiet(e) Medizin
  • Doktorgrad(e) Dr. med.; Dr. med. dent.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 5 Zulassung

      (1) Die Zulassung zur Promotion zur bzw. zum Dr. med. oder Dr. med. dent. erfordert die Vorlage des Zeugnisses über die vollständig bestandene Ärztliche oder Zahnärztliche Prüfung oder über einen gleichwertigen Studienabschluss im Ausland.

      (2) Über die Anerkennung von Hochschulabschlüssen, die eine Bewerberin bzw. ein Bewerber an einer ausländischen Hochschule abgelegt hat, entscheidet der Promotionsausschuss. Basis dieser Entscheidung ist unter ander...
      § 5 Zulassung

      (1) Die Zulassung zur Promotion zur bzw. zum Dr. med. oder Dr. med. dent. erfordert die Vorlage des Zeugnisses über die vollständig bestandene Ärztliche oder Zahnärztliche Prüfung oder über einen gleichwertigen Studienabschluss im Ausland.

      (2) Über die Anerkennung von Hochschulabschlüssen, die eine Bewerberin bzw. ein Bewerber an einer ausländischen Hochschule abgelegt hat, entscheidet der Promotionsausschuss. Basis dieser Entscheidung ist unter anderem eine von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen beim Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland geführte Aufstellung. Die Anerkennung ist vor Beginn der Promotion im Rahmen der Zulassung zu klären.

      (3) Die Zulassung muss vor Erstellung der Promotionsarbeit beim Promotionsausschuss beantragt werden. Dem Zulassungsantrag sind beizufügen:
      1. Angaben zum wissenschaftlichen Werdegang,
      2. Zeugnis über die vollständig bestandene Ärztliche oder Zahnärztliche Prüfung oder einen gleichwertigen Studienabschluss im Ausland,
      3. eine Erklärung der Bewerberin bzw. des Bewerbers darüber, ob und gegebenenfalls mit welchem Erfolg sie bzw. er an einer anderen Hochschule oder einer anderen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ein Promotionsverfahren beantragt hat oder hatte,
      4. eine Vereinbarung zwischen Bewerberin bzw. Bewerber und Betreuerin bzw. Betreuer,
      5. ein Arbeitsplan, der von der verantwortlichen Hochschullehrerin bzw. dem verantwortlichen Hochschullehrer mitverantwortet und mitunterschrieben ist.

      (4) Bewerberinnen und Bewerber, die den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung gemäß AppO bzw. die Zahnärztliche Vorprüfung (Physikum) gemäß ZAppO bestanden haben, können eine Zulassung zur Aufnahme der Qualifikationsphase (vorläufige Zulassung) beantragen. Dem Antrag auf vorläufige Zulassung sind beizufügen:
      1. Angaben zum wissenschaftlichen Werdegang,
      2. Zeugnis über das bestandene Physikum und eine aktuelle Studienbescheinigung,
      3. eine Erklärung der Bewerberin bzw. des Bewerbers darüber, ob und gegebenenfalls mit welchem Erfolg sie bzw. er an einer anderen Hochschule oder einer anderen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ein Promotionsverfahren beantragt hat oder hatte,
      4. eine Vereinbarung zwischen Bewerberin bzw. Bewerber und Betreuerin bzw. Betreuer,
      5. ein Arbeitsplan, der von der verantwortlichen Hochschullehrerin bzw. dem verantwortlichen Hochschullehrer mitverantwortet und mitunterschrieben ist.
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 6 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss eine wissenschaftliche Arbeit sein, die einen Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis darstellt, und die Fähigkeit zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit sowie zu angemessener Darstellung der Ergebnisse belegt. Die Dissertation ist schriftlich in deutscher oder englischer Sprache abzufassen.

      (2) Dieser Dissertation äquivalent ist eine Originalpublikation (Publikationsdissertation), die in einer internationalen Fachzeit...
      § 6 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss eine wissenschaftliche Arbeit sein, die einen Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis darstellt, und die Fähigkeit zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit sowie zu angemessener Darstellung der Ergebnisse belegt. Die Dissertation ist schriftlich in deutscher oder englischer Sprache abzufassen.

      (2) Dieser Dissertation äquivalent ist eine Originalpublikation (Publikationsdissertation), die in einer internationalen Fachzeitschrift zur Veröffentlichung angenommen worden ist und bei der die Promovendin als Erstautorin bzw. der Promovend als Erstautor genannt ist. Absatz 1 Satz 2 findet entsprechend Anwendung.

      (3) Bei der Publikation muss die Promovendin bzw. der Promovend den überwiegenden Anteil an der Planung der wissenschaftlichen Arbeit, der Datenerhebung, der Auswertung und Interpretation gehabt haben und den ersten Entwurf des Manuskripts selbst verfasst haben.

      (4) Im Falle der Publikationsdissertation muss zudem eine Zusammenfassung der Arbeit in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Die Zusammenfassung soll den bearbeiteten Themenbereich auf acht bis zehn Seiten adäquat wiedergeben und ist zu gliedern in: Titel, Autorin/nen bzw. Autor/en, Kurzzusammenfassung, Einleitung, Zielsetzung, Methoden, Ergebnisse, Diskussion, Literaturverzeichnis.

      (5) Die verantwortliche Hochschullehrerin bzw. der verantwortliche Hochschullehrer stellt sicher, dass die Promovendin bzw. der Promovend die Dissertation selbständig, unter regelmäßiger Betreuung und in angemessener Zeit anfertigt.

      (6) Die Grundsätze der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis sind einzuhalten. Teile der Promotionsarbeit können in Absprache mit dem Promotionsausschuss in einer auswärtigen Forschungseinrichtung durchgeführt werden. Die verantwortliche Hochschullehrerin bzw. der verantwortlicheHochschullehrer stellt sicher, dass die Partneruniversität/ -forschungseinrichtung mindestens eine Hochschullehrerin bzw. einen Hochschullehrer bestimmt, die bzw. der die Promovendin bzw. den Promovenden anleitet und über die begleitenden Ausbildungs-programme sowie über den Fortgang der Arbeiten berichtet.

      (7) Die Vergabe des Dissertationsthemas begründet keinen Anspruch auf Entgelt oder ein Arbeitsverhältnis.

      (8) Eine früher erstellte Dissertation darf nicht erneut vorgelegt werden, es sei denn, die Zurückweisung erfolgte aus Gründen der Nichtzuständigkeit einer anderen Hochschule oder Fakultät.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ohne Ang.
    • in anderer Fremdsprache möglich Ja
    • kumulative Dissertation Ja
  • Kooperation / Cotutelle mit ausländischer Hochschule / Fakultät
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 19 Gemeinsame Promotion mit einer anderen Hochschule

      (1) Die Medizinische Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn kann zusammen mit einer anderen wissenschaftlichen Hochschule in einem gemeinsam durchgeführten Promotionsverfahren den akademischen Grad eines Dr. med. oder eines Dr. med. dent. verleihen. Dieses Verfahren setzt abweichend von §§ 3 und 4 eine gemeinsame Betreuung durch je eine verantwortliche Hochschullehrerin bzw. einen verantwortlichen Hoch...
      § 19 Gemeinsame Promotion mit einer anderen Hochschule

      (1) Die Medizinische Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn kann zusammen mit einer anderen wissenschaftlichen Hochschule in einem gemeinsam durchgeführten Promotionsverfahren den akademischen Grad eines Dr. med. oder eines Dr. med. dent. verleihen. Dieses Verfahren setzt abweichend von §§ 3 und 4 eine gemeinsame Betreuung durch je eine verantwortliche Hochschullehrerin bzw. einen verantwortlichen Hochschullehrer und die erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen beider Hochschulen voraus. Insbesondere sind die Voraussetzungen zur Zulassung zur Promotion und zur Eröffnung des Promotionsverfahrens beider Hochschulen zu erfüllen.

      (2) Zum Zweck eines gemeinsamen Verfahrens ist zwischen der Medizinischen Fakultät und der anderen Hochschule eine Vereinbarung zu treffen, die der Promotionsausschuss genehmigen muss. Die Vereinbarung regelt ein gemeinsam von der zuständigen Behörde der anderen Hochschule und dem Promotionsausschuss geleitetes Promotionsverfahren, insbesondere die Bestellung eines gemeinsamen Prüfungsgemiums sowie eine gemeinsame Prüfung, Bewertung und Benotung der Prüfungsleistungen der §§ 4, 6, 9 und 10.

      (3) Die Vereinbarung kann Ausnahmen zu den Vorschriften dieser Promotionsordnung vorsehen, z. B. für die
      - Qualifikationsphase nach § 4,
      - Erstellung der Gutachten nach § 8,
      - Einsicht in die Prüfungsakte nach § 16,
      - Form und Dauer der mündlichen Prüfungen nach § 9,
      - Sprache der Urkunde nach § 14 Abs. 1.
      Der Promotionsausschuss kann in begründeten Fällen weitere Ausnahmen zulassen.

      (4) Die Beurteilung der Prüfungsleistungen erfolgt sowohl nach dieser Ordnung als auch nach dem für die beteiligte andere Hochschule geltenden Recht.

      (5) Die Pflicht zur Veröffentlichung der Dissertation und die Rechte an ihr richten sich nach den Vorschriften beider Hochschulen.

      (6) Die Urkunde enthält die Verleihung eines einzigen akademischen Grades, der in der von der anderen Hochschule verliehenen wie in der von der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn verliehenen Form geführt werden darf. Diese Beurkundung erfolgt in einer gemeinsamen Urkunde. Sie wird von der zuständigen Vertreterin bzw. dem zuständigen Vertreter der anderen Hochschule und der Dekanin bzw. dem Dekan der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn unterschrieben und trägt die Siegel beider Institutionen.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Amtliche Bekanntmachungen 47/2017
  • Hochschulporträt

    Die Universität Bonn ist eine moderne Forschungsuniversität mit starker internationaler Ausrichtung. Ihr Fächerspektrum reicht von Agrarwissenschaften bis Zahnmedizin. Zu ihren weltweit anerkannten Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem die Mathematik, die Ökonomie, die Lebens- und die Naturwissenschaften.

    Studium und Lehre - Studieren an der Quelle

    An der Universität Bonn können Studierende aus fast 200 Studienangeboten wählen. Die Universität ist dabei für ihr forschungsnahes Studium bekannt. Viele Dozenten gehören zu den besten Forschern ihres Faches. Bonner Absolventen besetzen Spitzenpositionen in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

    Forschung

    Viele Bonner Forschungsgebiete genießen weltweite Anerkennung, darunter die Mathematik, die Ökonomie, die Medizin, Lebens- und Naturwissenschaften – letztere führen bundesweit die Drittmittelstatistik der DFG an. In Hochschulrankings rangiert Bonn bundesweit meist unter den besten zehn und weltweit unter den Top 150. Die Strategie, klugen Köpfen die bestmögliche Chance zur Entfaltung zu geben, führte zu vielen Preisen und Ehrungen, darunter in den vergangenen drei Jahrzehnten neben zahlreichen Leibniz-Preisen auch zwei Nobelpreise.

    Forschungsuniversität mit starker internationaler Ausrichtung und breitem Fächerspektrum

    forschungsnahes Studieren von Agrarwissenschaften bis Zahnmedizin

    "Die Universität Bonn bietet mit einem breiten Fächerspektrum und hervorragenden Lehrenden beste Voraussetzungen für Ihr Studium - und das alles in einer internationalen Stadt am Rhein. Wir freuen uns auf Sie!" Prof. Dr. Michael Hoch, Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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