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Technische Universität Dresden

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Steckbrief

  • Hochschule Technische Universität Dresden
  • Fakultät / Fachbereich Juristische Fakultät
  • Promotionsfach / fächer Rechtswissenschaften
  • Sachgebiet(e) Rechtswissenschaften
  • Doktorgrad(e) Dr. iur.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 6 Zulassung zur Promotion

      (1) Zum Promotionsverfahren wird zugelassen, wer
      1.
      a) einen Diplom-, Master- oder Magistergrad oder einen äquivalenten Abschluss an einer Hochschule in einem rechtswissenschaftlichen Studiengang mindestens mit der Abschlussnote „gut“ erworben hat. Als rechtswissenschaftliches Studium gilt ein Studi-um, dessen schwerpunktmäßig rechtswissenschaftlicher Anteil (Curriculum der Pflicht- und Wahlfächer) in der Regel aus mindestens zwei Drittel ...
      § 6 Zulassung zur Promotion

      (1) Zum Promotionsverfahren wird zugelassen, wer
      1.
      a) einen Diplom-, Master- oder Magistergrad oder einen äquivalenten Abschluss an einer Hochschule in einem rechtswissenschaftlichen Studiengang mindestens mit der Abschlussnote „gut“ erworben hat. Als rechtswissenschaftliches Studium gilt ein Studi-um, dessen schwerpunktmäßig rechtswissenschaftlicher Anteil (Curriculum der Pflicht- und Wahlfächer) in der Regel aus mindestens zwei Drittel besteht,
      b) im Geltungsbereich des Grundgesetzes die Erste juristische Staatsprüfung, Erste juristische Prüfung oder die Zweite juristische Staatsprüfung mindestens mit der Note „vollbefriedigend“ bestanden hat,
      c) im Geltungsbereich des Grundgesetzes die Erste Juristische Staatsprüfung, die Erste Juristische Prüfung oder die Zweite Juristische Staatsprüfung mit der Note „befriedigend“ bestanden und an einer Juristischen Fakultät einen mindestens mit der Note „gut“ bewerteten Seminarschein erworben oder das Studium im Schwerpunktbereich mindestens mit der Note „gut“ abgeschlossen hat oder
      d) einen Diplom-, Master- oder Magistergrad oder das Staatsexamen an einer Hochschule in einem nicht rechtswissenschaftlichen Studiengang mindestens mit der Note „gut“ abgeschlossen hat und ausreichende Rechtskenntnisse nachweist. Der Nachweis kann insbesondere durch den erfolgreichen Abschluss zweier Module aus dem für die Promotion einschlägigen Schwerpunktes des Wahlpflichtbereich des Bachelor-Studienganges „Law in Context“ der Juristischen Fakultät der Technischen Universität Dresden oder durch erfolgreichen Abschluss einer für die Promotion einschlägigen Fortgeschrittenenübung in einem Studiengang zur Ersten Juristischen Staatsprüfung und einen mindestens mit der Note „gut“ bewerteten Seminarschein geführt werden. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann auch andere Nachweise als gleich-wertig anerkennen; in Zweifelsfällen kann er dazu das Votum des Promotionsausschusses einholen.
      2. die persönlichen Voraussetzungen zur Führung des Doktorgrades erfüllt. Dies ist insbesondere bei dem nicht der Fall, der durch grob unredliches Verhalten dem mit der Führung dieses akademischen Grades verbundenen Anspruch wissenschaftlicher Lauterkeit zuwidergehandelt hat,
      3. nicht bereits ein juristisches Promotionsverfahren erfolglos beendet hat oder sich nicht in einem anhängigen juristischen Promotionsverfahren befindet und
      4. gemäß § 7 einen Antrag auf Annahme als Doktorand mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht hat.

      (2) Vom Erfordernis der Mindestnote kann der Promotionsausschuss auf Antrag des Betreuers befreien, wenn der Bewerber aufgrund seiner besonderen praktischen oder wissenschaftlichen Befähigung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit geeignet erscheint.

      (3) Zur Promotion wird nicht zugelassen, wer
      1. die Voraussetzungen nach Absatz 1 und 2 nicht erfüllt,
      2. sich zum Zwecke der Zulassung zur Promotion gegen Entgelt eines Vermittlers bedient oder bedient hat,
      3. im Zusammenhang mit dem Promotionsverfahren und seiner Vorbereitung Entgelte zahlt oder gezahlt hat, oder
      4. Dienste unentgeltlich in Anspruch nimmt, die dem Sinn und Zweck eines Prüfungsverfahrens widersprechen.

      (4) Über die Anerkennung der Gleichwertigkeit ausländischer Examina und Studienabschlüsse entscheidet der Promotionsausschuss. Grundlage für die Entscheidung können insbesondere Äquivalenzabkommen oder eine Stellungnahme des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sein. In Fällen, in denen Bewerbern die Führung eines im Ausland erworbenen akademischen Grades in der Form eines deutschen zur Promotion berechtigenden Grades genehmigt wurde, ist dieser Grad als gleichwertig anzuerkennen, wenn dieser den Anforderungen des Absatzes 1 entspricht.

      (5) Die Zulassungsentscheidung ergeht im Rahmen der Entscheidung über die Annahme als Doktorand gemäß § 7.
    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 9 Dissertation

      (1) Mit der Dissertation wird der Nachweis zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit erbracht. Sie soll einen bedeutenden Beitrag zur Forschung auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft erbringen und muss neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten.

      (2) Die Dissertation ist in der Regel eine abgeschlossene Einzelarbeit des Doktoranden. Eine von mehreren Autoren verfasste wissenschaftliche Arbeit kann in Ausnahmefällen als Dissertation angenommen werden, so...
      § 9 Dissertation

      (1) Mit der Dissertation wird der Nachweis zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit erbracht. Sie soll einen bedeutenden Beitrag zur Forschung auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft erbringen und muss neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten.

      (2) Die Dissertation ist in der Regel eine abgeschlossene Einzelarbeit des Doktoranden. Eine von mehreren Autoren verfasste wissenschaftliche Arbeit kann in Ausnahmefällen als Dissertation angenommen werden, sofern der individuelle Anteil des Doktoranden deutlich kenntlich gemacht, abgrenzbar und bewertbar ist. Für die Autorenschaft gilt § 6 Abs. 1 und 2 der „Richtlinie zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, zur Vermeidung wissenschaft-lichen Fehlverhaltens und für den Umgang mit Verstößen“.

      (3) Die Dissertation soll in der Regel in deutscher Sprache abgefasst sein. Über Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss, sofern der Doktorand dies beantragt und sich der Betreuer sowie ein weiteres prüfungsberechtigtes Mitglied der Juristischen Fakultät zur Begutachtung der Dissertation bereit erklären.

      (4) Das zur Anfertigung verwendete Quellenmaterial sowie andere Hilfsmittel sind vollständig anzugeben. Arbeiten, die bereits früheren Prüfungen oder Graduierungen dienten, dürfen nicht als Dissertation verwendet werden.

      (5) Die Dissertation wird von zwei Gutachtern bewertet. Ein Gutachter muss ein nach § 60 oder § 62 SächsHSFG berufener Professor einer Universität sein. Der andere Gutachter kann Fachhochschul-, Juniorprofessor oder TUD Young Investigator sein oder muss mindestens habilitationsadäquate Leistungen nachweisen. Einer der Gutachter muss hauptberuflicher Hochschullehrer der Juristischen Fakultät der Technischen Universität Dresden sein; in der Regel ist dies der wissenschaftliche Betreuer. In durch den Gegenstand der Dissertation begründeten Ausnahmefällen kann der andere Gutachter Hochschullehrer einer nicht rechtswissenschaftlichen Fakultät sein.

      (6) Die Gutachter empfehlen dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses in persönlichen und unabhängigen Gutachten die Annahme oder die Ablehnung der Arbeit als Dissertation. Wird die Annahme empfohlen, so ist die Dissertation von den Gutachtern mit den folgenden Prädikaten zu bewerten:
      - summa cum laude = ausgezeichnet (eine außergewöhnlich gute Leistung)
      - magna cum laude = sehr gut (eine besonders anzuerkennende Leistung)
      - cum laude = gut (eine den Durchschnitt überragende Leistung) - rite = befriedigend (eine durchschnittlichen Anforderungen entsprechende Leistung)
      Wird die Annahme der Dissertation abgelehnt, so ist diese mit
      - insufficienter = nicht genügend (eine nicht brauchbare Leistung)
      zu bewerten. Das Gutachten des wissenschaftlichen Betreuers soll auch Aussagen zur Einhaltung der „Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, zur Vermeidung wis-senschaftlichen Fehlverhaltens und für den Umgang mit Verstößen“ und bei experimentel-len bzw. empirischen Teilen der Dissertation Aussagen zur Gewinnung und Qualität der Daten enthalten.

      (7) Die Gutachten sollen innerhalb von drei Monaten beim Vorsitzenden des Promotionsausschusses eingehen. Verzögert sich die Erstellung der Gutachten trotz wiederholter Erinnerung über Gebühr, kann der Promotionsausschussvorsitzende die Bestellung des säumigen Gutachters widerrufen und einen neuen Gutachter bestellen.

      (8) Empfiehlt ein Gutachter, die Dissertation an den Doktoranden zur Ergänzung oder Umarbeitung zurückzugeben, so entscheidet darüber der Promotionsausschuss. Wird im Promotionsausschuss hierüber keine Einigung erzielt, so zieht er einen weiteren Hochschullehrer als Gutachter hinzu. Der Promotionsausschuss kann eine angemessene Frist bis zu einem Jahr zur Wiedereinreichung der überarbeiteten Dissertation festsetzen. Die Wiedereinreichung einer zurückgegebenen Dissertation ist nur einmal möglich. Für eine wiedereingereichte Dissertation sind von den Gutachtern befürwortende oder ablehnende Stellungnahmen anzufordern.

      (9) Nach Eingang aller Gutachten werden Dissertation und Gutachten für die Dauer von zwei Wochen, in der vorlesungsfreien Zeit für die Dauer von drei Wochen im Dekanat der Fakultät ausgelegt und die Auslage angezeigt. Die Mitglieder des Promotionsausschusses und der Promotionskommission haben das Recht, die Gutachten einschließlich der Notenvorschläge einzusehen. Die übrigen Hochschullehrer der Fakultät und der Bewerber haben das Recht, die Gutachten einzusehen. Hochschullehrer der Technischen Universität Dresden haben das Recht, innerhalb der Auslegefrist eine Stellungnahme für oder gegen die Annahme der Dis-sertation anzumelden und innerhalb von vierzehn Tagen in schriftlicher Form an den Dekan einzureichen und zu begründen.

      (10) Nach Ablauf der Auslegefrist entscheidet in der Regel der Vorsitzende des Promotionsausschusses, in Zweifelsfällen der Promotionsausschuss, auf der Grundlage der Gutachten und der eingegangenen Voten über die Annahme oder Ablehnung der Dissertation. Wird die Dissertation angenommen, bestellt er den Vorsitzenden der Promotionskommission. Wird die Dissertation abgelehnt und mit „nicht genügend (insufficienter)“ bewertet, beendet der Vorsitzende des Promotionsausschusses das Promotionsverfahren. Ein Exemplar der nicht angenommenen Dissertation verbleibt mit den Gutachten in der Promotionsakte.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ja
    • in anderer Fremdsprache möglich Ja
    • kumulative Dissertation Ohne Ang.
  • Kooperation / Cotutelle mit ausländischer Hochschule / Fakultät
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 16 Strukturierte Doktorandenprogramme und gemeinsame internationale Promotionsverfahren

      Die Promotion kann auch im Rahmen eines strukturierten Doktorandenprogramms oder eines gemeinsamen internationalen Promotionsverfahren durchgeführt werden, soweit die Juristische Fakultät der Technischen Universität Dresden oder einzelne ihrer hauptberuflichen Hochschullehrer hieran beteiligt sind. Hierfür können ergänzende Regelungen getrof-fen werden. Dabei ist sicherzustellen, dass der...
      § 16 Strukturierte Doktorandenprogramme und gemeinsame internationale Promotionsverfahren

      Die Promotion kann auch im Rahmen eines strukturierten Doktorandenprogramms oder eines gemeinsamen internationalen Promotionsverfahren durchgeführt werden, soweit die Juristische Fakultät der Technischen Universität Dresden oder einzelne ihrer hauptberuflichen Hochschullehrer hieran beteiligt sind. Hierfür können ergänzende Regelungen getrof-fen werden. Dabei ist sicherzustellen, dass der Doktorand die nach dieser Promotionsordnung geforderte Qualifikation erwirbt und nachweist. Im Zweifelsfall entscheidet der Promotionsausschuss, ob diese Gleichwertigkeit vorliegt.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Amtliche Bekanntmachungen der TU Dresden 06/1995
  • Hochschulporträt

    Die TU Dresden (TUD) ist eine der ältesten technischen akademischen Bildungseinrichtungen Deutschlands. Sie gliedert sich in 18 Fakultäten, die fünf Bereichen zuzuordnen sind.

    Studieren in Dresden heißt auch: günstige Lebenshaltungskosten, abwechslungsreiches Kulturangebot, tolle Elblandschaft, aufregendes Nachtleben, vielfältige Sportangebote

    WISSEN SCHAFFT ZUKUNFT

    Die TUD bietet ein breites Fächerangebot: Natur-, Ingenieur- und Verkehrswissenschaften, Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften, Wirtschafts-, Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften sowie Informatik und Medizin.
    Zu den Qualitätsmerkmalen des Studiums gehören auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit, ihre internationale Ausrichtung und der hohe Praxisbezug. Das Studium kann mit einem Bachelor, Master, Diplom, einer Staatsprüfung oder vereinzelt auch mit einem internationalen Doppel-Abschluss beendet werden.
    Die international ausgerichtete TUD ist eingebunden in ein weltweites Netzwerk von Kooperationen in Forschung und Lehre. Internationalität misst sich nicht allein an der Anzahl der internationalen Studierenden, fast 5000 aus 127 Nationen, sondern findet sich auch in Forschungsprojekten, Studienangeboten oder bei den Gastdozenturen.

    WISSEN SCHAFFT EXZELLENZ

    Die TUD hat fünf Forschungsprofillinien:
    •    Gesundheitswissenschaften, Biomedizin und Bioengineering
    •    Informationstechnologien und Mikroelektronik
    •    Intelligente Werkstoffe und Strukturen
    •    Energie, Mobilität und Umwelt
    •    Kultur und Gesellschaftlicher Wandel

    Ein besonderer Ausdruck der Anerkennung der TU Dresden durch die Wirtschaft ist die Finanzierung von Stiftungsprofessuren. Für die Universität sind sie ein Weg zu praxisgerechter Lehre und Forschung. Gegenwärtig verfügt die TUD über zehn Stiftungsprofessuren.

    Mit ihrer Graduiertenakademie unterstützt die TUD Doktoranden und Postdoktoranden auf ihrem wissenschaftlichen Karriereweg durch ein spezielles Qualifikations- und Stipendienprogramm.

    eingebunden in ein weltweites Kooperationsnetzwerk in Forschung und Lehre

    interdisziplinäre Zusammenarbeit, internationale Ausrichtung und hoher Praxisbezug

    "Die TU Dresden ist eine Spitzenuniversität, an der exzellente Forschung und Lehre Hand in Hand gehen. Die Lehre wird künftig noch stärker durch innovative und hybride Lern- und Prüfungsformen gekennzeichnet sein." Prof. Dr. Ursula M. Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden

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