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Universität Bielefeld

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Steckbrief

  • Hochschule Universität Bielefeld
  • Fakultät / Fachbereich Fakultät für Physik
  • Promotionsfach / fächer Physik
  • Sachgebiet(e) Physik
  • Doktorgrad(e) Dr. rer. nat.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 5 Zugangsvoraussetzungen (§ 5 RPO)

      (1) Voraussetzung für den Zugang zur Promotion in der Fakultät für Physik ist
      a) der mit mindestens „gut“ bewertete Abschluss eines einschlägigen Universitätsstudiums mit einer Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern, für das ein anderer Grad als Bachelor verliehen wird, im Fach Physik oder in einem der Physik nahestehendem Fach unter Berücksichtigung der Voraussetzungen des Absatz 3,
      b) der mit mindestens „gut“ bewerte...
      § 5 Zugangsvoraussetzungen (§ 5 RPO)

      (1) Voraussetzung für den Zugang zur Promotion in der Fakultät für Physik ist
      a) der mit mindestens „gut“ bewertete Abschluss eines einschlägigen Universitätsstudiums mit einer Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern, für das ein anderer Grad als Bachelor verliehen wird, im Fach Physik oder in einem der Physik nahestehendem Fach unter Berücksichtigung der Voraussetzungen des Absatz 3,
      b) der mit mindestens „gut“ bewertete Abschluss eines einschlägigen Masterstudienganges im Sinne des § 61 Abs. 2 Satz 2 HG im Fach Physik oder in einem der Physik nahestehendem Fach unter Berücksichtigung der Voraussetzungen des Absatz 3,
      c) der mit „sehr gut“ bewertete Abschluss nach einem Studium eines einschlägigen Hochschulstudiums mit einer Regelstudienzeit von wenigstens sechs Semestern im Fach Physik oder in einem der Physik nahestehendem Fach unter Berücksichtigung der Voraussetzungen des Absatz 3 sowie daran anschließende angemessene auf die Promotion vorbereitende Studien aus einem Master- oder Promotionsstudiengangs-Lehrangebot von mindestens zwei Semestern (insgesamt 60 Leistungspunkte) im Fach Physik oder dem der Physik nahestehendem Fach, deren Gesamtergebnis mit „sehr gut“ bewertet wurde oder deren Ergebnis im Falle einer nicht vorhandenen Bewertung in einem Prüfungsgespräch von einer Hochschullehrerin oder einem Hochschullehrer der Fakultät für Physik festgestellt und mit „sehr gut“ bewertet wurde. Die oder der das Prüfungsgespräch führende Hochschullehrerin oder Hochschullehrer wird von der Dekanin oder dem Dekan benannt. Eine promovierte Wissenschaftlerin oder ein promovierter Wissenschaftler der Fakultät für Physik führt dabei ein Protokoll, das der/dem in Aussicht genommenen Erstbetreuer(in) gemäß § 6 Abs. 2 und § 7 Abs. 1 zur Kenntnis gelangt und das seiner oder ihrer gemäß § 5 Abs. 3 Satz 2 abzugebenden Stellungnahme an den Promotionsausschuss als Anlage beigelegt wird.

      (2) Der Physik nahestehende Fächer gemäß Absatz 1 sind, wie das Fach Physik selbst, erstens alle Studiengänge, die von Physikfachbereichen deutscher Universitäten angeboten werden, sowie zweitens mathematische, naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Hochschulstudiengänge, in denen Physik-Methoden in nicht geringem Umfang zum Einsatz kommen oder in denen physikalische Fragestellungen nennenswert Studiengegenstand sind. Die oder der für das Dissertationsthema in Aussicht genommene Erstbetreuerin oder Erstbetreuer gemäß § 6 Abs. 2 und § 7 Abs. 1 empfiehlt in diesen zweiten Fällen und im Fall des Absatz 1 c in einer Stellungnahme an den Promotionsausschuss, ob die für die zur Dissertation führenden Forschungsarbeiten notwendigen Studien-voraussetzungen vorhanden sind oder ob die/der die Promotion anstrebende Studierende weitere zu erbringende Auflagen weiterer Studienleistungen bis zur Eröffnung des Promotionsverfahrens erfüllen soll. Über diesbezügliche Auflagen entscheidet der Promotionsausschuss, der diese in den Bescheid zur Annahme als Doktorandin oder Doktorand gemäß § 6 Abs. 5 aufnimmt.

      (3) Sind für den Zugang zur Promotion zusätzliche Studienleistungen erforderlich, so gelten diese mit einem erfolgreichen Abschluss eines einschlägigen Promotionsstudiengangs, an dem die Fakultät für Physik beteiligt ist, oder eines sonstigen anerkannten Programms der strukturierten Doktorandenausbildung, an dem die Erstbetreuerin oder der Erstbetreuer als Lehrende beteiligt ist, als erbracht.

      (4) Ausländische Studienabschlüsse bedürfen der Anerkennung durch den Promotionsausschuss. Die Anerkennung setzt die Gleichwertigkeit mit den inländischen Abschlüssen voraus. Bei der Entscheidung über die Gleichwertigkeit ausländischer Studienabschlüsse sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen oder entsprechende gesetzliche Regelungen zu berücksichtigen. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit soll die Zentralstelle für Ausländisches Bildungswesen gehört werden.

      § 6 Annahme als Doktorandin oder Doktorand (§ 6 RPO)

      (1) Wer die Anfertigung einer Dissertation beabsichtigt und die Zugangsvoraussetzungen nach § 5 erfüllt, hat beim Promotionsausschuss der Fakultät für Physik die Annahme als Doktorandin oder Doktorand zu beantragen. Mit der Annahme als Doktorandin oder Doktorand wird die grundsätzliche Bereitschaft der Fakultät ausgedrückt, eine Dissertation über das beabsichtigte Thema als wissenschaftliche Arbeit zu bewerten und die Doktorandin oder den Doktoranden bei der Erstellung ihrer oder seiner Arbeit zu betreuen und zu unterstützen.

      (2) Dem Antrag ist beizufügen:
      a) der Nachweis der Zugangsvoraussetzungen gemäß § 5,
      b) die Angabe des in Aussicht genommenen Themas der Dissertation und der Erstbetreuerin oder des Erstbetreuers sowie eine Erklärung der Erstbetreuerin oder des Erstbetreuers zur Übernahme der Betreuung,
      c) gegebenenfalls die Angabe einer weiteren Betreuerin oder eines weiteren Betreuers, wenn diese nicht Mitglieder der Fakultät für Physik sind und die zur Dissertation führenden Forschungsarbeiten in Teilen außerhalb der Fakultät für Physik stattfinden sollen,
      d) die eventuell notwendige Stellungnahme der Erstbetreuerin oder des Erstbetreuers gemäß § 5 Abs. 2 Satz 2,
      e) ein Lebenslauf mit der Darstellung des persönlichen und beruflichen Werdeganges einschließlich erfolgreich absolvierter Promotionen,
      f) eine Erklärung über laufende oder vorausgegangene Promotionsgesuche; dabei ist anzugeben, wann mit welchem Thema und bei welcher Fakultät / bei welchem Fachbereich die Eröffnung eines Promotionsverfahrens beantragt wurde; auch zurückgezogene Anträge auf Eröffnung eines Promotionsverfahrens sind anzugeben,
      g) gegebenenfalls eine Erklärung der für die materielle Ausstattung zuständigen hauptamtlichen Hochschullehrerin oder des hauptamtlichen Hochschullehrers, dass die Bereitstellung der materiellen Ausstattung zur Durchführung des zur Dissertation führenden Forschungsvorhabens gesichert ist, falls die Erstbetreuerin oder der Erstbetreuer nicht hauptamtliche Hochschullehrerin oder hauptamtlicher Hochschullehrer im Sinne von § 7 Absatz 1 a ist.

      (3) Der Promotionsausschuss entscheidet in der Regel innerhalb von 2 Monaten über den Antrag. Die Annahme als Doktorandin oder Doktorand ist abzulehnen, wenn die Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllt sind oder:
      a) wenn das in Aussicht genommene Thema nicht in die fachliche Ausrichtung der Fakultät fällt oder keine Betreuerin oder kein Betreuer gefunden werden kann, die oder der das Thema fachlich betreuen kann oder die fachliche Betreuung für die voraussichtliche Dauer der Promotion nicht sichergestellt ist,
      b) wenn keiner der zuständigen Betreuer das Thema für bearbeitungswürdig oder der Vorbildung der Bewerberin oder des Bewerbers angemessen hält oder
      c) wenn die Bereitstellung der materiellen Ausstattung zur Durchführung des Arbeitsvorhabens nicht gesichert ist.

      (4) Aus der Annahme als Doktorandin oder Doktorand ergibt sich kein Rechtsanspruch auf die Eröffnung des Promotionsverfahrens.

      (5) Die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung als Doktorandin oder Doktorand einschließlich der Auflagen über noch zu erbringende Studienleistungen sind der Antragstellerin oder dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Eine Ablehnung ist zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

      (6) Die Annahme als Doktorandin oder Doktorand ist auf 5 Jahre befristet; sie wird auf begründeten Antrag der Doktorandin oder des Doktoranden vom Promotionsausschuss verlängert. Dazu gibt die Doktorandin oder der Doktorand einen Bericht über den Stand der Arbeit. Die Betreuerin oder der Betreuer gibt hierzu eine Stellungnahme ab.

      (7) Die Annahme als Doktorandin oder Doktorand kann insbesondere widerrufen werden, wenn sich nachträglich Gründe für eine Ablehnung der Annahme als Doktorandin oder Doktorand ergeben oder keine Aussicht besteht, dass die Dissertation in angemessener Zeit erfolgreich abgeschlossen werden kann oder wenn dieBetreuungsvereinbarung rechtmäßig aufgehoben wurde. Im letztgenannten Fall bemüht sich der Promotionsausschuss zunächst, eine neue Betreuerin oder einen neuen Betreuer zu finden.

      § 8 Eröffnung des Promotionsverfahrens (§ 8 RPO)

      (1) Der Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens ist schriftlich an den Promotionsausschuss der Fakultät für Physik zu richten. Dem Antrag sind beizufügen:
      a) der Bescheid über die Annahme als Doktorandin oder Doktorand nach § 6 Abs. 5,
      b) gegebenenfalls der Nachweis der promotionsvorbereitenden Studien oder weiterer Auflagen,
      c) gegebenenfalls der Nachweis eines erfolgreichen Abschlusses eines durchgeführten Promotionsstudienganges oder der strukturierten Doktorandenausbildung,
      d) ein Lebenslauf mit der Darstellung des persönlichen und beruflichen Werdeganges,
      e) gegebenenfalls eine Liste der erschienenen oder im Druck befindlichen
      wissenschaftlichen Publikationen,
      f) sieben gleichlautende Exemplare der schriftlichen Arbeit (Dissertation),
      g) eine Erklärung, aus der hervorgeht,
      1. dass der Doktorandin oder dem Doktoranden die geltende Promotionsordnung der Fakultät für Physik bekannt ist,
      2. dass die Doktorandin oder der Doktorand die Dissertation selbst angefertigt hat (Selbständigkeitserklärung), keine Textabschnitte von Dritten oder eigener Prüfungsarbeiten ohne Kennzeichnung übernommen und alle von ihr oder ihm benutzten Hilfsmittel und Quellen in der Arbeit angegeben hat,
      3. dass Dritte weder unmittelbar noch mittelbar geldwerte Leistungen von der Doktorandin oder dem Doktoranden für Vermittlungstätigkeiten oder für Arbeiten erhalten haben, die im Zusammenhang mit dem Zustandekommen oder dem Inhalt der Dissertation stehen,
      4. dass die Doktorandin oder der Doktorand die Dissertation oder wesentliche Teile davon nicht als Prüfungsarbeit für eine staatliche oder andere wissenschaftliche Prüfung eingereicht hat und
      5. ob die Doktorandin oder der Doktorand die gleiche, eine in wesentlichen Teilen ähnliche oder eine andere Abhandlung bei einer anderen Hochschule als Dissertation eingereicht hat und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis.

      (2) Der Antrag kann zurückgenommen werden. Die Rücknahme ist ausgeschlossen, wenn bereits ein Gutachten zur Dissertation beim Promotionsausschuss vorliegt.

      (3) Über die Eröffnung des Promotionsverfahrens entscheidet der Promotionsausschuss, sobald der Antrag vollständig vorliegt und alle Voraussetzungen erfüllt sind. Über die Eröffnung des Promotionsverfahrens erhält die Doktorandin oder der Doktorand einen schriftlichen Bescheid.
    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
    • Zulassung mit BA-Abschluss möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 10 Dissertation (§ 10 RPO)

      (1) Die Doktorandin oder der Doktorand hat eine von ihr oder ihm in deutscher oder englischer Sprache abgefasste schriftliche Arbeit (Dissertation) vorzulegen. Mit ihr weist die Doktorandin oder der Doktorand die Fähigkeit nach, durch selbständige wissenschaftliche Arbeit Ergebnisse zu erzielen, die der Weiterentwicklung des Fachgebietes dienen, aus dem die Dissertation stammt. Sie muss neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten. Mit Genehmigung de...
      § 10 Dissertation (§ 10 RPO)

      (1) Die Doktorandin oder der Doktorand hat eine von ihr oder ihm in deutscher oder englischer Sprache abgefasste schriftliche Arbeit (Dissertation) vorzulegen. Mit ihr weist die Doktorandin oder der Doktorand die Fähigkeit nach, durch selbständige wissenschaftliche Arbeit Ergebnisse zu erzielen, die der Weiterentwicklung des Fachgebietes dienen, aus dem die Dissertation stammt. Sie muss neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten. Mit Genehmigung des Promotionsausschusses kann eine andere Sprache als deutsch oder englisch verwendet werden.

      (2) Der in der Dissertation behandelte Gegenstand muss dem Fach Physik oder einem Gebiet der Physik mit interdisziplinärer Ausrichtung angehören. Entstand die Dissertation aus gemeinschaftlicher disziplinärer oder interdisziplinärer Forschungsarbeit verschiedener Personen, so muss der individuelle Beitrag der Doktorandin oder des Doktoranden in der eigenen Dissertation dokumentiert werden.

      (3) Die Dissertation muss ein Titelblatt, ein Inhaltsverzeichnis, eine Einführung in das Thema, eine ausführliche Darstellung der eigenen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse, eine Zusammenfassung und ein Literaturverzeichnis enthalten. Teile der im Rahmen der Dissertation durchgeführten wissenschaftlichen Arbeiten können in Abstimmung mit den Betreuern schon vorher veröffentlicht sein.

      (4) Die beiden Gutachterinnen oder Gutachter, die gemäß § 9 Mitglieder der Prüfungskommission sind, haben dem Promotionsausschuss ein schriftliches, begründetes Gutachten zwei Monate nach ihrer Bestellung zur Gutachterin oder zum Gutachter vorzulegen. Sie prüfen eingehend und unabhängig voneinander, ob die vorgelegte Dissertation als Promotionsleistung angenommen werden kann, abgelehnt werden muss oder zur Überarbeitung zurückzugeben ist. Sie beurteilen die wissenschaftliche Leistung und vergeben folgende Prädikate:
      a) überragende Arbeit (summa cum laude)
      b) sehr gute Arbeit (magna cum laude)
      c) gute Arbeit (cum laude)
      d) genügende Arbeit (rite).

      (5) Ist die Arbeit in beiden Gutachten mit „summa cum laude“ als überragende Forschungsarbeit bewertet worden, bestellt der Promotionsausschuss unverzüglich eine auswärtige Hochschullehrerin oder Hochschullehrer als dritte Gutachterin oder dritten Gutachter.

      (6) Wird die Dissertation der Doktorandin oder dem Doktoranden zur Umarbeitung zurückgegeben, so stellt der Promotionsausschuss eine angemessene Frist, innerhalb derer sie neu einzureichen ist. Lässt die Doktorandin oder der Doktorand diese Frist ohne wichtigen Grund verstreichen, so ist die Dissertation als abgelehnt zubehandeln. Bei kleineren von den Gutachtern empfohlenen Umarbeitungen, die keinen Einfluss auf die Prädikatsbewertungen der beiden Gutachter für die Dissertation haben, kann das Promotionsverfahren fortgesetzt werden; die Veröffentlichung der Dissertation und der Vollzug der Promotion und die Übergabe der Urkunde können erst erfolgen, wenn alle empfohlenen Umarbeitungen auch vollzogen sind, was auf Empfehlung der Erstgutachterin oder des Erstgutachters von der Dekanin oder von dem Dekan festgestellt werden muss.

      (7) Nach Eingang der Gutachten wird die Dissertation zusammen mit den Gutachten im Dekanat für einen zweiwöchigen Zeitraum ausgelegt. Der Promotionsausschuss benachrichtigt die Doktorandin oder den Doktoranden, alle Mitglieder der Prüfungskommission und alle promovierten Mitglieder der Fakultät für Physik, dass die Dissertation mit den Gutachten für zwei Wochen ausliegt. Während dieser Frist sind alle promovierten Mitglieder der Fakultät für Physik sowie die Mitglieder der Prüfungskommission berechtigt, Einsicht zu nehmen und schriftlich gegen die Annahme, Ablehnung oder Bewertung der Dissertation Einspruch einzulegen. Der Einspruch ist zu begründen.

      (8) Haben die Gutachterinnen und Gutachter übereinstimmend die Annahme der Dissertation vorgeschlagen, so ist sie damit angenommen, sofern kein Einspruch eingelegt wurde. Haben die Gutachterinnen und Gutachter übereinstimmend die Ablehnung der Dissertation vorgeschlagen, so ist sie damit abgelehnt, sofern kein Einspruch eingelegt wurde. Weichen die Gutachten hinsichtlich ihrer Empfehlung für eine Annahme oder Ablehnung der Dissertation voneinander ab, so bestellt der Promotionsausschuss eine auswärtige Hochschullehrerin oder Hochschullehrer als weitere Gutachterin oder Gutachter. Alle Einsprüche gemäß Absatz 7 werden in der Prüfungskommission besprochen und mehrheitlich entschieden; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. Die Prüfungskommission kann auch beim Promotionsausschuss die Einholung weiterer Gutachten erwirken.

      (9) Die Prüfungskommission entscheidet im Zweifelsfalle (vgl. Absatz 8) unter Berücksichtigung aller Gutachten und Einsprüche mehrheitlich über Annahme oder Ablehnung der Dissertation und setzt im Falle der Annahme gemäß Absatz 4 ein Prädikat der Dissertation fest. Das Prädikat überragend (summa cum laude) darf für die Dissertation nur vergeben werden, wenn alle Gutachterinnen und Gutachter auch einzeln dieses Prädikat vergeben haben. Die Findung des Prädikats für die Dissertation kann auch nach der mündlichen Prüfungsleistung, muss aber vor der Festlegung des Gesamtprädikats der Promotion erfolgen.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ja
    • in anderer Fremdsprache möglich Ohne Ang.
    • kumulative Dissertation Ohne Ang.
  • Kooperation / Cotutelle mit ausländischer Hochschule / Fakultät
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 19 Gemeinsame Promotion mit anderen Hochschulen (§ 19 RPO)

      (1) Die Fakultät für Physik verleiht den Grad einer Doktorin oder eines Doktors der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) auch im Zusammenwirken mit einer ausländischen Partneruniversität oder -fakultät. Sie wirkt auch an der Verleihung eines entsprechenden akademischen Grades der ausländischen Partneruniversität oder -fakultät mit.

      (2) Die Durchführung des Promotionsverfahrens gemäß Absatz 1 setzt ein A...
      § 19 Gemeinsame Promotion mit anderen Hochschulen (§ 19 RPO)

      (1) Die Fakultät für Physik verleiht den Grad einer Doktorin oder eines Doktors der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) auch im Zusammenwirken mit einer ausländischen Partneruniversität oder -fakultät. Sie wirkt auch an der Verleihung eines entsprechenden akademischen Grades der ausländischen Partneruniversität oder -fakultät mit.

      (2) Die Durchführung des Promotionsverfahrens gemäß Absatz 1 setzt ein Abkommen mit einer ausländischen Partneruniversität oder -fakultät voraus, in dem beide Universitäten oder Fakultäten sich verpflichten, eine gemeinsame Promotion zu ermöglichen und Einzelheiten des Zusammenwirkens zu regeln.

      (3) Der Nachweis der für die Promotion erforderlichen wissenschaftlichen Qualifikation ist von den Bewerberinnen und Bewerbern durch die Promotionsleistungen zu erbringen. Diese bestehen aus einer wissenschaftlichen Abhandlung (Dissertation) und einer mündlichen Prüfung (Disputation).

      (4) Für das Promotionsverfahren nach Absatz 1 Satz 1 gelten die Regelungen der RPO und der §§ 3 bis 16, soweit im Folgenden nichts Abweichendes bestimmt ist. Für die Mitwirkung nach Absatz 1 Satz 2 gelten die Bestimmungen des Absatzes 2.

      (5) § 5 gilt mit der Maßgabe, dass die Bewerberin oder der Bewerber auch berechtigt ist, an der Partneruniversität oder -fakultät zu promovieren.

      (6) § 6 Abs. 1 gilt mit der Maßgabe, dass dem Antrag zusätzlich beizufügen sind:
      a) eine Erklärung der Partneruniversität oder -fakultät darüber, dass die Zulassung zum Promotionsverfahren befürwortet wird,
      b) der Nachweis über das Studium an der Partneruniversität oder -fakultät gemäß Absatz 7.

      (7) Während der Bearbeitung muss die Bewerberin oder der Bewerber mindestens ein Semester als ordentliche Studentin oder ordentlicher Student bzw. als Promovendin oder Promovend an der Partneruniversität oder -fakultät eingeschrieben sein. Von dieser Voraussetzung kann befreit werden, wer an der Partneruniversität oder -fakultät bereits ein Studium von entsprechender Dauer absolviert hat.

      (8) Die Dissertation ist in deutscher oder englischer oder in einer im Partnerschaftsabkommen genannten Sprache abzufassen. Es ist eine Zusammenfassung in der jeweils anderen Sprache anzufügen. Betreuer der Dissertation sind in der Regel jeweils ein prüfungsberechtigtes Mitglied der Fakultät für Physik gemäß § 7 Absatz 1 und der Partneruniversität oder -fakultät.

      (9) Die Dissertation wird in der Regel von jeweils einem prüfungsberechtigten Mitglied der Fakultät für Physik gemäß § 7 Absatz 1 und einer oder einem von der Partneruniversität oder -fakultät bestimmten Gutachterin oder Gutachter begutachtet. Der Promotionsausschuss bestimmt als Gutachterin oder Gutachter der Dissertation in der Regel die Betreuerinnen oder der Betreuer. Für die Sprache der Gutachten und der Disputation gilt Absatz 8 Satz 1 entsprechend.

      (10) Für die Disputation gelten die Regelungen des § 11 entsprechend. Einzelheiten des Ablaufs der Disputation können im Abkommen mit der Partneruniversität oder -fakultät auch abweichend davon geregelt werden, wenn der Promotionsausschuss diesen Abweichungen zustimmt.

      (11) Die Prüfungskommission besteht in der Regel aus mindestens vier Prüferinnen oder Prüfern. Zwei sollen Prüfungsberechtigte der Fakultät für Physik und zwei sollen Prüfungsberechtigte der Partneruniversität oder -fakultät sein.

      (12) Im Falle des Absatzes 1 Satz 2 richten sich die Form und Dauer der Prüfung nach den im Abkommen gemäß Absatz 2 enthaltenen Regeln.

      (13) Für den Abschluss des Promotionsverfahrens gilt § 13 mit der Maßgabe, dass eine zweiteilige, zweisprachige Urkunde verliehen wird. In der Urkunde wird auf das grenzüberschreitende Promotionsverfahren hingewiesen. Die Dekanin oder der Dekan unterzeichnet und siegelt den deutschen Teil. In einem Begleitschreiben wird die Kandidatin oder der Kandidat darauf hingewiesen, dass der Titel nur entweder in der deutschen oder in der ausländischen Fassung verwendet werden darf. Die Partneruniversität fertigt ihren Teil der Promotionsurkunde entsprechend den bei ihr geltenden Regularien aus.

      (14) Die Absätze 1 bis 13 gelten auch für Promotionsverfahren mit einer anderen inländischen promotionsberechtigten Hochschule.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Verkündungsblatt Universität Bielefeld – Amtliche Bekanntmachungen – 01/41 2012
  • Hochschulporträt

    Die Universität Bielefeld wurde 1969 mit explizitem Forschungsauftrag und hohem Anspruch an die Qualität einer forschungsorientierten Lehre gegründet. Mit weitreichenden Reformzielen leistete sie einen wertvollen Beitrag zur Bildungsreform in Deutschland und hat sich bis heute einen interdisziplinären und innovativen Charakter bewahrt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Geistes-, Natur-, Sozial- und Technikwissenschaften ab.

    Forschungsorientiert studieren

    Die Lehre an der Universität Bielefeld ist forschungs- und wissenschaftsorientiert sowie in hohem Maße interdisziplinär. Im Bielefelder Studienmodell werden Studierende für einen konkreten Beruf ausgebildet oder mit über 1.000 Fächerkombinationen im Bachelor für verschiedene Berufe befähigt und im Master qualifiziert. Ein Individueller Ergänzungsbereich fördert die persönliche Profilierung der einzelnen Studierenden: Fachbezogene Spezialisierung, ein „Hineinschnuppern“ in andere Fächer oder ein Auslandssemester – die vielfältigen Möglichkeiten unterstützen die Kompetenzentwicklungen der Studierenden.

    „Transcending Boundaries“

    An der Universität Bielefeld gibt es vier strategische Forschungsschwerpunkte, die auf gemeinsamen methodischen Grundlagen basieren und durch drei bereichsübergreifende Profilfelder miteinander verbunden sind. Diese Profilfelder sind interdisziplinär und beziehen verschiedene Fakultäten und wichtige wissenschaftliche Einrichtungen ein. Interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte und eine finanzielle Einzelförderung durch Drittmittel ermöglichen Forschung auf internationalem Spitzenniveau – ganz nach dem Bielefelder Grundsatz „Transcending Boundaries“. Obwohl die vier Forschungsschwerpunkte vor allem grundlagenorientiert sind, ergeben sich Bezüge zur Praxis und Gesellschaft. Ob in Graduiertenschulen, -kollegs oder im Rahmen einer freien Promotion – an der Universität Bielefeld forschen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter exzellenten Bedingungen.

    forschungs- und wissenschaftsorientiert und im hohen Maße interdisziplinär

    für einen konkreten Beruf ausbilden lassen, für verschiedene Berufe befähigt werden

    "Wir stehen für den Mut, Grenzen zu überwinden – zwischen Forschung und Lehre, Disziplinen, Nationen und Menschen. Mit Grundlagenforschung und forschungsorientierter Lehre tragen wir Verantwortung für die Gesellschaft." Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld
    Die Hochschulvisitenkarte ist ein Service von

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