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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

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Steckbrief

  • Hochschule Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • Fakultät / Fachbereich Fakultät für Maschinenwesen
  • Promotionsfach / fächer Maschinenbau
  • Sachgebiet(e) Maschinenbau, allgemein
  • Doktorgrad(e) Dr.-Ing.; Dr. rer. nat.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 8 Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen für Absolventen deutscher Hochschulen

      (1) Zum Promotionsverfahren wird zugelassen, wer

      a) einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern, für das ein anderer Grad als „Bachelor“ verliehen wird, oder
      b) einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens sechs Semestern und daran anschließende angemessene, und...
      § 8 Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen für Absolventen deutscher Hochschulen

      (1) Zum Promotionsverfahren wird zugelassen, wer

      a) einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern, für das ein anderer Grad als „Bachelor“ verliehen wird, oder
      b) einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens sechs Semestern und daran anschließende angemessene, und auf die Promotion vorbereitende Studien in den Promotionsfächern oder
      c) den Abschluss eines Masterstudiengangs im Sinne des § 61 Abs. 2 Satz 2 HG

      sowie Studienleistungen und Leistungen nachweist, die die Eignung zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit im Rahmen einer Promotion erkennen lassen.

      (2) Die als angemessen erachteten Studien nach Absatz 1 b) haben in der Regel eine Dauer von vier Semestern und schließen die Anfertigung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit ein. Inhalt der Studien, Zahl und Art der Nachweise legt der Promotionsausschuss für den Einzelfall im Benehmen mit der Kandidatin bzw. dem Kandidaten und seiner Betreuerin bzw. seinem Betreuer fest. Dabei sind die Grundlagenfächer des Bachelorstudiengangs Maschinenbau mit zu berücksichtigen.

      (3) Voraussetzung für die Promotion zur bzw. zum Dr.-Ing. ist der Grad einer Diplom-Ingenieurin bzw. eines Diplom-Ingenieurs, oder der Nachweis eines abgeschlossenen Masterstudiengangs im Sinne des § 61 Abs. 2 Satz 2 HG der Fachrichtung Ingenieurwissenschaften oder ein Abschluss gemäß Absatz 1 Buchstabe b) in einem ingenieurwissenschaftlichen Studiengang. Inhaberinnen bzw. Inhaber eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Abschlusses gemäß Absatz 1 Buchstaben a) bis c) können zur Promotion zur bzw. zum Dr.-Ing. zugelassen werden, wenn vor der Eröffnung des Verfahrens festgestellt wird, dass die Dissertation von ingenieurwissenschaftlichem Interesse ist und die Bewerberin bzw. der Bewerber über hinreichende ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse verfügt. Dasselbe gilt in begründeten Ausnahmefällen für Inhaberinnen bzw. Inhaber eines anderen berufsqualifizierenden Abschlusses einer Hochschule in einem anderen Fach.

      (4) Voraussetzung für die Promotion zur bzw. zum Dr.rer.nat. ist ein Abschluss gemäß Absatz 1 Buchstaben a) bis c) in einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengang. Besitzerinnen bzw. Besitzer eines ingenieurwissenschaftlichen Abschlusses gemäß Absatz 1 Buchstabe a) bis c) können zur Promotion zur bzw. zum Dr.rer.nat. zugelassen werden, wenn vor der Eröffnung des Verfahrens festgestellt wird, dass die Dissertation von mathematischem oder naturwissenschaftlichem Interesse ist und die Bewerberin bzw. der Bewerber über hinreichende mathematische oder naturwissenschaftliche Kenntnisse verfügt. Dasselbe gilt in begründeten Ausnahmefällen für Inhaberinnen bzw. Inhaber eines anderen berufsqualifizierenden Abschlusses einer Hochschule in einem anderen Fach.

      (5) Die Dekanin oder der Dekan entscheidet in Zweifelsfällen, wenn nicht eindeutig erkennbar ist, ob das vorab absolvierte Studium der Fachrichtung Ingenieurwissenschaften (Abs.3) oder der Fachrichtung Mathematik/Naturwissenschaften (Abs.4) zuzuordnen ist. Ist keine Zuordnung zu einer der genannten Fachrichtungen möglich, schlägt die Dekanin oder der Dekan dem Promotionsausschuss vor, den Antrag auf Zulassung zur Promotion abzulehnen.

      (6) Abschlüsse in folgenden Studiengängen können beispielsweise der Fachrichtung Ingenieurwissenschaften zugeordnet werden:
      • Maschinenbau
      • Verfahrenstechnik
      • Elektrotechnik
      • Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau
      • Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Elektrotechnik
      • Lehramtsstudiengänge Maschinenbautechnik und Textiltechnik
      • Bauingenieurwesen
      • Computational Engineering Science
      • Simulation Sciences
      • Automatisierungstechnik

      (7) Zur Fachrichtung Mathematik/Naturwissenschaften können beispielsweise Abschlüsse in folgenden Studiengängen zugeordnet werden:
      • Physik
      • Informatik
      • Mathematik
      • Chemie
      • Materialwissenschaften

      (8) Zur Feststellung des ingenieurwissenschaftlichen bzw. mathematisch-naturwissenschaftlichen Bezugs nach Abs. 3 Satz 2 und Abs. 4 Satz 2 ist ein Sondergutachten von der Betreuerin bzw. dem Betreuer anzufertigen, das folgende Fragestellungen beantwortet:

      • Wie lautet das voraussichtliche Thema der Dissertation?
      • Welche fachlichen Voraussetzungen weist die Kandidatin bzw. der Kandidat mit Blick auf das Dissertationsthema vor, die eine Promotion zum Dr.-Ing./Dr. rer. nat. rechtfertigen?
      • Welche mathematisch-naturwissenschaftliche bzw. ingenieurwissenschaftliche Methodik wendet die Kandidatin bzw. der Kandidat an?
      • In welchem „Forschungsbereich“ der Fakultät für Maschinenwesen ist die Arbeit angesiedelt? Warum ist die Promotion an der Fakultät für Maschinenwesen sinnvoll (bzw. sinnvoller als an einer anderen Fakultät)?
      • Welche Auflagen gemäß § 11 Abs.3 Satz 2 sollten ggf. erbracht werden?

      (9) Bei Vorliegen außergewöhnlicher wissenschaftlicher Leistungen kann der Promotionsausschuss eine Bewerberin bzw. einen Bewerber auch auf Antrag von drei Professorinnen bzw. Professoren der Fakultät für Maschinenwesen mit einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner stimmberechtigten Mitglieder in sinngemäßer Anwendung der Grundsätze des § 49 Abs. 11 HG zum Promotionsverfahren zulassen.


      § 9 Zulassung zur Promotion aufgrund eines im Ausland erworbenen Abschlusses

      (1) Als allgemeine Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion gilt auch ein berufsqualifizierender Abschluss oder eine andere den Studiengang abschließende Prüfung nach einem einschlägigen wissenschaftlichen Studium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern einschließlich einer studienintegrierten wissenschaftlichen Abschlussarbeit, wenn der betreffende Abschluss an einer Hochschule außerhalb Deutschlands erworben worden ist und

      a) aufgrund zwischenstaatlicher Abkommen als gleichwertig mit entsprechenden an deutschen Hochschulen zu erwerbenden Abschlüssen zu bewerten ist,
      b) aufgrund von Bewertungsaussagen der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen bei der ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder oder der Hochschulrektorenkonferenz als allgemeine Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion zu bewerten ist,
      c) aufgrund von Abkommen mit Partnerhochschulen außerhalb Deutschlands durch die RWTH Aachen als gleichwertig mit einem entsprechenden an der RWTH Aachen zu er-werbenden Abschluss zu bewerten ist.

      Der Promotionsausschuss kann im Rahmen der Zulassung zur Promotion aufgrund eines im Ausland erworbenen Abschlusses der Antragstellerin bzw. dem Antragsteller ergänzende Bildungsauflagen machen, die in einem fachlichen Zusammenhang mit dem Wissenschaftsgebiet stehen, das in der Dissertation behandelt wird bzw. werden soll.

      (2) Erfüllt der Abschluss die allgemeine Zulassungsvoraussetzung im Sinne Absatz 1 nicht, ist eine Zulassung zur Promotion möglich, wenn der Abschluss eines einschlägigen Hochschulstudiums mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern und daran anschließende angemessene, auf die Promotion vorbereitende Studien nach § 8 Abs. 1 Buchstabe b) nachgewiesen werden.


      § 10 Center for Doctoral Studies (CDS)

      Jede Bewerberin bzw. jeder Bewerber kann zusätzlich zu den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen ein Promotionsprogramm im Rahmen des Centers for Doctoral Studies absolvieren. Es soll die wissenschaftliche Selbstständigkeit der Bewerberin bzw. des Bewerbers fördern und ihnen den Erwerb von akademischen Schlüsselqualifikationen ermöglichen.

    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
    • Zulassung mit BA-Abschluss möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 5 Dissertation

      (1) Die Bewerberin bzw. der Bewerber hat eine von ihr bzw. ihm in deutscher oder englischer Sprache abgefasste selbständige wissenschaftliche Abhandlung (Dissertation) vorzulegen. Auf Antrag kann der Promotionsausschuss auch eine in einer anderen Sprache abgefasste Dissertation zulassen. In diesem Falle kann vom Promotionsausschuss eine beglaubigte Übersetzung gefordert werden, die den verbindlichen Text darstellt. Die Entscheidung über die Zulassung einer in and...
      § 5 Dissertation

      (1) Die Bewerberin bzw. der Bewerber hat eine von ihr bzw. ihm in deutscher oder englischer Sprache abgefasste selbständige wissenschaftliche Abhandlung (Dissertation) vorzulegen. Auf Antrag kann der Promotionsausschuss auch eine in einer anderen Sprache abgefasste Dissertation zulassen. In diesem Falle kann vom Promotionsausschuss eine beglaubigte Übersetzung gefordert werden, die den verbindlichen Text darstellt. Die Entscheidung über die Zulassung einer in anderer Sprache abgefassten Dissertation trifft der Promotionsausschuss, sobald ein entsprechender Antrag vorliegt.

      (2) Die Dissertation muss zu einem wesentlichen Teil den Wissenschaftsgebieten der Fakultät für Maschinenwesen zuzuordnen sein.

      (3) Arbeiten aus früheren Prüfungen dürfen nicht als Dissertation verwendet werden. Bereits vorab veröffentlichte Arbeiten können in der Dissertationsschrift verwendet werden, sind aber in der Arbeit kenntlich zu machen. Auszugsweise Vorveröffentlichungen sind zulässig; sie sind mit dem Betreuer abzustimmen und dem Promotionsausschuss anzuzeigen.

      (4) Die Dissertation muss im fachlichen Kontakt mit einer Hochschullehrerin bzw. einem Hochschullehrer nach § 35 HG, einer bzw. einem entpflichteten oder in den Ruhestand versetzten Professorin bzw. Professor, einer außerplanmäßigen Professorin bzw. einem außerplanmäßigen Professor, einer Honorarprofessorin bzw. einem Honorarprofessor oder einer Privatdozentin bzw. einem Privatdozenten oder einer Juniorprofessorin bzw. einem Juniorprofessor nach positiv beschiedener Zwischenevaluation der Fakultät für Maschinenwesen entstanden sein. Diese bzw. dieser ist verpflichtet, eine angemessene wissenschaftliche Betreuung während des Promotionsverfahrens sicherzustellen. Die Bereitschaft zur Übernahme dieser Verpflichtung wird im Regelfall durch den Abschluss einer Betreuungsvereinbarung entsprechend dem Muster der RWTH Aachen in der jeweils gültigen Fassung zum Ausdruck gebracht.

    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ohne Ang.
    • in anderer Fremdsprache möglich Ja
    • kumulative Dissertation Ohne Ang.
  • Kooperation / Cotutelle mit ausländischer Hochschule / Fakultät
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 17 a Cotutelle

      (1) Voraussetzung für ein gemeinsam betreutes Promotionsverfahren mit einer ausländischen Universität (Partneruniversität) ist der Abschluss eines individuellen Kooperationsvertrages zur Durchführung und Betreuung des Promotionsvorhabens sowie zur Begutachtung bzw. Bewertung der Promotionsleistungen.

      (2) Der individuelle Kooperationsvertrag kann hinsichtlich der Besetzung der Promotionskommission vorsehen, dass die Promotionskommission zu gleichen Teil...
      § 17 a Cotutelle

      (1) Voraussetzung für ein gemeinsam betreutes Promotionsverfahren mit einer ausländischen Universität (Partneruniversität) ist der Abschluss eines individuellen Kooperationsvertrages zur Durchführung und Betreuung des Promotionsvorhabens sowie zur Begutachtung bzw. Bewertung der Promotionsleistungen.

      (2) Der individuelle Kooperationsvertrag kann hinsichtlich der Besetzung der Promotionskommission vorsehen, dass die Promotionskommission zu gleichen Teilen von den beteiligten Universitäten zu besetzen ist.

      (3) Nach erfolgreichem Abschluss des Promotionsverfahrens verleiht die Fakultät für Maschinenwesen einen akademischen Grad nach § 1 Abs.3 und die Partneruniversität einen akademischen Grad nach dort geltenden Bestimmungen. Diese akademischen Grade dürfen ausschließlich alternativ geführt werden.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Amtliche Bekanntmachung 78/2008, S. 938 ff.
    • zuletzt geändert am 13.11.2017
  • Hochschulporträt
    RWTH – ein Hotspot für die Zukunft

    Die RWTH ist ein Ort, an dem die Zukunft unserer industrialisierten Welt gedacht wird. Neben einer ausgezeichneten Grundlagenausbildung ist das Studium von der Erforschung und Entwicklung innovativer Anwendungsmöglichkeiten in internationalen Teams geprägt. Nationale und internationale Rankings bescheinigen den Absolventen eine hohe Expertise. Zahlreiche Vorstandsmitglieder deutscher Konzerne haben in Aachen studiert.

    Exzellente Lehre

    Mit über 100 Studiengängen bietet die RWTH ein breites Studienangebot: Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Geowissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geisteswissenschaften und Medizinische Fächer. Das Besondere sind die Schnittstellen: So können Studierende beispielsweise Medizin und Technik miteinander kombinieren, um an innovativen Lösungen für eine bessere Gesundheitsversorgung zu arbeiten. Bei Fragen nach dem passenden Studium helfen Selfassessments bei der Orientierung.

    Interdisziplinäre Forschung

    Die RWTH ist eine der führenden Forschungsstätten Europas. Die Forschung konzentriert sich auf Fragestellungen, die sich aus den so genannten „global challenges” ergeben. Mit einem integrierten Ansatz sollen Lösungen für komplexe Probleme entwickelt werden. Dazu wurden acht Profilbereiche eingerichtet:

    • Computational Science & Engineering
    • Energy, Chemical & Process Engineering
    • Information & Communication Technology
    • Materials Science & Engineering
    • Medical Science & Technology
    • Molecular Science & Engineering
    • Mobility & Transport Engineering
    • Production Engineering
    Promovieren an der RWTH

    Promotionen an der RWTH sind als Individualpromotion an den Lehrstühlen und Instituten oder im Rahmen von strukturierten Doktorandenprogrammen (Graduiertenschulen, Graduiertenkollegs) möglich. An der RWTH Aachen gilt die Promotion als erster Teil der beruflichen Praxis und ist deshalb anwendungsorientiert und oft interdisziplinär - mehr als 4000 Promovierende forschen in 9 Fakultäten an 260 Instituten. Die RWTH unterstützt die Promovierenden in ihrer Karriere mit umfangreichen Service- und Beratungsangeboten.

    RWTH Aachen ist eine der führenden Forschungsstätten Europas

    nationale und internationale Rankings bescheinigen Absolventen eine hohe Expertise

    "Die RWTH Aachen ist eine der führenden technischen  Hochschulen in Europa, die in ihrer interdisziplinären Forschungskultur Lösungsbeiträge zu den globalen technischen  und gesellschaftlichen Herausforderungen erarbeitet." Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. mult. Ulrich Rüdiger, Rektor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen

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