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Universität Duisburg-Essen

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Steckbrief

  • Hochschule Universität Duisburg-Essen
  • Fakultät / Fachbereich Fakultät für Physik
  • Promotionsfach / fächer Physik
  • Sachgebiet(e) Physik
  • Doktorgrad(e) Dr. phil. nat.; Dr. rer. nat.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 5 Zugangsvoraussetzungen zur Promotion

      (1) Zugang zur Promotion hat, wer
      a) einen Abschluss nach einem einschlägigen Universitätsstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern nachweist, für das ein anderer Grad als „Bachelor“ verliehen wird, oder
      b) einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens sechs Semestern und daran anschließende angemessene auf die Promotion vorbereitende Studien in Physik...
      § 5 Zugangsvoraussetzungen zur Promotion

      (1) Zugang zur Promotion hat, wer
      a) einen Abschluss nach einem einschlägigen Universitätsstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern nachweist, für das ein anderer Grad als „Bachelor“ verliehen wird, oder
      b) einen Abschluss nach einem einschlägigen Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens sechs Semestern und daran anschließende angemessene auf die Promotion vorbereitende Studien in Physik und/oder Didaktik der Physik nachweist oder
      c) einen Abschluss eines Master-Studiengangs im Sinne des § 61 Abs. 2 Satz 2 HG nachweist, d.h. einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss mit einer Re-gelstudienzeit von mindestens zwei Semestern.

      (2) Der Zugang ist zusätzlich vom Nachweis eines qualifizierten Abschlusses abhängig. Ein Abschluss wird dann als qualifiziert angesehen, wenn sowohl die Gesamtnote des Abschlusses als auch die Note der Abschlussarbeit jeweils mindestens „gut“ sind. Über begründete Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss. Über den qualifizierten Abschluss hinaus kann auch der Nachweis weiterer Studienleistungen gefordert werden. Eine unterschiedliche Behandlung von Bewerberinnen und Bewerbern mit dem Abschluss eines Fachhochschulstudiums einerseits und dem Abschluss eines Universitätsstudiums andererseits beim Zugang zum Promotionsstudium ist nicht zulässig.

      (3) Mit den auf die Promotion vorbereitenden wissenschaftlichen Studien soll ein Ausbildungsstand erreicht werden, der dem von Bewerberinnen und Bewerbern gemäß Abs. 1 Buchstabe a) und c) entspricht. Die vorbereitenden wissenschaftlichen Studien haben einen Umfang von in der Regel zwei, maximal vier Semestern und werden vom Promotionsausschuss im Benehmen mit der Bewerberin oder dem Bewerber festgesetzt.

      (4) Die Einschlägigkeit des Studiums ist gegeben, wenn es Inhalte der Physik und/oder ihrer Didaktik in dem zur Erlangung des Bachelorgrades, des Mastergrades, des Diploms bzw. des Ersten Staatsexamens erforderlichen Umfang enthält.

      (5) Die vom Promotionsausschuss verlangten zusätzlichen wissenschaftlichen Studien und Prüfungen nach Abs. 2 und Abs. 3 können auch zwischen der Zulassung zur Promotion und der Zulassung zur Prüfung absolviert werden. In einem solchen Fall erfolgt die Aufnahme in die Promovendenliste unter Vorbehalt. Die Nachweise müssen spätestens beim Antrag auf Zulassung zur Prüfung vorliegen.

      (6) Auf die Promotion vorbereitende Studien gemäß Abs. 1, Buchstabe b, können gemeinsam mit Fachhochschulen durchgeführt werden.

      § 6a Qualifizierungsphase

      (1) Bestandteil der Promotion ist eine wissenschaftliche Qualifikation und eine ergänzende überfachliche Qualifikation.

      (2) Im Rahmen dieser Qualifizierungsphase sind Leistungen im Umfang von mindestens 18 Leistungspunkten (LP) zu erbringen, die im Zusammenhang mit der Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit stehen. Die erforderlichen Leistungspunkte können durch
      - Teilnahme an Veranstaltungen zum Erwerb überfachlicher Qualifikationen (2 LP pro SWS)
      - Teilnahme an spezifischen auf das Promotionsvorhaben vorbereitenden Modulen der Masterstudiengänge der Fakultät
      - Durchführung von Lehrveranstaltungen (2 LP pro SWS) und Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten von Master- und Bachelor-Studierenden (2 LP pro Studierendem)
      - Teilnahme an Konferenzen mit eigenem Beitrag, wissenschaftliche Präsentation vor Fachpublikum oder für die Öffentlichkeit (2 LP)
      - Verfassen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen (3 LP)
      - andere vergleichbare Leistungen
      erbracht werden.

      (3) Die Festlegung und Fortschreibung der zu erbringenden Leistungen erfolgt in Absprache mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer.
    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
    • Zulassung mit BA-Abschluss möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 9 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss eine selbständige Forschungsleistung darstellen. Sie muss wissenschaftlich beachtlich sein und den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Physik oder der Didaktik der Physik erweitern. Die Vorveröffentlichung der Dissertation oder von Teilen daraus steht dem nicht entgegen. Über die Dissertation werden wenigstens zwei, höchstens drei Gutachten eingeholt, die unabhängig voneinander anzufertigen sind.

      (2) Die Gutachten...
      § 9 Dissertation

      (1) Die Dissertation muss eine selbständige Forschungsleistung darstellen. Sie muss wissenschaftlich beachtlich sein und den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Physik oder der Didaktik der Physik erweitern. Die Vorveröffentlichung der Dissertation oder von Teilen daraus steht dem nicht entgegen. Über die Dissertation werden wenigstens zwei, höchstens drei Gutachten eingeholt, die unabhängig voneinander anzufertigen sind.

      (2) Die Gutachten sollen spätestens zwei Monate nach ihrer Bestellung bei der oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommission vorliegen. Der Eingang ist jeweils aktenkundig zu machen. Bei Fristüberschreitung ist eine Nachfrist von einem Monat einzuräumen. Sodann kann eine neue Gutachterin oder ein neuer Gutachter bestellt werden. Die Gutachten müssen einen Notenvorschlag gemäß Absatz 4 enthalten. Unterscheiden sich die Notenvorschläge um mehr als ein Prädikat oder bewertet eine Gutachterin oder ein Gutachter die Dissertation mit „ungenügend“ und die andere Gutachterin oder der andere Gutachter mit mindestens „genügend“, ist ein weiteres Gutachten einzuholen.

      (3) Nach Eingang der Gutachten liegen die Promotionsunterlagen im Dekanat zwei Wochen zur Einsicht für die Promotionsberechtigten gemäß § 3 sowie für die Doktorandin oder den Doktoranden aus. Der Auslagezeitraum wird jedem zur Einsicht Berechtigten mitgeteilt. Etwaige Stellungnahmen müssen spätestens eine Woche nach Ablauf der Auslagefrist schriftlich bei der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommission vorgelegt werden.

      (4) Die Prüfungskommission entscheidet unverzüglich auf Grundlage der Gutachten und etwaiger Stellungnahmen über die Annahme oder Ablehnung der Dissertation und legt eins der folgenden Prädikate fest:
      - mit Auszeichnung
      - sehr gut
      - gut
      - genügend
      Im Falle der Ablehnung lautet die Note:
      - ungenügend.
      Im Falle einer Ablehnung gilt das Verfahren als nicht be-standen. Der Promotionsausschuss erteilt hierüber der Doktorandin oder dem Doktoranden einen begründeten Bescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.

      (5) Die Prüfungskommission kann die Dissertation bei einer entsprechenden gutachterlichen Empfehlung auch zur Überarbeitung zurückgeben. Für die Überarbeitung ist im Einvernehmen mit der Doktorandin oder dem Doktoranden eine angemessene Frist festzulegen. Macht die Doktorandin oder der Doktorand von der Möglichkeit zur Überarbeitung fristgerecht Gebrauch, legt die Prüfungskommission die überarbeitete Dissertation den Gutachterinnen oder Gutachtern erneut zur Begutachtung vor. Eine erneute Überarbeitung ist nicht zulässig. Hat die Doktorandin oder der Doktorand die Frist für die Überarbeitung der Dissertation ohne triftigen Grund nicht eingehalten, gilt die Dissertation als abgelehnt. Über das Vorliegen eines triftigen Grundes entscheidet der Promotionsausschuss.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ohne Ang.
    • in anderer Fremdsprache möglich Ohne Ang.
    • kumulative Dissertation Ohne Ang.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Verkündungsblatt 7/2015, S. 23 ff.
  • Hochschulporträt
    Offen im Denken

    Mitten in der Metropolregion Ruhrgebiet liegt die Universität Duisburg-Essen (UDE) – eine der jüngsten und größten Universitäten Deutschlands. Ihr Fächerspektrum reicht von den Geistes-, Gesellschafts- und Bildungswissenschaften über die Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie der Medizin.

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 hat sich die UDE zu einer weltweit anerkannten Forschungsuniversität entwickelt. Dies dokumentieren Spitzenpositionen in internationalen Rankings: Die UDE rangiert auf Platz drei der weltweit besten Universitäten, die nach der Jahrtausendwende gegründet wurden. Auch im Times Higher Education Ranking belegt sie vordere Plätze unter den besten 150 internationalen Universitäten, die noch nicht 50 Jahre alt sind.

    Das UDE-Leistungsspektrum umfasst u.a. die interdisziplinären Profilschwerpunkte Nanowissenschaften, Biomedizinische Wissenschaften, Urbane Systeme sowie Wandel von Gegenwartsgesellschaften. Ein weiteres zentrales Forschungsfeld sind die lebenslangen Bildungs- und Sozialisationsprozesse. Durch hohe Qualitätsstandards, innovative Lehr- und Lernkonzepte ist die UDE ein attraktiver Ort forschungsbasierter Lehre. Ihren 43.000 Studierenden aus über 130 Nationen bietet sie mehr als 230 Studiengänge, davon 124 Lehramtsstudiengänge.

    Die UDE gilt als ein bundesweit ausstrahlendes Modell, wie Bildungsgerechtigkeit an einer Universität umgesetzt werden kann. Die UDE versteht sich als lebendiger Ort der Vielfalt und Offenheit, an dem Studierende, Forschende und Beschäftigte ihr Potenzial und ihre Leistungsbereitschaft entfalten können.

    Mit der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund verbindet die UDE eine strategische Partnerschaft unter dem Dach der Universitätsallianz Ruhr. Sie kooperieren eng in Forschung und Lehre und sind auch gemeinsam in drei Kontinenten mit eigenen Außenstellen präsent. Darüber hinaus pflegt die UDE Partnerschaften mit über 100 Universitäten in aller Welt.

    eine der jüngsten und größten Universitäten Deutschlands

    fördert das Entfalten von Potenzial und Leistungsbereitschaft

    "Als eine der jüngsten Universitäten Deutschlands denken wir in Möglichkeiten statt Grenzen. Wir sind stark in Forschung und Lehre, leben Vielfalt, fördern Potenziale und engagieren uns für Bildungsgerechtigkeit." Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen
    Die Hochschulvisitenkarte ist ein Service von

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