Treffer 1 von ingesamt 1 Treffer

Ihre Suchkriterien : Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften

Technische Universität Darmstadt

Zur Merkliste hinzufügen (Bitte loggen Sie sich ein)

Steckbrief

  • Hochschule Technische Universität Darmstadt
  • Fakultät / Fachbereich Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
  • Promotionsfach / fächer Bauingenieurwesen; Geodäsie
  • Sachgebiet(e) Bauingenieurwesen, allgemeines; Vermessungswesen, allgemeines
  • Doktorgrad(e) Dr.-Ing.; Dr. phil.; Dr. rer. nat.; Dr. rer. pol.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      Aus: Allgemeine Bestimmungen der Promotionsordnungder Technischen Universität Darmstadt vom 12. Januar 1990 (ABl. 1990, S. 658) in der Fassung der 8. Novelle vom 21.12.2017 (PO/AT)

      § 7 Annahme als Doktorand_in

      (1) Mit der Annahme als Doktorand_in beginnt das Promotionsverhältnis. Das Thema der Dissertation muss Fachgebieten entnommen sein, die an der TU Darmstadt in Forschung und Lehre ausreichend vertreten sind. Mit dem Antrag auf Annahme als Doktorandin oder Doktorand m...
      Aus: Allgemeine Bestimmungen der Promotionsordnungder Technischen Universität Darmstadt vom 12. Januar 1990 (ABl. 1990, S. 658) in der Fassung der 8. Novelle vom 21.12.2017 (PO/AT)

      § 7 Annahme als Doktorand_in

      (1) Mit der Annahme als Doktorand_in beginnt das Promotionsverhältnis. Das Thema der Dissertation muss Fachgebieten entnommen sein, die an der TU Darmstadt in Forschung und Lehre ausreichend vertreten sind. Mit dem Antrag auf Annahme als Doktorandin oder Doktorand muss die Bewerberin oder der Bewerber einen Vorschlag für eine Betreuerin oder einen Betreuer vorlegen. Die Stellungnahme der vorgeschlagenen Betreuungsperson ist beizufügen. Der oder die Vorgeschlagene hat das Recht, die Betreuung abzulehnen. Der Antrag auf Annahme ist unmittelbar nach dem Erhalt der Betreuungszusage an das Dekanat des zuständigen Fachbereichs zu richten.

      (2) Der Antrag muss weiter folgende Angaben enthalten:
      a) Nachweis eines zur Promotion nach dieser Promotionsordnung berechtigenden Abschlusses;
      b) Vorschlag der Betreuungsperson nach § 10 Abs. 1; wird eine Betreuungsperson nach § 11 Abs. 2b vorgeschlagen ist ein zusätzliches positives Votum eines Mitglieds der Professorengruppe des Fachbereiches vorzulegen;
      c) die für die Entscheidung des Promotionsausschusses erforderlichen weiteren Angaben, die auf den Internetseiten des Fachbereichs veröffentlicht sind.
      d) die für die Hochschulstatistik erforderlichen Angaben.

      (3) Die Besonderen Bestimmungen der Fachbereiche legen die fachliche Ausrichtung des zur Promotion berechtigenden Abschlusses fest. Sie können eine Mindestnote des vorzulegenden Abschlusses bestimmen und zusätzliche Nachweise zu den Promotionsvoraussetzungen verlangen.

      (4) Die zum Zwecke der Hochschulstatistik erforderlichen Angaben, deren Erhebung und die Form der Weiterleitung bestimmt das Präsidium.

      (5) Bedingung für die Annahme als Doktorand_in ist alternativ:
      a) ein Masterabschluss der TU Darmstadt, der zur Dissertation auf dem Gebiet der Dissertation befähigt, oder ein gleichwertiger Abschluss in einem Masterstudiengang einer Universität oder Hochschule nach einem Studium mit insgesamt 300 Leistungspunkten (CP) gemäß ECTS. Als gleichwertig gilt nach Maßgabe der Besonderen Bestimmungen ein mit einem Staatsexamen abgeschlossenes Universitätsstudium. Gleichwertigkeit besteht, wenn der Abschluss gegenüber dem Abschluss an der Technischen Universität Darmstadt keinen wesentlichen Unterschied ausweist. Hierüber entscheidet der Promotionsaus-schuss im Rahmen der Annahme.
      b) ein Masterabschluss für Höheres Lehramt an beruflichen Schulen (Master of Education) mit mindestens 120 Leistungspunkten (CP) gemäß ECTS, soweit die Besonderen Bestimmungen der Fachbereiche eine Annahme vorsehen;
      c) ein in den Besonderen Bestimmungen des Fachbereichs vorgesehener Abschluss, wenn durch besondere Angebote und ein positiv verlaufenes Eignungsfeststellungsverfahren sichergestellt ist, dass die einem Master-Abschluss entsprechende Qualifikation bei der Einleitung des Promotionsverfahrens nachgewiesen wird.
      d) ein Abschluss eines mit der Qualifikation nach lit. a oder b vergleichbaren Studiums im Ausland, der auch im Land des Hochschulabschlusses zur Promotion berechtigt und der vom Promotionsausschuss des jeweiligen Fachbereiches anerkannt wird. Bewerberinnen bzw. Bewerber, die die Voraussetzung nach Abs. 5 erfüllen, aber ein Studium nach Abs. 5 lit. a in einem anderen als den in den Besonderen Bestimmungen des promotionsführenden Fachbereichs nach Abs. 3 genannten Fächern abgeschlossen haben, können als Doktorand_in angenommen werden, wenn dies im Interesse interdisziplinärer Forschung liegt und die Bewerber_innen auch im Gebiet der Dissertation über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen.

      (6) Der Promotionsausschuss entscheidet über die Annahme als Doktorand bzw. die Doktorandin. Er entscheidet im Falle des § 7a über die zur Gewährleistung der Gleichwertigkeit nach Abs. 5 lit. a erforderlichen Auflagen, insbesondere über Nachweise erfolgreicher Teilnahme an Lehrveranstaltungen. Die Annahme als Doktorand_in kann nur unter Angabe von Gründen verweigert werden. Unvollständige und nicht den formalen Anforderungen genügende Anträge werden abgelehnt. Der Antrag ist auch abzulehnen, wenn eine ausreichende fachlich kompetente Betreuung der Dissertation durch eine Person nach § 10 Abs. 1 nicht gesichert ist oder wenn die erforderlichen Ressourcen nicht zur Verfügung gestellt werden können. Ein Anspruch auf Durchführung eines Eignungsfeststellungsverfahrens und auf Annahme besteht nicht. Der Promotionsausschuss gewährleistet durch die Annahme als Doktorand_in die spätere Begutachtung der Arbeit.

      § 7a Eignungsfeststellungsverfahren

      (1) Werden die Voraussetzungen nach § 7 Abs. 5 nicht festgestellt oder bestehen Zweifel an der fachlichen Ausrichtung eines Abschlusses, wird ein Eignungsfeststellungsverfahren nach den Besonderen Bestimmungen des jeweiligen Fachbereichs durchgeführt.

      (2) Das Eignungsfeststellungsverfahren dient der Feststellung, ob eine Bewer-berin bzw. ein Bewerber zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen einer Promotion befähigt ist. Das Eignungsfeststellungsverfahren kann die Ableistung von Prüfungen und den Besuch bestimmter Veranstaltungen als Auflage mit der Annahme verbinden. Die Annahme mit Auflagen berechtigt die betreffenden Personen sich als Promotionsstudierende einzuschreiben. Die Dauer des Eignungsfeststellungsverfahrens darf in der Regelzwei Semester nicht überschreiten. Das Eignungsfeststellungsverfahren endet mit der Beurteilung „geeignet“ bzw. „nicht geeignet“. Werden die Auflagen nicht erfüllt, wird die Annahme durch förmlichen Bescheid des Vorsitzenden bzw. der Vorsitzenden des Promotionsausschusses widerrufen.

      (3) Die Fachbereiche können die Ausgestaltung, das Verfahren und weitere Einzelheiten des Eignungsfeststellungsverfahrens in den Besonderen Bestimmungen regeln. Soweit hier keine Regelungen getroffen werden, gelten die Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB) vom 19. April 2004 (Staatsanzeiger Nr. 25 vom 21. Juni 2004, S. 1998) in der jeweils gültigen Fassung entsprechend.
      Aus: Besondere Bestimmungen des Fachbereichs Bauingenieurwesens
      und Geodäsie vom 26.01.2011

      zu § 7:
      Annahme als Doktorand
      (1) Zur Annahme als Doktorand muss in jedem Fall eine der beiden folgenden Bedingungen erfüllt sein:
      (a) Gesamtnote „gut“ des qualifizierenden Abschlusses
      (b) Zulassung durch den Promotionsausschuss
      - bei Note „sehr gut“ in dem/den promotionsrelevanten Fach/Fächern
      - bei Note „gut“ in dem/den promotionsrelevanten Fach/Fächern, zum Beispiel bei
      - einer mindestens dreijährigen fachbezogenen Tätigkeit oder
      - bei Vorlage eines qualifizierten Gutachtens durch einen von dem Promotionsausschuss zu benennenden Gutachter. Der Gutachter darf nicht der Betreuer sein. Das/die promotionsrelevante(n) Fach/Fächer aus dem Gebiet der Dissertation wird/werden durch den Promotionsausschuss nach Anhörung der Betreuerin/des Betreuers festgelegt. Annahme als Doktorand ohne Eignungsfeststellungsverfahren

      (2) Zur Annahme als Doktorand ohne Eignungsfeststellungsverfahren muss neben der erforderlichen Note nach Abs. (1) eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:
      (a) Ein Masterabschluss mit 120 Leistungspunkten gemäß ECTS in einem als stärker forschungsorientiert akkreditierter Studiengang nach einem Studium von insgesamt mindestens 300 Leistungspunkten oder der erfolgreiche Abschluss eines mindestens 9-semestrigen Universitätsstudiums mit den akademischen Graden Diplom, Magister Artium oder eines mit einem Staatsexamen abgeschlossenen Studiums an einer deutschen Hochschule.
      (b) Ein den zuvor genannten Bedingungen vergleichbar genügender, internationaler Studienabschluss, der auch im Land des Hochschulabschlusses zur Promotion berechtigt, gem. Vorgabe derBewertungsaussagen der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen bei der ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder.

      (3) Der Promotionsausschuss prüft die Zulassung der Bewerber zur Promotion hinsichtlich der Erfüllung der Voraussetzungen nach Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. des zu verleihenden akademischen Grades. Werden die genannten Bedingungen nicht erfüllt, erfolgt die Aufnahme in das Eignungsfeststellungsverfahren. Bei Vorliegen der Voraussetzungen nach (1) und (2) empfiehlt der Dekan dem Promotionsausschuss die Annahme als Doktorand ohne Eignungsfeststellungsverfahren.

      Tabelle 1
      Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.)
      • Abschluss in einem Studium, in dem der Fachbereich (d.h. insbesondere seine Fachgebiete) substantielle Lehrangebote unterhält
      oder
      • Nachweis von 18 bis 36 Kreditpunkten in ingenieurwissenschaftlichen Modulen mit Bezug zum gewählten Promotionsthema nach Maßgabe des Promotionsausschusses aus bereits abgeschlossenen Studiengängen.
      oder
      • Übernahme eines substantiellen Anteils an der Lehre im Pflicht- oder Wahlpflichtbereich im Lehrangebot des Fachbereichs Bauingenieurwesen und Geodäsie

      Doctor rerum naturalium (Dr. rer. nat.)
      • Abschluss eines naturwissenschaftlichen Studiums

      Doctor philosophiae (Dr. phil.)
      • Abschluss eines geistes- oder gesellschaftswissenschaftlichen Studiums

      Doctor rerum politicarum (Dr. rer. pol.)
      • Abschluss eines staats- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiums
      Annahme als Doktorand mit Eignungsfeststellungsverfahren

      (4) Zur Aufnahme in das Eignungsfeststellungsverfahren muss neben der erforderlichen Note nach Abs. (1) eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:
      (a) Bewerber, die die Voraussetzungen nach Abs. (2), jedoch nicht die nach Abs. (3) erfüllen.
      (b) Ein Masterabschluss mit 60 Leistungspunkten gemäß ECTS in einem akkreditierten Studiengang nach einem Studium von insgesamt mindestens 270 Leistungspunkten an einer deutschen Hochschule.
      (c) der erfolgreiche Abschluss eines mindestens 8 semestrigen Studiums mit den akademischen Grad Diplom an einer deutschen Fachhochschule.
      (d) Ein hervorragender Bachelorabschluss in einem forschungsorientierten Studiengang.
      (e) Ein den zuvor genannten Bedingungen vergleichbar genügender, internationaler Studienabschluss, der auch im Land des Hochschulabschlusses zur Promotion berechtigt, gem. Vorgabe der Bewertungsaussagen der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen bei der ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder.

      (5) Das Eignungsfeststellungsverfahren dient dazu, zu prüfen, ob der Bewerber durch sein Studium hinreichend umfangreiche und tiefe Kenntnisse erworben hat, um im Rahmen einer Dissertation selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten. Im Laufe des Eignungsfeststellungsverfahrens soll der Bewerber sich fehlendes Wissen gem. Abs. (9) durch den Besuch von Lehrveranstaltungen oder autodidaktisch aneignen.

      (6) Das Eignungsfeststellungsverfahren wird in der Regel innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen. Das Eignungsfeststellungsverfahren kann in kürzerer Zeit als 12 Monaten beendet werden. Im Falle eines Teilzeitstudiums studiert der Bewerber mit mindestens der Hälfte der Arbeitszeit eines Vollzeit-Studiums.
      Im Teilzeitstudium beträgt die Studienzeit maximal 24 Monate. Die Frist des Vollzeitstudiums kann durch den Promotionsausschuss bei Vorliegen eines triftigen Grundes um nicht mehr als 6 Monate, die eines Teilzeitstudiums um nicht mehr als 12 Monate verlängert werden. Die Frist des Eignungsfeststellungsverfahrens beginnt mit dem auf die Sitzung des Promotionsausschusses, in der das Eignungsfeststellungsverfahren eingeleitet wird, folgenden Semester.

      (7) Das Eignungsfeststellungsverfahren endet mit der Feststellung der Eignung oder der Nichteignung des Bewerbers für die Promotion. Bei Feststellung der Eignung wird der Bewerber durch den Promotionsausschuss als Doktorand angenommen.

      (8) Das Eignungsfeststellungsverfahren wird durchlaufen, indem der Bewerber Prüfungen in den nachfolgend genannten Bereichen erfolgreich absolviert. Für Bewerber nach Abs. (4) (e) gelten je nach Abschluss die Regelungen für Abs. (4)(a-d) entsprechend.

      Tabelle 2: Bewerber nach Abs. (4)(a)

      Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.)
      • Bachelormodule (Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften) und/oder
      Mastermodule (Ingenieurwissenschaften) im Umfang von 18-36 Leistungspunkten
      Oder
      • Übernahme eines substantiellen Anteils an der Lehre im Pflicht- oder
      Wahlpflichtbereich im Lehrangebot des Fachbereichs Bauingenieurwesen und
      Geodäsie

      Doctor rerum naturalium (Dr. rer. nat.)
      • Bachelormodule (Mathematik, Naturwissenschaften) und/oder Mastermodule
      (Natur- und Ingenieurwissenschaften) im Umfang von 18-36 Leistungspunkten.

      Doctor philosophiae (Dr. phil.)
      • Bachelormodule (Geistes- oder Gesellschaftswissenschaften)und/oder
      Mastermodule (Geistes-, Gesellschafts- und Ingenieurwissenschaften) im Umfang von 18-36 Leistungspunkten

      Doctor rerum politicarum (Dr. rer. pol.)
      • Bachelormodule (Staats- und Wirtschaftswissenschaften) und/oder
      Mastermodule (Staats-, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften) im Umfang
      von 18-36 Leistungspunkten.

      Tabelle 3: Bewerber nach Abs. (4) (b-c)

      Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.)
      • Bachelormodule (Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften) und/oder
      Mastermodule (Ingenieurwissenschaften) im Umfang von 36 Leistungspunkten
      • wissenschaftliche Arbeit im Umfang von 24 Leistungspunkten.

      Doctor rerum naturalium (Dr. rer. nat.)
      • Bachelormodule (Mathematik, Naturwissenschaften) und/oder Mastermodule
      (Natur- und Ingenieurwissenschaften) im Umfang von 36 Leistungspunkten.
      • wissenschaftliche Arbeit im Umfang von 24 Leistungspunkten.

      Doctor philosophiae (Dr. phil.)
      • Bachelormodule (Geistes- oder Gesellschaftswissenschaften)und/oder
      Mastermodule (Geistes-, Gesellschafts- und Ingenieurwissenschaften) im
      Umfang von 36 Leistungspunkten
      • wissenschaftliche Arbeit im Umfang von 24 Leistungspunkten.

      Doctor rerum politicarum (Dr. rer. pol.)
      • Bachelormodule (Staats- und Wirtschaftswissenschaften) und/oder
      Mastermodule (Staats-, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften) im Umfang
      von 36 Leistungspunkten.
      • wissenschaftliche Arbeit im Umfang von 24 Leistungspunkten.

      Tabelle 4: Bewerber nach Abs. (4) (d)

      Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.)
      • Bachelormodule (Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften) im Umfang
      von höchstens 18 Leistungspunkten sowie Mastermodule
      (Ingenieurwissenschaften) im Umfang von 78-96 Leistungspunkten, in Summe
      im Umfang von 96 Leistungspunkten.
      • wissenschaftliche Arbeit im Umfang von 24 Leistungspunkten.

      (9) Die Fächer werden zu Beginn des Eignungsfeststellungsverfahrens durch den Promotionsausschuss festgelegt. Der Bewerber kann Fächer vorschlagen. Erfolgreich absolvierte Prüfungen aus einem vorangegangenen Studium können vom Promotionsausschuss anerkannt werden.

      (10) Das Fach der wissenschaftlichen Arbeit wird von dem Promotionsausschuss festgelegt. Der Bewerber kann ein Fach vorschlagen. Die Arbeit soll sich inhaltlich mit der Thematik der geplanten Promotionsarbeit auseinander setzen. Eine Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit aus einem vorangegangenen Studium ist ausgeschlossen.

      (11) Prüfungen werden schriftlich oder mündlich durchgeführt. Bei mündlichen Prüfungen ist ein Beisitzer hinzuzuziehen, der die Voraussetzungen zur Promotion nach Abs. (2) erfüllen muss.

      (12) Die Prüfungen können in deutscher oder in englischer Sprache abgenommen werden.

      (13) Prüfungstermine können frei zwischen Prüfer und Prüfling vereinbart werden.

      (14) Die Prüfungsverwaltung erfolgt durch das Studienbüro des Fachbereichs Bauingenieurwesen und Geodäsie.

      (15) Zur Abhaltung der Prüfung im Einzelfach wird vom Promotionsausschuss in der Regel derjenige Hochschullehrer bestimmt, der die Lehrtätigkeit in diesem Prüfungsfach ausübt.

      (16) Die wissenschaftliche Arbeit ist von dem Hochschullehrer, der das Thema gestellt und die Arbeit betreut hat, sowie einem Beisitzer schriftlich zu beurteilen. Wird die Eignung des Bewerbers auf Grund der Beurteilung der wissenschaftlichen Arbeit verneint, so ist das Urteil eines zweiten Hochschullehrers einzuholen. Bei nicht übereinstimmender Beurteilung entscheidet der Promotionsausschuss nach Anhörung der beteiligten Hochschullehrer über die endgültige Bewertung. Bei diesen Entscheidungen sind nur die Professoren sowie die promovierten Wissenschaftler stimmberechtigt.

      (17) Nach Abschluss des gesamten Eignungsfeststellungsverfahrens wird dem Bewerber auf Antrag Einsicht in seine schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten und in die Prüfungsprotokolle der mündlichen Prüfungen gewährt.

      (18) Der jeweilige Prüfer bewertet die Prüfungsleistung daraufhin, ob der Bewerber ein hinreichend tiefes wissenschaftliches Verständnis des Faches gezeigt hat, so dass die Fähigkeit des Bewerbers zu selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten erkennbar ist. Im Hinblick auf die beabsichtigte Promotion muss die Leistung des Bewerbers überdurchschnittlich sein. Auf Verlangen des Bewerbers sind die wesentlichen Gründe für diese Entscheidung mitzuteilen. Die Prüfungsleistungen sind wie folgt zu beurteilen:
      • Der Bewerber ist geeignet für die Promotion
      • Der Bewerber ist nicht geeignet für die Promotion

      (19) Wird die wissenschaftliche Arbeit nicht innerhalb der Bearbeitungszeit eingereicht, wird die Nichteignung für die Promotion festgestellt. Der Promotionsausschuss kann bei Vorliegen von Krankheit oder eines anderen schwerwiegenden Grundes die Bearbeitungszeit verlängern.

      (20) Erweist sich ein Bewerber in einem einzelnen Prüfungsfach als nicht für die Promotion geeignet, so wird ihm oder ihr dieses Ergebnis von dem Dekan bekannt gegeben. Über erbrachte Leistungen wird auf Wunsch eine Bescheinigung ausgestellt.

      (21) Wird auf Grund einer Prüfung in einem einzelnen Fach die Nichteignung zur Promotion festgestellt, so kann diese Prüfung einmal wiederholt werden. Insgesamt dürfen Prüfungen im Umfang von 1/3 der zu erbringenden Leistungspunkte, jedoch insgesamt nicht mehr als 3 Prüfungen wiederholt werden. Die wissenschaftliche Arbeit darf nicht wiederholt werden. Eine zweite Wiederholung in einem Fach ist ausgeschlossen.

      (22) Über das Ergebnis des Eignungsfeststellungsverfahrens wird für jeden Bewerber auf Grund der Protokolle der Prüfungen im einzelnen Fach und der Bewertung der wissenschaftlichen Arbeit eine tabellarische Zusammenstellung angefertigt. Darin werden die Ergebnisse der Prüfungen jeweils mit Prüfungsfach, Name des Prüfers, Datum und der Feststellung der Eignung bzw. Nichteignung festgehalten.

      (23) Nach erfolgreichem Abschluss aller Prüfungen des Eignungsfeststellungsverfahrens wird dem Bewerber durch den Dekan die Eignung für die Promotion mitgeteilt.

      (24) Wird in einer der Prüfungen des Eignungsfeststellungsverfahrens endgültig die Nichteignung des Bewerbers für die Promotion festgestellt, teilt der Dekan dem Bewerber die endgültige Nichteignung für die Promotion mit.

      (25) Im Falle der endgültigen Nichteignung wird der Bewerber exmatrikuliert.
    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      Aus: Allgemeine Bestimmungen der Promotionsordnungder Technischen Universität Darmstadt vom 12. Januar 1990 (ABl. 1990, S. 658) in der Fassung der 8. Novelle vom 21.12.2017 (PO/AT)

      § 9 Die Dissertation

      (1) Die Dissertation soll inhaltlich einem der Fachgebiete des Fachbereiches zuzuordnen sein und muss als selbstständige, wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Leistung einen Beitrag zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse liefern. Sie ist in deutscher...
      Aus: Allgemeine Bestimmungen der Promotionsordnungder Technischen Universität Darmstadt vom 12. Januar 1990 (ABl. 1990, S. 658) in der Fassung der 8. Novelle vom 21.12.2017 (PO/AT)

      § 9 Die Dissertation

      (1) Die Dissertation soll inhaltlich einem der Fachgebiete des Fachbereiches zuzuordnen sein und muss als selbstständige, wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Leistung einen Beitrag zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse liefern. Sie ist in deutscher oder englischer Sprache einzureichen. Andere Sprachen sind mit vorheriger Zustimmung des Promotionsausschusses möglich. Ein entsprechender Antrag soll möglichst bei der Entscheidung über die Annahme als Doktorand_in gestellt werden. Das Recht, diesen Antrag später zu stellen, bleibt unbenommen. Die Dissertation ist von dem Bewerber bzw. von der Bewerberin mit einem Verzeichnis aller benutzten Quellen und einer Erklärung zu versehen, dass er die Arbeit - abgesehen von den in ihr ausdrücklich genannten Hilfen - selbstständig verfasst hat.

      (2) Arbeiten, die bereits Prüfungszwecken gedient haben, werden als Dissertation nicht zugelassen. Ergebnisse solcher Prüfungsarbeiten können jedoch für die Dissertation verwendet werden, wobei die betreffenden Arbeiten im Quellenverzeichnis anzugeben sind.

      (3) Ist ein Forschungsprojekt von mehreren Doktoranden bzw. Doktorandinnen gemeinschaftlich bearbeitet worden, ist für alle je ein gesondertes Promotionsverfahren durchzuführen.

      (4) Eine kumulative Dissertation aus mehreren Veröffentlichungen ist möglich, wenn die Besonderen Bestimmungen des Fachbereichs dies zulassen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf diese Form der Dissertation. Der kumulativen Dissertation ist eine ausführliche Synopse voranzustellen, in der der wissenschaftliche Bezugsrahmen dargelegt wird sowie die Einordnung der Einzelpublikationen in einen Gesamtzusammenhang erfolgt. In den Besonderen Bestimmungen sind die Einzelheiten für die Ausgestaltung, insbesondere
      • die Gestaltung der Synopse zu den Teilen der Dissertation;
      • die Mindestanzahl der angenommenen Veröffentlichungen und die diesbezüglichen Anforderungen an den Veröffentlichungsstand (mindestens acceptance letter des Herausgebers);
      • sowie die Möglichkeit der Ko-Autorenschaft zu regeln.
      Die Veröffentlichungen müssen in wissenschaftlich begutachteten Publikationen erfolgen. Es ist eine Erklärung der Referierenden des Promotionsverfahrens erforderlich, dass sie an der Begutachtung der Veröffentlichung nicht beteiligt waren.

      (5) Sind die zur kumulativen Dissertation vorgelegten Veröffentlichungen nicht in alleiniger Urheberschaft des Doktoranden bzw. der Doktorandin geschaffen worden, so ist eine Erklärung sowohl des Doktoranden bzw. der Doktorandin sowie aller Koautoren als auch der wissenschaftlichen Betreuerin bzw. des wissenschaftlichen Betreuers (in der Regel des bzw. der Referierenden) beizufügen, aus der sich die zu bewertenden selbständigen Leistungen anhand nachvollziehbarer Kriterien bestimmen lassen, die eine eindeutige Abgrenzung des jeweiligen Anteils ermöglichen. Der Anteil des Doktoranden bzw. der Doktorandin an der Veröffentlichung muss explizit angegeben werden. Die kumulative Dissertation ist für Doktoranden bzw. Doktorandinnen gemäß §7 Abs. 5 lit. b und § 7 Abs. 5 lit. c ausgeschlossen. Die Vorschriften zur Einleitung des Promotionsverfahrens und zur Dissertation müssen durch alle Teile der kumulativen Dissertation erfüllt werden.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ja
    • in anderer Fremdsprache möglich Ja
    • kumulative Dissertation Ja
  • Kooperation / Cotutelle mit ausländischer Hochschule / Fakultät
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      Aus: Allgemeine Bestimmungen der Promotionsordnungder Technischen Universität Darmstadt vom 12. Januar 1990 (ABl. 1990, S. 658) in der Fassung der 8. Novelle vom 21.12.2017 (PO/AT)


      §1 Die Promotion
      Promotionsrecht des Fachbereiches
      ...
      (4) Eine gleichzeitige Promotion an einer deutschen und ausländischen Universität (Doppelpromotion) ist möglich. Näheres hierzu ist in einem Kooperationsvertrag zwischen den beteiligten Universitäten zu regeln, der insbesondere ...
      Aus: Allgemeine Bestimmungen der Promotionsordnungder Technischen Universität Darmstadt vom 12. Januar 1990 (ABl. 1990, S. 658) in der Fassung der 8. Novelle vom 21.12.2017 (PO/AT)


      §1 Die Promotion
      Promotionsrecht des Fachbereiches
      ...
      (4) Eine gleichzeitige Promotion an einer deutschen und ausländischen Universität (Doppelpromotion) ist möglich. Näheres hierzu ist in einem Kooperationsvertrag zwischen den beteiligten Universitäten zu regeln, der insbesondere Regelungen über Referierende, Ort und Durchführung der mündlichen Prüfung, die Gestaltung der Urkunde und Details zur Veröffentlichung enthalten muss.

      (5) Ein gemeinsames Promotionsverfahren mit einer Fachhochschule oder Hochschule für angewandte Wissenschaften (kooperative Promotion) ist möglich. Die Besonderen Bestimmungen der Fachbereiche können hierzu fachspezifische Regelungen treffen. Zuständig sind die Gremien des Fachbereichs, an den sich der Antrag auf Annahme als Doktorand_in richtet. Soweit das Hessische Hochschulgesetz, diese Promotionsordnung oder die besonderen Bestimmungen keine Regelungen treffen, sind die Einzelheiten der gemeinsamen Betreuung und die Beteiligung der Partnerhochschule im Benehmen mit dem zuständigen Fachbereich in einem Kooperationsvertrag zwischen den beteiligten Hochschulen zu regeln.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle TU Darmstadt, Satzungsbeilage Nr. 2012-1, S. 53 ff.
  • Hochschulporträt

    Die TU Darmstadt zählt zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland. Sie widmet sich in ihren Profilbereichen Zukunftsfeldern wie Cybersecurity, Internet und Digitalisierung, Teilchenstrahlen und Materie, Thermofluids und Interfaces, Energiesysteme der Zukunft sowie Entwicklungsprozessen vom Material bis zur Produktinnovation. Die TU Darmstadt ist die erste autonome Universität in Deutschland. Ihre Innovationskraft drückt sich unter anderem im hohen Drittmittel-Budget aus. In renommierten Rankings beweist die TU Darmstadt immer wieder ihre Spitzenstellung.

    Mit den Universitäten Frankfurt und Mainz bildet die TU die strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten. Die TU ist offen für Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt. Sie engagiert sich in Netzwerken mit Partnern weltweit. Strategische Partnerschaften existieren mit der Tongji Universität (Shanghai), der Virginia Tech und der TU Graz.

    Fokus auf Technik und Interdisziplinarität

    Die Studienmöglichkeiten der TU Darmstadt sind trotz technischem Schwerpunkt breit gefächert. Es lockt ein vielfältiges Angebot in den Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Dreizehn Fachbereiche und fünf Studienbereiche bieten mehr als 100 Studiengänge an. Besonderen Wert legt die TU Darmstadt auf Interdisziplinarität von Anfang an.

    Forschung auf höchstem Niveau

    Die TU Darmstadt stellt mit ihren Forschungsleistungen international sichtbare und konkurrenzfähige Kompetenzen unter Beweis und bildet diese in ihrem Forschungsprofil ab. Profilbereiche und Profilthemen setzen dabei thematische Schwerpunkte.
    Mit zwei Graduate Schools und einer Beteiligung an einem Cluster der Universität Frankfurt ist die TU Teil der Exzellenz-Initiative zum Ausbau der Spitzenforschung. Zahlreiche Sonderforschungsbereiche, Forschergruppen, Schwerpunktprogramme, Graduiertenkollegs und Schwerpunkte der hessischen Landesinitiative LOEWE runden das Profil ab.

    zählt zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland

    TU Darmstadt legt besonderen Wert auf Interdisziplinarität von Anfang an

    "An der TU Darmstadt arbeiten wir daran, Zukunftsfragen zu beantworten und bringen dafür Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Im Fokus von Forschung und Lehre steht stets die Interdisziplinarität." Prof. Dr. Tanja Brühl, Präsidentin der TU Darmstadt
    Die Hochschulvisitenkarte ist ein Service von

Das könnte Sie auch interessieren

Hochschulen

Ein Überblick über alle deutschen Hochschulen mit umfangreicher Suchmaske und detaillierten Informationen zu jeder Hochschule.

Hochschulen

Studium

Alle Studienmöglichkeiten staatlicher und staatlich anerkannter deutscher Hochschulen sowie Hinweise für eine erfolgreiche Studienwahl.

Studium

Über uns

Der Hochschulkompass informiert über deutsche Hochschulen und ist bundesweit das einzige Portal, das auf Selbstauskünften der Hochschulen beruht.

Über uns