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Pädagogische Hochschule Karlsruhe

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Steckbrief

  • Hochschule Pädagogische Hochschule Karlsruhe
  • Fakultät / Fachbereich Fakultät A: Fakultät für Geistes- und Humanwissenschaften
  • Promotionsfach / fächer
    ... Bildungswissenschaft; Deutsche Sprache und Literatur; Fremdsprachen und Sprachlernforschung; Philosophie und Theologie; Psychologie; Sozialwissenschaften
    Bildungswissenschaft; Deutsche Sprache und Literatur ...
  • Sachgebiet(e) Pädagogik und Bildung, allgemeine; Psychologie, allgemeine; Sozialwissenschaften; Sprach- und Literaturwissenschaften; Theologie, allgemeine
  • Doktorgrad(e) Dr. paed.; Dr. phil.
  • Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 6 Voraussetzungen für die Zulassung zur Promotion

      (1) Zur Promotion kann in der Regel zugelassen werden, wer nach § 38 Absatz 3 LHG
      1. einen Masterstudiengang,
      2. einen Studiengang an einer Universität, Pädagogischen Hochschule oder Kunst- oder Musikhochschule mit einer mindestens vierjährigen Regelstudienzeit oder
      3. einen postgradualen Studiengang an einer Universität, Pädagogischen Hochschule oder einer anderen Hochschule mit Promotionsrecht
      mit überdurc...
      § 6 Voraussetzungen für die Zulassung zur Promotion

      (1) Zur Promotion kann in der Regel zugelassen werden, wer nach § 38 Absatz 3 LHG
      1. einen Masterstudiengang,
      2. einen Studiengang an einer Universität, Pädagogischen Hochschule oder Kunst- oder Musikhochschule mit einer mindestens vierjährigen Regelstudienzeit oder
      3. einen postgradualen Studiengang an einer Universität, Pädagogischen Hochschule oder einer anderen Hochschule mit Promotionsrecht
      mit überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen abgeschlossen hat.

      (2) Besonders qualifizierte Absolventinnen und Absolventen von Bachelor- und Staatsexamensstudiengängen, die nicht unter Absatz 1 Ziffern 1.-3. fallen und ihr Studium mit einem überdurchschnittlichen Prüfungsergebnis abgeschlossen haben, können unter der Voraussetzung zugelassen werden, dass sie ein Eignungsfeststellungsverfahren erfolgreich absolvieren. Dabei sind in der Regel innerhalb von zwei Jahren Leistungen im Umfang von insgesamt 60 Credit Points zu erbringen. Die zu erreichenden Credit Points sind so anzusetzen, dass die Äquivalenz mit einem achtsemestrigen Studium erreicht wird. Die Leistungen sind in den von der vorgesehenen Betreuerin/dem vorgesehenen Betreuer festzulegenden Bereichen zu erbringen, die zur wissenschaftlichen Qualifikation im angestrebten Fachgebiet erforderlich sind. Die geplanten Studien sind mit einer Credit Point-Berechnung zu versehen und dem Promotionsausschuss vorzulegen. Dieser entscheidet über die im Eignungsfeststellungsverfahren zu erbringenden Leistungen. Die Zulassung zur Promotion erfolgt in diesem Falle mit der Auflage, dass das erfolgreiche Ablegen des Eignungsfeststellungsverfahrens innerhalb von zwei Jahren nach der Annahme als Doktorandin/Doktorand nachgewiesen wird.

      (3) Besonders qualifizierte Absolventinnen und Absolventen von Diplomstudiengängen von Fachhochschulen und Dualen Hochschulen (ehemals Berufsakademie) können zur Promotion zugelassen werden, soweit sie ein Eignungsfeststellungsverfahren gem. Absatz 2 erfolgreich absolviert haben und sofern ihre Studienrichtung in einem direkten Bezug zum beabsichtigten Dissertationsvorhaben steht. Der zuständige Promotionsausschuss entscheidet, gegebenenfalls ergänzt durch einschlägige Beratung, über die Einschätzung der Leistung des Studienabschlusses und der Fachnähe.

      (4) Als überdurchschnittliches Ergebnis gelten die Noten „sehr gut“ und „gut“. Der Promotionsausschuss entscheidet insbesondere bei ausländischen Studienabschlüssen und anderslautenden Bezeichnungen.

      (5) Für die Anerkennung und Anrechnung von Kompetenzen gilt § 35 LHG. Der Promotionsausschuss kann bei Bedarf ein Gutachten zur Prüfung der Gleichwertigkeit ausländischer Studienabschlüsse einholen. Die Beweislast dafür, dass ein Abschluss nicht die geforderten Voraussetzungen erfüllt, liegt auf Seiten der Hochschule. Die Ablehnung der Anerkennung ist schriftlich zu begründen und mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen.
    • Zulassung mit FH-Diplom möglich Ja
    • Zulassung mit BA-Abschluss möglich Ja
  • Dissertation
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 12 Dissertation

      (1) In der Dissertation muss die Fähigkeit zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen werden. Sie muss eigene Forschungsergebnisse in angemessener Form und in angemessenem Umfang darlegen.

      (2) Entstand die Dissertation im Rahmen einer gemeinschaftlichen Forschungsarbeit, so muss jeder einzelne Beitrag selbstständig abgefasst sein. Die individuelle Leistung muss klar erkennbar und bewertbar und einer üblichen Einzeldissertation gleichwer...
      § 12 Dissertation

      (1) In der Dissertation muss die Fähigkeit zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen werden. Sie muss eigene Forschungsergebnisse in angemessener Form und in angemessenem Umfang darlegen.

      (2) Entstand die Dissertation im Rahmen einer gemeinschaftlichen Forschungsarbeit, so muss jeder einzelne Beitrag selbstständig abgefasst sein. Die individuelle Leistung muss klar erkennbar und bewertbar und einer üblichen Einzeldissertation gleichwertig sein. Die Doktorandin/der Doktorand muss den Rahmen der gemeinschaftlichen Arbeit umreißen, die Namen der Mitarbeitenden und deren Anteil an dem Gesamtprojekt angeben und die Bedeutung des eigenen Beitrags für diese Gemeinschaftsarbeit darstellen.

      (3) Die Dissertation kann auch mehrere wissenschaftliche Publikationen der Doktorandin/des Doktoranden beinhalten, die in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen. Über die Bewilligung eines Promotionsvorhabens in der Form der kumulativen Dissertation entscheidet der zuständige Promotionsausschuss.

      (4) Eine kumulative Dissertation muss den Ansprüchen an Kohärenz, einheitlicher Darstellungsweise und Einordnung der Forschungsfrage in einen größeren Kontext genügen. Sie muss einen substanziellen Teil enthalten, der über die bereits veröffentlichten Arbeiten hinausgeht. Weiterhin muss die kumulative Dissertation als eigenständige Leistung erkennbar sein. Im Rahmen dessen dürfen nur Publikationen verwendet werden, bei denen die Doktorandin/der Doktorand nachweist, dass sie/er Haupt- oder Alleinautorin/Haupt- oder Alleinautor ist. Bei Arbeiten in Co-Autorenschaft muss die eigenständige Leistung der Doktorandin/des Doktoranden in geeigneter Form kenntlich gemacht und deren/dessen Anteil bestimmt werden. Über die Art des Nachweises entscheidet der Promotionsausschuss.

      (5) Über die Anzahl und den Umfang der für eine kumulative Dissertation vorzulegenden Fachpublikationen sowie über die zulässigen Fachorgane, die über Peer-Review-Verfahren verfügen müssen, entscheidet der Promotionsausschuss unter Berücksichtigung der jeweiligen fach- und fakultätsspezifischen Qualitätsstandards.

      (6) Der Promotionsausschuss bestellt für die Beurteilung der Dissertation zwei Gutachterinnen/ Gutachter entsprechend den Vorgaben für Betreuerinnen/Betreuer gemäß § 2 Abs. 2. Bei kumulativen Dissertationen wird ein drittes Gutachten einer Gutachterin/eines Gutachters entsprechend den Vorgaben für Betreuerinnen/Betreuer gemäß § 2 Abs. 2 bestellt, die/der nicht mit der Doktorandin/dem Doktoranden publiziert hat.

      (7) Die schriftlichen Gutachten werden in der Regel innerhalb von drei Monaten unabhängig voneinander erstellt und empfehlen der Fakultät die Annahme oder die Ablehnung der Dissertation oder ihre vorläufige Rückgabe unter Festsetzung einer Umarbeitungsfrist.

      (8) Wird die Annahme der Dissertation empfohlen, so ist eine der folgenden Bewertungsstu-fen vorzuschlagen:
      magna cum laude (1,0 – 1,5)
      cum laude (1,6,– 2,5)
      rite (ab 2,6)
      Die Vergabe des Prädikats ‚summa cum laude‘ kann bei ausgezeichneten Arbeiten, die deutlich über die Bewertung ‚magna cum laude’ hinausgehen, erfolgen. Sie erfordert neben der einstimmigen Beurteilung durch die Gutachterinnen/Gutachter ein drittes Gutachten einer externen Expertin/eines externen Experten. Bei kumulativen Promotionen liegt das dritte Gutachten bereits vor (vgl. § 12, Abs. 6). Wird die Ablehnung der Dissertation empfohlen, so lautet die Bewertung „insufficienter“ (5,0).(9) Weichen die Bewertungen um mehr als zwei Stufen voneinander ab oder kann hinsichtlich der Annahme der Dissertation keine Einigung erzielt werden, so bestellt die Fakultät ebenfalls ein drittes Gutachten einer externen Expertin/eines externen Experten. Dieses ist in der Regel innerhalb von zwei Monaten schriftlich vorzulegen. Die Doktorandin/der Doktorand hat ein Vorschlagsrecht.

      (10) Die Dissertation wird nach Eingang der Gutachten für vier Wochen in der Fakultät zur Einsichtnahme ausgelegt. Die Auslagefrist ist bekannt zu machen. Alle Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie Privatdozentinnen und Privatdozenten der Hochschule können bis zum Ende der Auslagefrist dem Promotionsausschuss eine Stellungnahme vorlegen. Über die Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen entscheidet der Promotionsausschuss.

      (11) Der Promotionsausschuss entscheidet auf der Grundlage der Gutachten und eventuellen Stellungnahmen über Annahme und Bewertung der Dissertation. Sofern in mindestens zwei Gutachten die Annahme der Dissertation empfohlen wird, wird aus den Bewertungsvorschlägen der Durchschnitt auf zwei Dezimalstellen hinter dem Komma gebildet. Die Note wird auf eine Dezimalstelle hinter dem Komma nach dem üblichen arithmetischen Verfahren auf- bzw. abgerundet.

      (12) Die Annahme und die Bewertung der Dissertation werden der Doktorandin/dem Doktoranden unverzüglich schriftlich mitgeteilt und zugleich der Termin der mündlichen Prüfung festgesetzt.

      (13) Der Promotionsausschuss kann die Dissertation zu einer Umarbeitung an die Doktorandin/den Doktoranden zurückgeben. Die Bearbeitungsfrist soll ein Jahr, in begründeten Ausnahmefällen 18 Monate nicht überschreiten. Wird die Frist nicht eingehalten, gilt die Dissertation als abgelehnt.

      (14) Wird in den Gutachten übereinstimmend oder mehrheitlich die Ablehnung der Dissertation empfohlen, so wird diese durch den Promotionsausschuss abgelehnt und die Prüfung gilt als nicht bestanden. Ein Exemplar der abgelehnten Dissertation verbleibt zusammen mit den Gutachten und den eingegangenen Stellungnahmen bei der Fakultät.

      (15) Die Ablehnung der Dissertation wird der Doktorandin/dem Doktoranden unverzüglich schriftlich mitgeteilt. Im Falle der Ablehnung einer Dissertation kann nur einmal, und zwar nicht vor Ablauf eines Jahres, eine neue Dissertation eingereicht werden.
    • in Englisch möglich Ja
    • gemeinschaftliche Dissertation Ja
    • in anderer Fremdsprache möglich Ohne Ang.
    • kumulative Dissertation Ohne Ang.
  • Kooperation / Cotutelle mit ausländischer Hochschule / Fakultät
    • Auszug aus der Promotionsordnung
      § 4 Binationales Promotionsverfahren

      (1) Ein Promotionsverfahren kann in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Hochschule mit Promotionsrecht durchgeführt werden (binationales Promotionsverfahren).

      (2) Die Doktorandin/der Doktorand muss von der betreffenden Fakultät der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und dem zuständigen Gremium der anderen Hochschule zur Promotion angenommen werden. Die betreffende Fakultät und das zuständige Gremium der anderen Hochschul...
      § 4 Binationales Promotionsverfahren

      (1) Ein Promotionsverfahren kann in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Hochschule mit Promotionsrecht durchgeführt werden (binationales Promotionsverfahren).

      (2) Die Doktorandin/der Doktorand muss von der betreffenden Fakultät der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und dem zuständigen Gremium der anderen Hochschule zur Promotion angenommen werden. Die betreffende Fakultät und das zuständige Gremium der anderen Hochschule benennen je eine Betreuerin/einen Betreuer. Die gemeinsame Betreuung regeln die beteiligten Hochschulen in einer Vereinbarung, die jeweils von beiden Hochschulleitungen, der Dekanin/dem Dekan der betreffenden Fakultät der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, der zuständigen Amtsperson der anderen Hochschule sowie von den beiden Betreuenden und der Doktorandin/dem Doktoranden unterzeichnet wird. In der Vereinbarung kann abweichend von der Promotionsordnung geregelt werden
      1. die Zusammensetzung des Promotionsprüfungsausschusses,
      2. die Sprache, in welcher die Dissertation zu verfassen und die mündliche Prüfung ab-zulegen ist,
      3. die Notenskala der Bewertung der Promotionsleistungen,4. die Veröffentlichung der Dissertation.

      (3) Die Hochschulen verleihen gemeinsam den Doktorgrad und stellen eine gemeinsame Promotionsurkunde in deutscher Sprache und in der Landessprache der kooperierenden Hochschule aus. Der Doktorgrad darf entweder in der deutschen oder in der ausländischen Form geführt werden.
  • Institutionelle Informationen
    • Informationsportal zu deutschen Forschungseinrichtungen.

      Über das Informationsportal GERiT haben Sie Zugriff auf über 25.000 deutsche Forschungseinrichtungen. Wenn Sie auf das Logo klicken, gelangen Sie direkt zu Informationen über die Forschungseinrichtungen der gerade im Hochschulkompass angezeigten Hochschule.

  • Promotionsordnung
    • Fundstelle Amtliche Bekanntmachung der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe 41/2014
    • zuletzt geändert am 05.05.2015
  • Hochschulporträt

    Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe ist eine bildungswissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Zum Profil zählt der Fokus auf die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, auf mehrsprachliche Bildung, Bilinguales Lehren und Lernen sowie auf den Umgang mit Heterogenität und Ungleichheit. Digitale Bildung und Professionalisierung haben alle Fakultäten auf ihrer Agenda.

    Studieren in einer aktiven Lehr-Lern-Kultur

    Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe ist auf die Lehramtsstudiengänge für die Primarstufe sowie für die Sekundarstufe I spezialisiert und zeichnet sich durch das besondere Angebot Europalehramt aus. Gleichberechtigt dazu gibt es nichtlehramtsbezogene Angebote. Die Studiengänge „Pädagogik der Kindheit“ und „Sport-Gesundheit-Freizeitbildung“ führen zum Bachelor, ein Masterabschluss ist in den Feldern „Biodiversität und Umweltbildung“, „Interkulturelle Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit“ sowie „Kulturvermittlung“ möglich.

    An Beschäftigte aller Branchen richtet sich das Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung. Zum Portfolio gehören Angebote für die Bildungsarbeit mit Älteren, zur Digitalen Medienbildung, zu Diversity sowie Führen und Beraten.

    Den Studienalltag prägt eine aktive Lehr-Lern-Kultur, wobei die Studierenden Freiräume für individuelle Schwerpunkt- und Profilbildung haben.

    Bildungsrelevante Forschung

    Als „University of Education“ vereint die Pädagogische Hochschule erziehungswissenschaftliche, fachdidaktische, aber auch fachwissenschaftliche Forschung. Einigender Fokus der von Grundlagen- bis zu Praxisfragen reichenden Forschung ist das Ziel, Bildungsprozesse besser zu verstehen und zu gestalten. Gezielte Nachwuchsförderung leisten das Forschungsreferat der Hochschule und die Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen mit Sitz in Karlsruhe. Den Bereich Forschung zusätzlich gestärkt hat die Hochschule durch die Gründung ihres Instituts für Bildungswissenschaftliche Forschungsmethoden.

    ist auf die Lehramtsstudiengänge für die Primarstufe sowie für die Sekundarstufe I spezialisiert

    Studierenden haben Freiräume für individuelle Schwerpunkt- und Profilbildung

    "Als auf Bildungsfragen spezialisierte und eine konsequente Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis anstrebende Hochschule sehen wir uns in der Verantwortung, praxisnahe und innovative Lehr-Lern-Formate zu entwickeln." Prof. Dr. Klaus Peter Rippe, Rektor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

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