Umweltschutz- und Entsorgungstechnik studieren

Die Umweltschutztechnik, oft auch nur Umwelttechnik genannt, beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Einsatz technischer Anlagen und Geräte zum vorbeugenden oder nachsorgenden Schutz der natürlichen Umwelt. Mit Hilfe technischer Methoden und Verfahren werden künftige Umweltschäden von Beginn an vermieden und bereits vorhandene Umweltbelastungen durch nachsorgende Maßnahmen vermindert.

Für ein erfolgreiches Studium der Umweltschutz- und Entsorgungstechnik sollten Sie über vertiefte Kenntnisse in den Schulfächern Mathematik, Physik, Chemie und Biologie verfügen.

Darüber hinaus sind gute Kenntnisse in Englisch notwendig, da Fachliteratur häufig nur in englischer Sprache vorliegt und Sie auch in der Lage sein müssen, kürzere Texte in Englisch zu verfassen. 

Umweltschutz- und Entsorgungstechnik studieren - Studium und Praktika

Das Studium der Umweltschutz- und Entsorgungstechnik baut auf naturwissenschaftlichen sowie ingenieurwissenschaftlich-technischen Grundlagen auf. Die naturwissenschaftlichen Grundlagen betreffen vor allem die Mathematik, Physik, Chemie und Biologie, während die ingenieurwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen z.B. Grundlagen in der Technischen Mechanik und Konstruktion, der Verfahrenstechnik, Werkstofftechnik oder der Energietechnik vermitteln. Ergänzt wird dieses Angebot meist um Aspekte der Betriebswirtschaft und des Umweltrechts.

In der Regel sind während des Studiums Praxisphasen von unterschiedlicher Dauer vorgesehen, teilweise ist auch ein Vorpraktikum erforderlich, dass Sie vor Studienbeginn absolviert haben müssen.

Umweltschutz- und Entsorgungstechnik studieren - Perspektiven

Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium Umweltschutz- und Entsorgungstechnik ermöglicht Ihnen einen beruflichen Einstieg z.B. in der Energiewirtschaft, Baustoffindustrie oder der Papierindustrie. Eine Tätigkeit in kommunalen Umweltbehörden Gewerbeaufsichtsämtern, in Landes- oder Bundesministerien ist ebenso möglich wie eine selbständige Tätigkeit in einem Beratungs- oder Ingenieurbüro.

Berufliche Tätigkeitsfelder sind u.a. die Verfahrens- und Produktentwicklung, die Montage und Inbetriebnahme von Anlagen und Geräten, die Umweltberatung und das Umweltmanagement. Darüber hinaus ist eine Tätigkeit in der Verbraucherberatung, Unternehmensberatung oder auch der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit denkbar.

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