Agrarwissenschaften studieren in Deutschland

Die Agrarwissenschaften beschäftigen sich mit der Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln durch die wirtschaftliche Nutzung und Pflege des Bodens sowie den ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen des landwirtschaftlichen Produktionsprozesses. Zu den Agrarwissenschaften zählen u.a. die Agrarwirtschaft, die Landwirtschaft, der Gartenbau, der Landbau und der Weinbau. Dieser Studienbereich steht in enger Beziehung zu den Forstwissenschaften.

Wenn Sie einen Studiengang der Agrarwissenschaften studieren möchten, sollten Sie vertiefte Kenntnisse in Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Wirtschaft mitbringen. Darüber hinaus sollten Sie in der Lage sein, einfache Texte auf Englisch zu verfassen und wichtige Fachliteratur in Englisch lesen zu können.

Agrarwissenschaften studieren: Studium und Praktika

Ihr Studium baut auf naturwissenschaftlichen, technischen, sowie wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fächern auf und beinhaltet Aspekte der Agrarwissenschaften, der Gartenbauwissenschaften, der Landwirtschaft und des Landbaus.

Im Studium der Agrarwissenschaften werden naturwissenschaftliche Grundlagen der Mathematik, Chemie und Physik z.B. im Bereich der Bodenkunde sowie die spezielle Biologie von Tieren und Pflanzen vermittelt. Je nach fachlicher Ausrichtung werden technische sowie wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Inhalte vermittelt, z.B. aus der landwirtschaftlichen Betriebslehre, Futtermittelkunde, Agrartechnik oder Agrarpolitik. Wenn Sie Agrarwissenschaften studieren, befassen Sie sich auch mit statistischen Datenanalysen und der Aufbereitung von Daten.

Bei den meisten Studiengängen der Agrarwissenschaften müssen Sie vor Beginn des Studiums kein Vorpraktikum absolvieren, wenngleich dies in den meisten Fällen empfehlenswert ist. Während des Studiums sind in der Regel 6 bis 12 Monate Praktikum vorgeschrieben, z.B. in einem landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Betrieb.

Agrarwissenschaften studieren: Perspektiven

Sowohl das Studium der Agrarwissenschaften als auch das eher technisch ausgerichtete Studium des Landbaus führen nur selten in eine berufliche Tätigkeit als Landwirtin oder Landwirt. Wenn Sie Agrarwissenschaften studieren, werden Sie nach dem Studium eher lehrende, beratende, technische und verwaltende Tätigkeiten ausüben. Häufig sind Absolventen und Absolventinnen der Agrarwissenschaften in der öffentlichen Verwaltung in Ämtern, Ministerien oder in Verbänden tätig. Eine forschende Tätigkeit ist ebenso möglich wie eine Anstellung in der Privatwirtschaft, z.B. in der Nahrungsmittelproduktion.

Ein Bachelor in Agrarwissenschaften ermöglicht Ihnen unter anderem einen beruflichen Einstieg in der land- und forstwirtschaftlichen Beratung, dem Vertrieb oder Verkauf sowie der Umweltberatung und Umweltmanagement. Für Führungspositionen wird in der Regel ein weiterführender Studienabschluss erwartet.

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